Online Apotheke – neuer Trend im Online Handel

Laut einer neuen Studie bestellen immer mehr Menschen ihre Medikamente in einer Online Apotheke. Das sorgt nicht nur für einen erhöhten Konkurrenzdruck für herkömmliche Apotheken, sondern auch unter den Online Anbietern selbst.

Quer durch alle Altersgruppen nutzen Endverbraucher das Angebot von Online Apotheken und anders als bei den meisten anderen Sparten des E-Commerce, bestellen vor allem ältere Kunden online. Nur 26% der Verbraucher im Alter zwischen 14 und 29 Jahren sind regelmäßig Kunden von Online Apotheken, während bereits 41% aller Kunden 65 Jahre alt oder älter sind.

Was macht Online Apotheken attraktiv?

Online Apotheken haben gegenüber herkömmlichen Apotheken den Vorteil, dass sie von der Preisbindung für Arzneimittel ausgenommen sind. Der Europäische Gerichtshof hatte 2017 entschieden, dass die in Deutschland gültige Preisbindung für ausländische Apotheken unzulässig sei. Daher dürfen Online Apotheken, die ihren Firmensitz nicht in Deutschland haben, rezeptpflichtige Medikamente günstiger verkaufen, als herkömmliche Apotheken.

Auch im Fall von rezeptfreien Mitteln können Online Apotheken nicht nur günstigere Preise anbieten – sie müssen es sogar. Während Apotheken in vielen Fällen, insbesondere im ländlichen Raum, eine lokale Monopolposition genießen, stehen Online Händler in einem direkten Wettbewerb mit ihren Konkurrenten. Dieser Wettbewerb ist dabei nicht nur auch Arzneimittel beschränkt, sondern umfasst auch Nahrungsergänzungsmitteln. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, wie dem Arthrocollagen, das Knorpelanabolikum aus veganen Aminosäuren von eubiopur bereits im Direktvertrieb dem Endverbraucher an. Gerade das höhere Alter von Online Kunden im Bereich der Arzneimittel wird von Herstellern erkannt, die ihre Produktpalette entsprechend anpassen.

Medikamente prädestiniert für den Online Handel

Ein weiterer Pluspunkt, den Online Apotheken gegenüber ihren lokalen Mitbewerbern haben, ist, wie im E-Commerce üblich, die größere Bequemlichkeit des Versandhandels. Der Kunde muss für seinen Einkauf keine Apotheke aufsuchen, sondern kann sich das Medikament nach Hause liefern lassen.

Besonders in ländlichen oder strukturschwachen Regionen ist dies ein großer Pluspunkt, besonders für die ältere Bevölkerung. Durch den gegenwärtigen Strukturwandel im ländlichen Gebiet müssen dort zunehmend Geschäfte und Dienstleister schließen. Daher verlängern sich die Wege auch zu Apotheken zunehmend – die besonders von älteren Mitbürgern und Mitbürgerinnen nachgefragt werden. Durch Online-Apotheken können sich diese die langen Wege sparen.

Darüber hinaus haben besonders verschreibungspflichtige Medikamente den Vorteil, dass sie gekauft werden, ohne dass der Kunde eine Beratung durch den Händler in Anspruch nimmt. Diese Beratung ist bereits durch den Arzt erfolgt.

Die Kombination der niedrigeren Preise und der Bequemlichkeit ist der große Pluspunkt für Online Apotheken.

Beratung von Online Apotheken oft mangelhaft

Was bei rezeptpflichtigen Medikamenten nicht so stark für den Kunden ins Gewicht fällt, fehlt bei rezeptfreien Medikamenten. Die Beratung von Kunden durch Online Apotheken wird von über der Hälfte der Kunden laut Studien als verbesserungsbedürftig angesehen.

Dieses Manko scheinen viele Kunden angesichts der großen Ersparnisse bereitwillig zu akzeptieren. Medikamente wie Ibuprofen, die in einer lokalen Apotheke 7 Euro pro 20 Tabletten kosten, sind Online teilweise 80% günstiger erhältlich.

Hier begeben sich Patienten durch die mangelnde Beratung unwissentlich in Gefahr – denn auch scheinbar harmlose Schmerzmittel wie Ibuprofen sind wesentlich weniger ungefährlich als bisher angenommen. Medikamente wie Ibuprofen lindern nicht nur Schmerzen und fördern die Heilung von Entzündungen, sie greifen auch die Magenschleimhaut und Nieren an und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier wäre eine Beratung wichtig – die fehlt Online.

E-Commerce: Konkurrenzkampf in der Fitnessbranche

Die Fitnessbranche boomt nach wie vor. Zahlreiche Produkte aus den Bereichen Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel, Sportgeräte, Kleidung und Technik sind seitdem auf den Markt gekommen. Dies spiegelt sich auch in den Umsätzen wieder.

Während der Umsatz 2010 noch bei 3,8 Milliarden Euro lag, hat die Fitnessbranche 2018 5,33 Milliarden Euro erwirtschaftet (Quelle: Umsatz der Fitnessbranche 2010-2018, Statista). Dieser Umstand zieht mehr und mehr Leute an, die Ihr Glück als Gründer versuchen wollen.

Während in den Bereichen Kleidung, Sportgeräte und Technik einige Hersteller eine Vorreiterrolle eingenommen haben, ist der Bereich der Sportnahrung von vielen Anbietern und einem großen Konkurrenzkampf geprägt. Diesen durchleuchten wir anhand des Beispiels von Trentostan-M später im Text.

Markt für Fitnessnahrung sehr umkämpft

Selbstverständlich gibt es auch im Bereich der Sporternährung oder der Supplements einige Garanten, die sich über die Jahre an die Spitze der Beliebtheit unter Sportbegeisterten gekämpft haben. Dennoch verhält sich die Kundschaft in diesem Bereich etwas anders als üblich. Während in dem Branchenzweig der Fitness-Apps und Technik-Features, Kunden oftmals auf eine Marke setzen, werden gerade bei Supplements, gut und gerne mehrere Anbieter ausprobiert.

Dies dürfte neben dem Erforschungsdrang der Kunden, den für sich besten „Pump-Booster“ mit dem Lieblingsgeschmack zu finden, auch an dem Marketing der Produkte liegen.

In kaum einer anderen Branche darf es so „Over the Top“ sein. Die Zielgruppe liebt aggressive Werbung und will sich mit dem Produkt identifizieren können. Bei Supplements und Sportnahrung kommt neben der Wirkung der einzelnen Produkte noch ein wesentlicher Faktor hinzu: Die Motivation für das Training, die ein identifikationsreiches Produkt auslöst.

Grober Konkurrenzkampf bei Supplements: Beispiel Trentostan-M

Erreicht ein Produkt die Kombination aus Qualität und Identifikationspotenzial, kann es sich am Markt durchsetzen, und zwar wie immer zu Lasten der Marktanteile der Konkurrenz. Durch die große Masse an verschiedenen Herstellern im Bereich der Fitness-Nahrungsergänzungsmittel führt dieser Umstand immer mehr zu unlauteren Marketingmethoden.

Eine zunehmend öfter genutzte Methode, seine Marktanteile zu verteidigen, besteht in der Publikation von Beiträgen auf reichweitenstarken Portalen, die den Konkurrenten oder sein Produkt schlechtreden. Am Beispiel von Trentostan-M kann man sehen, wie ein Konkurrent gezielte Falschinformationen auf „neutralen“ Plattformen veröffentlicht, die letztendlich zu Misstrauen in der Zielgruppe führen.

Unlautere Maßnahmen gegen Trentostan-M

In diesem Fall handelt es sich um zwei Beiträge, die gezielt auf den Produktnamen Trentostan-M suchmaschinenoptimiert worden sind. Die Folge war, dass diese Beiträge in den Top 10 von Google bei der entsprechenden Suchanfrage von potenziellen Kunden angezeigt wurden. Eine Bitte um Löschung an den Publisher dieser Beiträge durch Trentostan-M hat leider keinen Erfolg ergeben.

Durch die reißerische Aufmachung der Suchergebnisse haben sich viele Interessenten von diesen Meldungen abschrecken lassen, was letztendlich zu einem Einbruch der Verkaufszahlen von Trentostan-M geführt hat.

Der Fall Trentostan-M – Schwierig gegen solchen Rufmord vorzugehen

Ein Vorgehen gegen solche gezielten Schädigungen des Rufes wie bei Trentostan-M ist meist nur sehr schwer durchzusetzen. Oftmals kann man die Seitenbetreiber nicht erreichen oder der Gerichtsstand der Website ist in einem anderen Land, sodass rechtliche Maßnahmen schwer bis unmöglich sind.

Warum Fotos im Marketing so wichtig sind

Der Spruch ist ein Klischee, aber wahr:„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Die Vermarkter von Inhalten sollten den Spruch immer im Kopf haben, denn dieses scheinbar abgenutzte Axiom birgt eine Weisheit, die auch heute noch gilt. Die Erstellung von Inhalten höchster Qualität ist ohne die Anziehungskraft von Bildern schlicht unmöglich. Die Fotografie im Marketing wird oft als selbstverständlich angesehen.

Sie sollte aber nicht selbstverständlich sein, sondern ein ganz zentrales Element einer ganzheitlichen Strategie. Gute Bilder verleihen Website-Inhalten eine ganz neue kreative Dimension, die das Publikum anspricht, die Blog-Posts aufwertet, in sozialen Medien auffällt und Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Das visuelle Element ist gleichzeitig ein starkes inhaltliches Element. Auch wenn es nicht unbedingt einen großen Einfluss auf das Ranking von Suchmaschinen hat, sind Bilder in vielerlei Hinsicht für den Erfolg in einigen Kanälen, wie z.B. im Social Media Marketing, unerlässlich geworden. Bilder aller Art werden immer beliebter als Content, wie z.B. GIFs in Blog-Beiträgen, Infografiken, Screenshots, Memes und Videos. Jedes hat einen potenziellen Nutzen angesichts der Art des Inhalts oder des Kanals.

Die Verlagerung hin zu mehr visuellen Inhalten

Bekanntermaßen, ziehen Bilder das Auge an. Egal wo immer wir uns befinden, werden unsere Augen von grafischen Inhalten unwiderstehlich angezogen – deshalb sind Plakate immer noch effektiv. Und während Werbung schon immer ein visuelles Medium war, beginnt das Content-Marketing aufzuholen. Ein Cision-Bericht fand heraus, dass Pressemitteilungen mit multimedialen Fotos 1,4 mehr Aufrufe erhielten als reine Textmitteilungen, während Pressemitteilungen mit Videos 2,8 mehr verdienten. Bildmaterial in sozialen Medien ist ein heißes Eisen: Daten aus der MDG-Werbung zeigen, dass Bilder auf Facebook 352 Prozent mehr Engagement erhalten als Links.

Keine Bilder und es gibt nicht den gleichen Anreiz zum Klicken: In einer Adobe-Umfrage von 2018 gaben 16 Prozent der Web-Nutzer an, dass es ärgerlich ist, wenn Inhalte keine Bilder oder Videos enthalten. Insgesamt:

  • 41 Prozent bewerteten schöne Bilder als ein Merkmal für eine positive Erfahrung.
  • 44 Prozent gaben an, dass sie das Lesen einer Seite ganz aufgeben würden, wenn die Bilder nicht korrekt geladen werden.

Branchenübergreifend haben Werbetreibende daran gearbeitet, Bildsprache im Internet zu verbessern. In einer 2019 vom Content Marketing Institute durchgeführten Umfrage unter B2C-Vermarktern gaben 63 Prozent an, dass sie im Vergleich zum Vorjahr verstärkt Bilder – wie Fotos – verwenden.

Fotos sind verglichen mit Text eine relativ teure Werbeform. Trotzdem nutzen Unternehmen vermehrt grafische Inhalte im Marketing. Im Jahr 2019 haben  32 Prozent der Unternehmen mehr als 30 Prozent des digitalen Marketingbudgets für die Produktion von Bildmaterial aufgewendet, gegenüber 17 Prozent, die laut Venngage 2018 dasselbe getan haben.

Warum Fotografie im Marketing funktioniert

Bevor Sie die Sichtbarkeit der Fotografie in Ihrem Inhalt erhöhen, sollten Sie ihre grundlegenden Vorteile bedenken. Wenn Sie die Grundlagen verstehen, warum ein Originalfoto besser funktioniert als ein Stockfoto mit weißem Hintergrund, können Inhaltsvermarkter hochwertige visuelle Darstellungen konzipieren, gestalten und produzieren.

Fotos funktionieren im Marketing, weil:

Sie Wichtigkeit implizieren

Titelseiten der Zeitungen bei ikonischen Ereignissen haben oft besonders große Titelbilder bei Naturkatastrophen oder wichtigen Wahlen. Es ist nicht die Schlagzeile, die Aufmerksamkeit erregt, sondern normalerweise das riesige Bild, das sofort sagt: “Das hier ist wichtig!“ Sicher, die Taktik verkauft Kopien für Verlage, aber sie ist auch äußerst effektiv als Instrument für das Markenbewusstsein im Content-Marketing.

Sprechen Bände

In Anspielung auf das Klischee von den tausend Worten sind Fotos deshalb so nützlich, weil sie die Geschichte auf relativ kleinem Raum erzählen oder zumindest den Kern der Geschichte darstellen können. Bilder müssen den Text nicht ersetzen, sondern ihn zusammenfassen oder betonen und als ergänzendes Gestaltungselement in Blog-Beiträgen, Fallstudien, sozialen Beiträgen und anderen Inhaltsformen wirken.

Problem Stock Fotos

Fotos erregen Aufmerksamkeit – aber damit geht auch einige Verantwortung für das Medium einher. Ein Foto, das Aufmerksamkeit erregt, aber keine oder gar eine unpassende Geschichte erzählt, wie ein generisches Stockfoto, enttäuscht die Betrachter. Kein Werbetreiber sollte seine Kunden enttäuschen, derer Aufmerksamkeit er gerade erst geweckt hat. Anstelle Stock Fotos zu nutzen, lohnt es sich in professionelle Fotos einer Fotoagentur mit breitem Leistungsspektrum zu setzen, damit die Fotos zum Produkt passen.

Aber in einigen Fällen haben Unternehmen vielleicht keine andere Wahl, als diese Option zu nutzen. Zeit ist Geld, und solche Ressourcen sind oft knapp; nicht jedes kleine Unternehmen ist vielleicht in der Lage, Fotoshootings häufig genug durchzuführen, um seinen gesamten Bedarf an visuellen Inhalten zu decken. Wer jedoch wirklich eine Verbindung zu einer Zielgruppe herstellen möchte, sollte in Erwägung ziehen, Originalfotografie ins Marketing aufzunehmen. Solche Bilder haben ein hohes Potenzial, um bei möglichen Kunden eine tiefe Resonanz zu erzielen und die Marke im bestmöglichen Licht darzustellen.

E-Commerce: Online-Shops mit einem Lager sind im Vorteil

Unternehmen in einer Vielzahl von Branchen verlagern ihren Kundenfokus auf den Online-Markt. Die Unternehmen wissen, dass heutzutage mehr Kunden im Web nach Waren und Dienstleistungen suchen, da sie im Internet einkaufen können, ohne das Haus zu verlassen. E-Commerce-Unternehmen müssen täglich viele Aufträge abarbeiten, dabei ist es schwierig einzuschätzen, wie viele Produkte tatsächlich auf Lager gehalten werden müssen.

Management von Angebot und Nachfrage

Es gibt Zeiträume, in denen der Wunsch nach einem Produkt oder einer Dienstleistung stärker sein kann als seine Verfügbarkeit. Auf der anderen Seite ist es üblich, dass Artikel mit wenig bis gar keinem Interesse versandfertig sind. Beide Szenarien erfordern eine Lagerhaltungsoption, mit der die Ebbe und Flut von Geschäften gesteuert werden kann.

Änderungen treten schnell ein, und ein Warenlager stellt sicher, dass die richtige Menge des Produkts verfügbar ist, wenn es für den Versand benötigt wird. Mit einem Warenlager können Unternehmen besser und schneller auf Kundenanforderungen reagieren. Das Personal kann neue und schnell verkaufte Artikel öffnen und lagern, so dass sie dem Kunden schnell zugestellt werden können. Wenn der Kunde neben einem Produkt eines Online-Shops vermerkt sieht, dass das Produkt nicht auf Lager ist, bestellt dieser Kunde es in der Regel bei einem anderen Händler. So ging ohne Notwendigkeit ein Kunde verloren. Ein Lagerhaus kann dieses Problem lösen. Selbst Nischenprodukte, die es im Online-Handel schwer haben, wie Rollatoren, können so besser vermarktet werden. Gerade ein Produkt, auf das Kunden oft nicht lange warten können, wie die verschriebene Gehhilfe, muss ein Händler schnell liefern können.

Flexibilität wird immer wichtiger

Für Unternehmen wird die Flexibilität immer wichtiger. Besonders im Online-Handel müssen Unternehmer immer öfter ihre Firma gegenwärtigen Bedingungen anpassen, um erfolgreich Wirtschaften zu können. Die Fähigkeit, sich schnell an Veränderungen anzupassen, kann den Unternehmen der Lieferkettenlogistik helfen, die Stürme der Unsicherheit, der schnellen Entwicklung, der Einführung neuer Technologien und anderer Faktoren zu überstehen.  Angesichts des grassierenden Mangels an Lagerraum in der Nähe von Bevölkerungszentren, kann es bis zu einem Jahr dauern, bis Lagerraum gefunden und der Miet- oder Verkaufsvertrag ausgehandelt ist.  Darüber hinaus können Verträge für Lagerräume bis zu 15 Jahre lang sein.  Da sich der Rest der Lieferkette an die Notwendigkeit eines schnelleren Wandels angepasst hat, bleiben die Lagerflächen gebunden.

In den letzten zwei bis drei Jahren hat der Bedarf an Flexibilität stark zugenommen.  Die Bedürfnisse und Erwartungen der Verbraucher, die globale Wirtschaft und die politischen Kräfte haben sich zusammengeschlossen, um eine Welt zu schaffen, die sich nun mit Veränderungen von einer Seite der Welt zur anderen und wieder zurück wellenförmig bewegt.  Aufgrund von Wechselkursschwankungen, neuen Zöllen, Handelskriegen und Konkurrenten, die um die Aufmerksamkeit der Verbraucher buhlen, müssen sich die Partner in der Lieferkette wie Einzelhändler, Hersteller und die ihnen dienenden Vertriebszentren, Erfüllungszentren, Lagerhäuser und 3PLs schnell und ohne große Vorankündigung ändern lassen können.

Mit einem Lagerhaus flexibel bleiben – Dienstleister

Das Wachstum der Online-Verkäufe und die Notwendigkeit, die steigenden Kundenanforderungen zu erfüllen, haben das Interesse an einer bestimmten Art von Angebot verstärkt: Warehouse-as-a-Service (WaaS).

 

Diese Lösungen sind maßgeschneidert für Unternehmen, denen das Kapital fehlt, um eigenes Lagerhaus zu errichten, mieten oder zu erweitern, oder flexible Raumanforderungen haben. Sie nutzen Netzwerke ungenutzter Einrichtungen und eignen sich gut für Händler, die mit saisonalen Spitzen im Auftragsvolumen konfrontiert sind.

 

Immer noch aktuell: Außenwerbung

Obwohl die Online Werbung immer wichtiger wird spielt die Werbung in der offline Welt immer noch eine wichtige Rolle. Dabei lockt im Marketing Mix wohl keine Werbeform mehr Aufmerksamkeit auf sich, als Außenwerbung auf großen Flächen.

Außenwerbung ist der Überbegriff für jede Form der Werbung die außerhalb von geschlossenen Räumen präsentiert wird – oder anders ausgedrückt: Werbung die im öffentlichen Raum stattfindet. Dadurch ist sie weiterhin wohl die Werbeform die die größte Reichweite entwickeln kann. Hundertausende Menschen sehen jeden Tag ein Plakat am Kölner Hauptbahnhof. Wie viele sehen den Werbebeitrag auf Google, Facebook oder Instagram?

Formen der Außenwerbung

Der Spruch ist in der Marketingwelt ausgelutscht – stimmt aber trotzdem: Außenwerbung trifft jeden. Jeder kann das Plakat, das bedruckte Sonnensegel nach Maß sehen – und doch ist eine Zielgruppenansprache möglich. Durch gezielte Standortwahl kann einem lokalen Publikum die Werbung präsentiert werden.

In der Außenwerbung sind unendlich viele Formen denkbar. Altbewährte Plakatwerbung, die Werbeanzeige auf einem Auto oder Anhänger, individualisierte Kleidung, Flaggen oder Fahnen – all diese und noch mehr Formen sind in der Öffentlichkeit präsent und haben unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Plakatwerbung

Die wichtigste und häufigste Form der Außenwerbung ist immer noch die Plakatwerbung. Diese können fast überall platziert werden. Auf Litfaßsäulen, auf Fassaden, Bushaltestellen oder Bahnhöfen, die Möglichkeiten sind vielfältig.

Der Vorteil der Plakatwerbung ist neben diesen vielfältigen Möglichkeiten, die Aufmerksamkeit durch die Größe – die mit zunehmender Plakatgröße weiterwächst. Auf Plakaten eignen sich vor allem sehr kurze und prägnante Werbebotschaften, was ein Plakat sehr aussagekräftig macht. Das kann natürlich auch ein Nachteil sein. Die Botschaft muss leicht und eingängig sein – was komplexere Aussagen natürlich ausschließt.

Großflächenwerbung

Noch auffälliger als Plakatwerbung ist Werbung auf noch größeren Flächen. Also Verkehrsmittelwerbung auf LKW, auf Bussen. Großflächen auf Fassaden oder Sonnensegeln. Hier, vor allem im Bereich der Verkehrsmittelwerbung, ist die Reichweite durch die größere Aufmerksamkeit noch größer. Auf beweglichen Werbeträgern vergrößert sich ebenfalls der Einzugsbereich der Werbung.

Werbung im Verkehrsraum wird trotz der großen Flächen von den meisten Interessenten nur sehr flüchtig wahrgenommen und eine zielgruppenspezifische Ansprache ist daher nicht möglich. Der Bekanntheitsgrad der eigenen Marke lässt sich aber mit solcher Werbung zuverlässig steigern.

Fahnen

Der Werbeeffekt von solchen Werbeträgern verstärkt sich dadurch, dass sie laufend in Bewegung sind. Das Flattern lenkt einfach Aufmerksamkeit auf die Fahnen, Flaggen und Beach Flags. Solche Werbemitteln eignen sich gut beispielsweise in Einkaufsstraßen, wo sich Banner aufstellen lassen oder bei Ständen, wo eine Beach Flag immer eine gute Figur macht.

Wirkliche Werbebotschaften sind auf diesen Werbeträgern nur schwer umzusetzen. Wenn die Fahne in Bewegung ist, ist jeder Text auf ihr nur schwer lesbar, außerdem ist der Platz begrenzt.

Gutes Kosten/Nutzen Verhältnis bei Außenwerbung

Erfahrungen und Marktanalysen zeigen, das offline Werbung ein effektiver Teil des Marketingmix ist. Diesem Massenmedium kann niemand entgehen und es wird dennoch nicht als störend wahrgenommen werden. Im Gegensatz zu Werbeunterbrechungen im Fernsehen oder Werbebannern auf Webseiten, fühlen sich Menschen von Plakatwerbung – solange sie nicht unpassend oder aufdringlich ist – wenig gestört. Sie beeinträchtigt schließlich niemanden in seiner gegenwärtigen Tätigkeit.

Gerade Verkehrswerbung hat den Vorteil, dass sie Menschen anspricht, während sie ohnehin eher gelangweilt sind. Dadurch sind besonders Autofahrer, die sich im Stau kaum anders beschäftigen können, als mit der Werbung vor ihnen, besonders aufnahmebereit.

Im Unterschied zur Werbung Online muss ein Faktor hier mit eingerechnet werden, der nur für die Außenwerbung relevant ist. Die Jahreszeit. Denn während der dunklen Jahreszeit funktioniert Außenwerbung in den meisten Fällen nicht. Hier muss vorher geprüft werden – und die Vorlaufzeit offline ist länger als in der Online Werbung – ob Plakate an Orten aufgestellt werden, wo sie abends auch ausreichend beleuchtet sind. Der durch die längere Produktions- und Auslieferzeit bedingte Vorlauf muss in der Planung bedacht werden.

Buchhaltungssoftware für den Mittelstand – was Buchhaltungsprogramme 2020 leisten

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen gehört die Buchhaltung eher zu den unbeliebten Tätigkeiten. Wer nicht gerade als Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater arbeitet, der verliert ohne entsprechende Fortbildung leicht den Überblick. Umso wichtiger ist es, besonders für all die Unternehmen, die sich keine Vollzeit-Buchhaltungsstelle leisten können, ein gutes Buchhaltungsprogramm zu nutzen.

Was eine professionelle Buchhaltungssoftware leisten muss

Ohne eine spezielle Buchhaltungssoftware kommt heute kaum ein Unternehmen mehr aus. Sie sparen gegenüber einer händischen Buchführung viel Arbeit und Zeit, vermeiden Fehler und machen den Nutzer auf vergessene Rechnungen aufmerksam.

Besonders wichtig ist eine Buchhaltungssoftware für alle Unternehmen, die in ihrer Buchhaltung keine ausgebildeten Mitarbeitenden beschäftigen können. Auch Fortbildungen und Schulungen helfen nur begrenzt, die Feinheiten der Buchhaltung zu überblicken. Schließlich verursachen Fehler und Versäumnisse in der Buchhaltung nicht nur Mehrkosten durch Mahnungen etc., sondern können ganz erhebliche Strafen mit sich bringen, die bis hin zum Entzug der Gewerbeberechtigung gehen können.

Die meisten Buchhaltungsprogramme bieten Prüfroutinen an, die im Idealfall den individuellen Ansprüchen des Unternehmens entsprechend programmiert werden können. So können Aufgaben automatisch überprüft werden und Fehler gar nicht erst entstehen. Auch können die Programme so rechtzeitig auf den Zahlungstermin hinweisen, sodass Mahnungen vermieden werden. Wichtig bei der Wahl des Programms ist, dass es regelmäßig seitens der Herstellers aktualisiert wird, damit neue Verordnungen und Gesetze berücksichtigt werden.

Sage 50 – Die Buchhaltungssoftware für den Mittelstand

Wer bereits grundlegende Kenntnisse in der Buchhaltungspraxis besitzt und Einarbeitungszeit mitbringt, wird mit der komplexen Buchhaltungssoftware Sage 50 am glücklichsten werden. Diese funktioniert nicht so intuitiv, wie manche andere Software, bietet aber den professionellsten Leistungsumfang, eine DATEV-Schnittstelle, ein eingebautes Online-Banking und eine digitale Belegarchivierung.

Die mandantenfähige Buchhaltungssoftware von Sage unterstützt Steuerformulare mit dem Finanzamt Angebot Elster. Die unterstützten E-Bilanzen ermöglichen grundlegende Controlling-Funktionen. Zusätzlich zu der Buchhaltung und dem Überblick über offene Posten, beinhaltet Sage 50 auch ein integriertes Mahnwesen.

Das Unternehmen Sage aus Großbritannien bietet eine große Anzahl anderer Programme an, zu denen Sage 50 Schnittstellen ermöglicht. Dazu gehören Programme wie Faktura, Auftragsverwaltungen und weiteren kaufmännischen Auftragsverwaltungen. Der große Umfang und die Systemtiefe können den individuellen Bedürfnissen angepasst werden, hierfür hat Sage ein Netz von Sage Partnern, die den Nutzern bei der Einrichtung des Systems und weiteren Aufgaben unter die Arme greifen können.

WISO Buchhaltung 365 – Die Buchhaltungssoftware für Start-Ups

Noch öfter als kleine und mittelständische Unternehmen, haben Start-Ups eine professionelle Buchhaltungsabteilung. Für wenig erfahrene Nutzer ist die WISO Buchhaltung – die viele von der privaten Steuererklärung kennen dürften – entwickelt. Teil der Software ist ein erschöpfendes Nutzerhandbuch, das fast alle Buchhaltungsfragen beantworten dürfte. Mit diesem Programm und dem Handbuch, sollte die Buchhaltung auch von Nutzern fehlerfrei erstellt werden, die keinerlei buchhalterische Ausbildung genossen haben.

Die Software Buchhaltung 365 unterstützt eine weitgehend automatisierte rechtskonforme doppelte Buchführung, den Jahresabschluss, Bilanzen und eine Gewinn- und Verlustrechnung. Diese Nutzerfreundlichkeit macht die Buchhaltung 365 vor allem für Gründer und Start-Ups interessant. Mit dieser können auch kleinste und neue Unternehmen die Buchhaltung in der eigenen Hand behalten und sich selbst um diese kümmern.

SevDesk – Buchhaltung in der Cloud

Mit verschiedenen Tarifen und Leistungsumfängen bietet SevDesk ein maßgeschneidertes Angebot für verschiedene Kunden an. Das Tool bietet wie WISO Buchhaltung 365 ein nutzerfreundliches Angebot, dass sich an wenig erfahrene Unternehmen richtet. Mit SevDesk können verschiedene kaufmännische Auswertungen erstellt werden und an einen externen Steuerberater und dem Finanzamt übermittelt werden.

Ein großes Manko an den günstigen SevDesk Tarifoptionen ist der eher reduzierte Funktionsumfang, der nicht mal Online Banking beinhaltet. Herfür und Funktionen wie eine automatische Belegerkennung oder eine Umsatzsteuervoranmeldung mit Elster ans Finanzamt zu übermitteln, ist ein teurerer Tarif nötig.

Insgesamt vereinfacht auch SevDesk die Buchhaltungsarbeit deutlich, und bietet viele Funktionen an, um die Belege digital zu verwalten.

Marketing und Medizinprodukte – was ist erlaubt?

Das Heilmittelwerbegesetz reguliert die Werbung mit Medizinprodukten. Arzneimittel sind nicht wie jedes andere Produkt – hier geht es um die Gesundheit von Patienten, wenn nicht sogar um ihr Leben. Daher hat der Gesetzgeber strengere Vorgaben für die Werbung mit Medizinprodukten gemacht, als bei anderen, profanen Gegenständen.

Seit Januar 2013 wurde das Heilmittelwerbegesetz allerdings liberalisiert – daher rät der Bundesverband Medizinprodukte zu „Keine Angst vor dem HWG!“.

Was heutige Medizinprodukte leisten können ist faszinierend. Verbandsmittel lassen heute Wunden schneller heilen. Moderne Herzschrittmacher ermöglichen Ärzten eine präzise Ferndiagnose. Um diese Fähigkeiten der modernen Medizintechnik zu vermarkten braucht es Kreativität – aber auch Fingerspitzengefühl. Wer im normalen Marketing das eigene Produkt in den Himmel lobt ist vielleicht nur ein Scharlatan – wer ein Medizinprodukt unangemessen bewirbt, spielt möglicherweise mit dem Leben von Patienten. Wo komplexe Therapieverfahren einfach und für Laien verständlich vermarktet werden müssen, muss die sachliche Information der Kunden gewährleistet bleiben.

Wie dürfen Medizinprodukte beworben werden?

Eine ganze Bandbreite an Kommunikationsmitteln ist bei der Vermarktung von Medizinprodukten erlaubt. Immer erlaubt sind faire Hinweise auf Gutachten sowie wissenschaftliche und fachliche Beiträge, fachliche Empfehlungen, Prüfungen oder nachweislich erfolgreiche Anwendungen. Ebenfalls sind die – das liegt in der Natur der Sache – subjektive Patientengeschichten.

Auch Abbildungen von Beschäftigten in Gesundheitsberufen, wie Krankpfleger oder Sanitäter sind erlaubt. Unter Bildern sind nach dem HWG nicht nur Fotos zu verstehen, sondern Abbildungen im Allgemeinen – das heißt auch bildliche Darstellungen, Infografiken oder Zeichnungen.

Solange die Aussagen Dritter nicht missbräuchlich, abstoßend oder gar irreführend genutzt sind, sind auch diese im Marketing für Medizinprodukte erlaubt.

Was für Marketingmaßnahmen sind bei Medizinprodukten verboten?

Für Medizinprodukte wie Biofeedback Geräte sind die Bestimmungen verglichen mit Arzneimitteln wesentlich weniger restriktiv. Dennoch bleiben einige Vorschriften zu beachten. Verboten sind:

  • Irreführende Werbung. Marketing darf keine therapeutische Wirkung vermitteln, die das Medizinprodukt nicht hat, falsche Angaben über das Material oder gar die Behandlung machen. Auch dürfen keine falschen oder beschönigenden Angaben über die Produzenten oder Erfinder des Produkts gemacht werden
  • Marketingaussagen, die implizieren, dass die normale Gesundheit oder ein normaler Genesungsprozess ohne ein Produkt beeinträchtigt werden könnte, sind verboten.
  • Manipulative Aussagen. Im Marketing für Medizinprodukte sind Aussagen nicht erlaubt, die zweideutig oder missverständlich sind.
  • Werbung für Medizinprodukte dürfen sich grundsätzlich nicht an Personen unter 14 Jahren richten.
  • Wichtig für die plastische Chirurgie – Bildliche Darstellungen von Vorher-nachher Vergleichen nach chirurgischen Eingriffen sind ebenfalls nicht erlaubt.

Wie aus dieser Auflistung deutlich wird, sind einige Vorschriften nicht trennscharf. Was eine missverständliche Aussage ist, liegt selbstverständlich ein Stück weit im Auge des Betrachters. Daher ist hier der gesunde Menschenverstand wichtig, eine seriöse Werbeanzeige zu erstellen. Bei der Werbung für Medizinprodukte geht es um die Gesundheit von Menschen – daher sollte in diesem Feld besondere Vorsicht walten. Irreführende Werbung kann nicht nur gesundheitliche Probleme nicht lösen, sondern diese sogar verschlimmern oder sogar lebensgefährlich werden lassen.

Der Werbetreibende kann sich nicht darauf verlassen, dass sich jeder Angesprochene wie angeraten zunächst an seinen Arzt wendet.

Da Werbung immer im öffentlichen Raum stattfindet, sollten sich die Werbetreibenden auch immer über die Bestimmungen des Presserechts wenigstens im Groben bewusstwerden. Werbung muss von Gesetzeswegen stets redlich und wahr sein, und muss zwischen Tatsachenbehauptungen und Meinungen unterscheiden.

Entwicklungen in der Kosmetikbranche

Trotz all der Unwägbarkeiten des weltweiten marktpolitischen Geschehens ist die Kosmetikbranche im Laufe der Jahre stetig gewachsen, zugegebener Maßen, in Zeiten der Rezension hielt auch die Schönheitsindustrie kurz inne, um dann weiter durchzustarten mit neuen, biologischen Produkten. In den vergangenen 20 Jahren konnte eine Zuwachsrate von 4% verzeichnet werden und zukünftig wird sich das Wachstum bei rund 2,5% einpendeln.

Märkte für Kosmetikprodukte

Die Kosmetik-Branche umfasst verschiedene Bereiche, wie beispielsweise den der Düfte, der Toilettenartikel, der Haar- und Hautpflege und des Make-ups. Die größten Märkte für Kosmetika bestehen in den USA, in Asien, in Mittel- und Osteuropa und in den letzten Jahren gibt es vermehrt Umsatzrekorde aus Lateinamerika zu vermelden.

Seit dem Jahre 2008 behaupten sich immer mehr junge Unternehmen mit innovativen Ideen auf dem Markt und die “Bio-Produkte” sind zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die Alteingesessenen geworden.

Darüber hinaus wird die Digitalisierung, die längst in dieser Branche angekommen ist, in den nächsten Jahren die gesamte Industrie in eine neue Richtung treiben. Online-Marketing ist hier das Zauberwort.

Kosmetikprodukte finden, speziell für Männer, in den letzten Jahren einen immer größeren Absatz.. Gesichtscremes, abgestimmt auf Männerhaut oder Bartwuchsmittel wie Joes Finest, werden zunehmend beliebter.

Der Onlinehandel boomt?

Nein – laut Marktstudien kaufen noch immer die Mehrheit der Kunden ihr Kosmetikprodukt bei einem lokalen Anbieter. In ein Geschäft gehen, Düfte und Cremes probieren, sich inspirieren lassen von aktuellen Werbetrends in den Läden und Beratung schätzen – das ist ein Kundenverhalten, das die Kosmetikindustrie liebt. Denn vor Ort werden neue Produkte “gemacht”, eine Lotion oder ein Spray wird getestet und anschließend durch Mundpropaganda in alle Welt getragen. In den Parfümerien und Drogerien kommt der Kunde ins Gespräch und geht schließlich mit einem Produkt nach Hause, bei dem es zu keinen bösen Überraschungen kommt, da es ausprobiert und für gut befunden wurde.

Kämpferisch in die Zukunft

Die Kosmetikbranche ist im Hinblick auf die Konkurrenz ein hart umkämpfter Markt. Sie lebt von Namen und Gesichtern, die Produkte verkaufen. Die Schönheit und Gesundheit lässt sich etwas kosten. Billig heißt in dieser Branche nicht selten unwirksam.

Naturprodukte, die schonend und umweltfreundlich hergestellt werden, gibt es nicht umsonst. Hohe Anforderungen an den einzelnen Menschen und gleichzeitig ein immer stärker werdendes Bewusstsein, dass unsere Welt verletzlich ist, beeinflussen auch die Kosmetikindustrie:

  • Das” Ich” mit seinem Aussehen steht im Mittelpunkt der Kauf-Entscheidung. Jedes Produkt wird gnadenlos “gescannt” und nach seiner schnellen Wirkung beurteilt.
  • Das Produkt muss sich durch maximalen Nutzen bei minimalistischem Produktionsaufwand auszeichnen. Das Ökosiegel ist teuer.
  • Die Forschung läuft auf Hochtouren – gefragt sind energie-spendende Produkte für den Körper.

Das Leben ist sowohl im Arbeitsalltag als auch im privaten Bereich kraftraubend geworden. Menschen verlangen nach gesunder, energiereicher Nahrung, Bewegung in der Natur und Kosmetikprodukten, die Schönheit, Gesundheit und Leistungsfähigkeit unterstützen.

Marketing: Die Bilder entscheiden

In der Online-Welt und besonders im Online-Handel sind gute Bilder von immer wichtigerer Bedeutung. Unabhängig davon, ob es sich um Bilder oder Videos auf Social Media handelt, die die eigene Reichweite steigern sollen, Bilder für die Corporate Identity oder für Produktbilder – sie sind alle unverzichtbar, um Aufmerksamkeit zu generieren.

Das Informationsangebot online wächst täglich exponentiell und niemand ist mehr in der Lage die Informationsflut systematisch zu sichten. Anstatt Texte zu lesen und anhand derer, Entscheidungen zu treffen, entscheiden vor allem grafische Elemente über die Aufmerksamkeit der Zielgruppe.

Aufmerksamkeit mit Bildern erzeugen

Damit eine Webseite von ihrem Publikum wahrgenommen wird, kommt es im ersten Eindruck auf die grafische Gestaltung an. Wie überall ist der visuelle Eindruck der erste, den wir haben. Diese Regel gilt auch online – denn das Gehirn nimmt bildliche Botschaften schneller wahr als Text. Darüber hinaus bleiben Bilder, Videos und Ton länger im Gedächtnis als Informationen, die über Text vermittelt wurden.

Besonders in sozialen Netzwerken ist eine starke Bildsprache unverzichtbar. Hier lenkt das Bild die Aufmerksamkeit des Betrachters in Sekunden auf sich, ansonsten scrollt dieser einfach über das Bild und den Post hinweg, ohne ihn wirklich gesehen zu haben.

Die visuelle Gestaltung von Webinhalten hat eine so zentrale Rolle eingenommen, sodass sich hierfür der Begriff des „Visual Content Marketing“ eingebürgert hat. Durch gezieltes Visual Content Marketing kann eine Webseite ihre Reichweite deutlich erhöhen.

Botschaften auf einem Bild erreichen fast 100% mehr Interaktionen in Sozialen Medien. Es wird über 150% mehr auf Twitter retweetet und hat eine um 86% höhere Conversion Rate als längere Posts.

Informationen auf einem Bild vermitteln

Bilder erreichen das Gehirn schneller als Text – daher spielen Bilder online eine so zentrale Rolle. Damit das Bild seine volle Wirkung auch entfalten kann, muss es entsprechend gestaltet werden. Ein reines Foto hilft hier nicht immer weiter. Ein Bild muss eine Reihe von Aufgaben gleichzeitig erfüllen.

Es muss die Botschaft transportieren und den Menschen gleichzeitig auf einer emotionalen Ebene ansprechen. Außerdem muss der Urheber des Bildes – beispielsweise die Marke – fest mit dem Bild in Verbindung gebracht werden. Nur wenn Emotion, Aussage und Autor des Bildes gleichermaßen wahrgenommen werden, bleibt das Bild und die damit verbundene Botschaft in Erinnerung.

Außerdem muss das Bild so ansprechend gestaltet werden, dass es die Aufmerksamkeit der Zielgruppe im ersten Schritt auf sich lenkt. Ein gut gestaltetes Bild ist viel wert und vergleichsweise aufwendig.

Professionelle Bildagentur oder Eigenarbeit?

Bilder richtig zu bearbeiten ist nicht in wenigen Minuten getan. Daher muss abgewogen werden, ob das selbst geleitet werden kann, oder ob ein Dienstleister beauftragt werden sollte.

Wenn die Bildarbeit selbst gemacht werden soll, gibt es verschiedene Bildbearbeitungsprogramme. Hier können mit etwas Einarbeitungszeit und Übung bereits relativ gute Ergebnisse erzielt werden. Wer sich mit den Grundlagen auskennt, also mit den Bearbeitungen von .raw-Dateien, also somit die Wahl des richtigen Datei- und Bildformats, die Auswahl von Textform, -farbe und –größe oder dem Hervorheben von einzelnen Bildbereichen, kann bereits vieles selbst schaffen. Für aufwendigere Arbeiten, etwa, wenn Bilder freigestellt werden müssen, gibt es Agenturen, die solche Arbeiten als Dienstleistung anbieten. Natürlich kann auch die ganze Bildbearbeitung an entsprechende Agenturen übergeben werden.

Als Frau selbstständig werden

Heute machen mehr Frauen Abitur als Männer, immer mehr Frauen verlassen hochqualifiziert Universitäten und Hochschulen. Aber der Anteil von Frauen in den Chefetagen, als Unternehmerinnen oder Gründerinnen stagniert.

Zunehmend zeigt eine sich stetig verbessernde Studienlage von Universitäten, Instituten und der Arbeitsagentur, dass Frauen selbst dazu neigen, ihre Fähigkeiten zu unterschätzen und sich von fehlendem Startkapital abschrecken zu lassen. Außerdem ist der familiäre Rückhalt für Frauen, die ihr eigenes Unternehmen gründen wollen, oft geringer, als bei Männern.

Frauen unterschätzen ihre eigenen Fähigkeiten

Zahlen einer Studie des Schweizer Instituts für Management und Wirtschaftsinformatik der Fachhochschule Solothurn legen offen, dass seit Jahren der Anteil von Frauen unter Existenzgründern stagniert.

Daher werden von verschiedenen Stellen, darunter Institute wie die NRW Bank oder das Gründerinnenportal des Bundesministeriums für Wirtschaft verschiedene Programme aufgelegt, um Förderangebote aufzulegen, damit mehr Frauen selbstständig werden können. Solche Förderprogramme sollen gezielt die Sorgen von Frauen aufgreifen und ein fundiertes Beratungsangebot liefern.

Das Gründerinnenportal des BMWi beispielsweise soll als Ansprechpartner dienen und Kontakte zu Experten, Netzwerken und anderen Beratungseinrichtungen deutschlandweit bieten. Das Ziel der Bundesregierung ist es, mehr Frauen zur Existenzgründung zu motivieren.

Aus dem im Grundgesetz verankerten Allgemeinen Gleichbehandlungsgrundsatz ergibt sich, dass es keine finanziellen Förderangebote geben darf, die sich ausschließlich an Frauen richten. Das ist glücklicherweise auch nicht nötig – schließlich haben Frauen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchten, in den meisten Fällen dieselben wirtschaftlichen Voraussetzungen, wie ihre männlichen Kollegen.

Es fehlt an Unterstützung und Selbstvertrauen

Die Förderprogramme zielen daher primär darauf ab, Netzwerke anzubieten und Kontakte herzustellen. Es fehlt Frauen nicht häufiger als Männern, an sinnvollen Geschäftsideen oder finanziellem Kapital.

Vor allem der fehlende Rückhalt in der Familie, dem Freundeskreis oder der Gesellschaft im Allgemeinen, hindert Frauen häufig daran, eine eigene Existenz aufzubauen. Woher soll das Selbstvertrauen, das hierfür nötig ist, auch kommen? Hier wollen Förderprogramme aktiv werden und Unterstützung von Frauen anbieten, die erfolgreich in die Selbstständigkeit gestartet sind. Diese Kontakte helfen, um fehlende Unterstützung auszugleichen.

Der Wille ist genauso wichtig wie die Geschäftsidee

Viele Menschen haben schon während ihrer Ausbildung, dem Studium oder spätestens im Berufsleben, womit sich Geld verdienen ließe. Um als Frau selbständig zu werden, braucht es also mehr Willen, als lange Überlegungen hinsichtlich der eigenen Geschäftsidee. Dass Frauen ebenso gute Ideen haben, womit sie Geld verdienen können, zeigen Nutzeranalysen von verschiedenen Beratungsportalen. Hier stellt sich heraus, dass nur unwesentlich weniger Frauen sich für eine Existenzgründung interessieren, als Männer.

Das heißt im Umkehrschluss, die Idee und das Interesse ist da – es fehlt am Wille die eigene Idee tatsächlich in die Tat umzusetzen.

Der wichtigste Schritt für Frauen ist also, sich nicht vom negativen gesellschaftlichen Klima abschrecken zu lassen, das weibliche Existenzgründungen umgibt. So entsteht ein Kreislauf von selbsterfüllenden Prophezeiungen. Stattdessen gilt es als Frau bewusst ein Umfeld und Netzwerke aufzubauen, das die eigene berufliche Existenz fördert und den entsprechenden Rückhalt bietet. Außerdem gilt es diesen Rückhalt zu nutzen, um sich den Risiken einer Existenzgründung zu stellen, aus Rückschlägen zu lernen und so ein erfolgreiches Unternehmen zu gründen.