Gütesiegel unter der Lupe

Neben Kundenbewertungen setzen Online Shops oder Dienstleister auch auf Gütesiegel. Anbieter wie Proven Expert, Trusted Shops und viele mehr bieten E-Commerce Akteuren an, die Seite zu testen und vergeben anschließend ein Gütesiegel, wenn die Seite den Anforderungen der Tester gerecht geworden ist.

Doch das System hat seine Tücken: Denn umsonst testen Dienstleister wie Trusted Shops oder TÜV Süd keine Webseiten. Wer also ein solches Siegel auf seiner Webseite zeigen möchte, muss den Anbieter für seinen Service entlohnen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass hier eine Bewertung gekauft wurde.

Welche Vorteile haben Gütesiegel dann überhaupt, wenn sie gekauft werden? Und ist ein Shop ohne Siegel automatisch schlechter?

Gütesiegel sind teuer

Heute gibt es verschiedene Anbieter von Gütesiegeln auf dem Markt. Alle bespielen leicht unterschiedliche Zielgruppen. Während ein Anbieter wie Trusted Shop vor allem Online Shops testet, bewertet Proven Expert vor allem alle erdenklichen Dienstleister, von einem Rohrreinigungsdienst bis hin zur Detektei Stuttgart.

Die größten Anbieter von Gütesiegeln sind TÜV Süd, Trusted Shops, das EHI-Siegel und Internet Privacy Standards IPS. Wenn ein E-Commerce Akteur ein Siegel von einem dieser Anbieter haben möchte, dann muss er – im Fall von TÜV Süd – mehrere tausend Euro pro Jahr bezahlen. Diese stolzen Summen kann sich natürlich nicht jeder Shop leisten. Das verzerrt tatsächlich den Wettbewerb. Denn die Kosten für die Siegel bedeuten, dass vor allem junge Unternehmen mit innovativen Ideen sich diese Auszeichnung nicht leisten können.

Sind Shops ohne Siegel schlechter?

Dabei gehen unabhängige Produkt- und Shop-Tester von der Verbraucherzentrale oder dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk davon aus, dass Shops ohne solche Gütesiegel nicht automatisch schlechter sind. In einem Vergleich von mehreren verschiedenen Shops konnte keine klare, entsprechende Tendenz festgestellt werden.

So wird die Frage aufgeworfen, was die Siegel tatsächlich leisten können. Sie wiegen die Kunden, die noch keine Erfahrungen mit dem jeweiligen Online Shop gemacht haben, natürlich in Sicherheit und gaukeln eine ausgewogene, unabhängige Bewertung des Shops vor. Tatsächlich sind die Siegel nicht aussagekräftiger als ein ausgewogenes Bewertungsprofil.

Kundenbewertungen sind günstiger und aussagekräftiger

Es ist kein Geheimnis, dass Kundenbewertungen nicht umsonst sind. Viele Bewertungen zu erhalten bedeutet Arbeit – die Kunden müssen natürlich dazu gebracht werden, eine Bewertung über ihre Kauferfahrung abzugeben und auf negative Rezensionen muss rasch und transparent reagiert werden.

Aber im Gegensatz zu manchem Siegel bedeuten Kundenbewertungen keine hohen, wiederkehrenden Kosten. Denn richtiggehend gekaufte Kundenbewertungen fallen auf und werden auch schon von Suchmaschinen erkannt. Auch Kunden erlernen eine immer größere Medienkompetenz, sodass sie zwischen authentischen und gekauften Bewertungen entscheiden können. Deswegen sinkt die Conversion Rate auch nachweislich, wenn zu viele positive Bewertungen abgegeben worden sind.

Aber die Arbeit für positive Kundenbewertungen und ein schneller und transparenter Umgang mit negativen Bewertungen lohnt sich. Wer ein entsprechendes Plug-In auf seiner Seite installiert, dass die Bewertungen für einen Shop sammelt, der kann mit einer guten durchschnittlichen Bewertung des Shops seine Kunden von der eigenen Vertrauenswürdigkeit überzeugen, ohne teure Siegel kaufen zu müssen.

Gefälschte Siegel

Zusätzlich zu den Problemen durch die hohen Kosten der Siegel, kommt es auch immer wieder vor, dass Shops die Siegel von bekannten Anbietern einfach fälschen. Das erodiert zusätzlich das Vertrauen der Kunden in die Siegel. Auch hier sind Kundenbewertungen hilfreicher: Denn, wenn ein Kunde möchte, kann er die Bewertungen einer Seite prüfen. Diese Transparenz erlaubt es den Kunden nachzuvollziehen, wie die Durchschnittsbewertung zu Stande gekommen ist.

Magento: Überblick über die Shop Software

Die Online-Shop-Software Magento wird (Stand 2016) auf 1,3 % aller kommerziellen Webseiten verwendet. Damit ist das Programm die am häufigsten eingesetzte reine Shop-Software-Lösung weltweit. Die Software wird als CMS-System (Contentmanagement-System) vertrieben und bietet eine hohe Benutzerfreundlichkeit.

Das Unternehmen wurde 2018 von Adobe Inc. Übernommen, nachdem es vorher zur E-Bay Commerce Gruppe gehörte. Im Jahr 2015 wurde zudem Magento 2 als Nachfolger präsentiert. Diese Software verfügt über Verbesserungen in der Benutzerfreundlichkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit. Magento 2 zählt zu den am schnellsten wachsenden Online-Shops weltweit.

Versionen und Funktionen von Magento

Grundsätzlich ist Magento in vier unterschiedlichen Versionen am Markt verfügbar. Am beliebtesten ist die Magento Open Source Version, die früher als Community Edition bekannt war. Diese Variante ist kostenlos erhältlich und bietet einen ersten Einblick in das Programm, allerdings mit eingeschränkten Funktionen, an.

Die weiteren Versionen sind Magento Commerce Cloud und Magento Commerce.

Magento Go ist zudem auf Basis eines monatlichen Mietmodells erhältlich. Das Shop-System lässt sich einwandfrei auf verschiedene Produktsortimente und Themengebiete angleichen und ist somit auf unterschiedliche Kunden anpassbar. Die Administration des Systems erfolgt über drei Ebenen: Store, Store View und Website.

Zusatzmodule für mehr Funktionalität und Management

Das Shop-System von Magento kann durch das Buchen von diversen Zusatzmodulen noch erweitert werden. Diese Module lassen sich auf Magento Connect oder auf dem Magento Marketplace erwerben oder abonnieren. Die Funktion einiger dieser Zusatzsoftware lässt sich schon durch das Abonnieren freischalten und bedarf keines kostenpflichtigen Erwerbs. Die kostenpflichtigen Erweiterungen bieten jedoch den meisten Nutzen für den User an. Hierzu gehören zum Beispiel: Report- und Analysetools, Software zur Personalisierung, verschiedene Bezahlservices, sowie verschiedene Managementprogramme.

ShopVote-Plugin von Magento macht Kundenbewertungen einfacher

Ein besonderes Zusatzmodul ist das sogenannte ShopVote-Plugin. Dieses ermöglicht auf rechtssicherer Basis das automatisierte Sammeln von Kundenbewertungen. Unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinie senden das Plugin Bewertungsanfragen an den Kunden. Das Besondere dabei: Das Plugin sorgt dafür, dass die abgegebene Sternebewertung direkt in den Bewertungen der organischen Suchergebnisse von Google erscheint.

Vorteile von Magento

Das System beruht auf einer einfachen Struktur und zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit aus. Auch Einsteiger erhalten somit die Möglichkeit, effizient Online-Shops zu erstellen. Zudem bietet das System von Haus aus die Unterstützung mehrerer Sprachen an.

Aufgrund der zu enthaltenen Zusatzmodule besitzt das System eine hohe Anpassungsfähigkeit an verschiedene Produkte. Das Programm enthält ebenfalls eine umfangreiche Einbindung von Marketing-, Promotion und Social Media Kanälen.

Abwicklung von Onlinebestellungen

Die Durchführung und Bearbeitung von Bestellungen lassen sich über das Magento Shop-System auf einfache Weise bewerkstelligen. Zum einen kann der Kunde im Frontend eine Bestellung durchführen, indem er ein Produkt in den Warenkorb legt, die Zahlungsart auswählt und schließlich den Kauf bestätigt. Zum anderen wird dem Betreiber die Möglichkeit geboten im Backend vorhandene Bestellungen zu verwalten.

Alternative Software

Eine Menge verschiedener Online-Shop-Systeme sind heutzutage auf dem Markt verfügbar. Die Betreiber von Online-Shops stehen also vor der Qual der Wahl. Magento hat sich als Marktführer bereits etabliert und bietet gerade mit der Open-Source-Variante eine erste Möglichkeit, kostengünstig einen Online-Shop zu starten und das System zu testen.

Alternative Anbieter wie Shopify, WooCommerce oder Prestashop bieten allerdings ebenfalls eine solide Möglichkeit für die Erstellung eines Online-Shops.

Es kommt im Grunde auf zwei Dinge an: Welche Anforderungen stellt man an das System und in welchem Rahmen bewegen sich die zu berücksichtigen Kosten. Im Zweifelsfall können die Experten von Magento Frankfurt weiterhelfen.

Conversion Rate optimieren: Die besten Tipps

Bei der sogenannten Conversion Rate handelt es sich um den Prozentsatz an Seitenbesuchern, die schließlich zu echten Kunden eines Webshops oder Nutzern einer Internetseite werden. Dieser Prozess ist die Umwandlung (Conversion) des “Traffics” einer Seite in die wirklich dauerhafte Verwendung oder in den Kundenstatus.

Üblicherweise ist die Zahl der Besucher einer Webseite viel höher als die tatsächliche Anzahl der Nutzer. Eine Werbeagentur kann aber mit ein paar einfachen Tricks helfen, die Conversion Rate zu erhöhen, was dem Geschäft in jedem Falle guttut. Die Erhöhung der Conversion Rate wird auch als Conversion Rate Optimierung (CRO) bezeichnet.

Optimierung der Webseite

Die Optimierung der Konversionsrate muss ganz unterschiedliche Faktoren, wie etwa das Webdesign, die Usability und die Webanalyse in den Blick nehmen. Es handelt sich dabei somit um einen sehr umfassenden Prozess, der über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen sollte.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Konversionsraten verschiedener Unternehmen nicht direkt vergleichbar sind. Shops mit Waren aus günstigeren Produktkategorien können automatisch mehr Kunden aus ihrem Traffic generieren als Firmen, deren Angebote einem höherpreisigeren Segment entstammen. Die Verbesserung der eigenen Konversionsrate ist aber immer ein gutes Ziel, das Kundenzufriedenheit und eine gut gestaltete Internetpräsenz beweist.

Tipps für die Optimierung: Kundenbewertung sind zentral

Die Experten von wolf-webentwicklung.de wissen genau, wie CRO richtig funktioniert. Der wichtigste Aspekt für einen erfolgreichen Online Shop, neben der technischen Optimierung der Seite und der übersichtlichen Gestaltung der Seite, sind die Kundenbewertungen.

Denn die Kunden eines Online Shops, vor allem Neukunden, sind vorsichtig, wenn sie im Internet einkaufen. Sicherheit bieten Gütesiegel und eine vertrauenswürdige Shop-Gestaltung, aber vor allem die Erfahrungen von anderen Kunden. Daher sollte ein Online Shop sicherstellen, dass die Bewertungen gut zu finden sind. Denn gute Bewertungen sind die beste Werbung für eine Shop und seine Produkte.

Sinnvoll ist es sukzessive die beste Platzierung der Bewertungen und die Form der Bewertungen mittels A/B-Testing herauszufinden. Dabei werden gleichzeitig zwei Versionen der Seite online geschaltet und die Hälfte der Besucher auf die unterschiedlichen Versionen geleitet. Die Seite mit der besseren Conversion Rate wird nach dem Test beibehalten.

So kann immer wieder die Seite verbessert werden. Wo werden die Bewertungen angezeigt? Wie ausführlich werden sie aufgeführt? Ist eine Sterne-System oder ein Daumen-System sinnvoller für den Shop? Es gibt zwar ein paar grobe Regeln – aber oft ist simples Ausprobieren immer noch am erfolgreichsten.

Technische Verbesserungen: Ladezeiten prüfen

Eine auf online-Angebote spezialisierte Werbeagentur hat die Möglichkeiten, Unternehmen bei der Verbesserung der Konversionsrate zu unterstützen und entsprechende Analysen zu anzubieten. Der erste sehr wesentliche Aspekt, der zu einer Verbesserung der Conversion Rate beiträgt, ist die Ladezeit einer Webseite. Es hat sich gezeigt, dass potentielle Kunden schnell abspringen, wenn das Aufrufen der Seite zu lange dauert. Über Programme wie Google Analytics lässt sich die Verweildauer und die Absprungrate der jeweiligen Besucher sehr gut nachvollziehen. Hier ist es dann wichtig zu überprüfen, ob die Ursache der verfrühten Absprungzeit die Ladedauer ist, oder ob es andere Ursachen gibt.

Content aktualisieren

Eine längere Verweildauer und damit eine Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit ergibt sich natürlich auch aus der Aktualität des eigenen Contents. Man geht gerne davon aus, dass eine Webseite eine fertige Angelegenheit ist, an der dauerhaft nur noch minimale Änderungen von Nöten sind. Tatsächlich wird eine Werbeagentur jedem Unternehmen empfehlen, den Seiteninhalt in sehr kurzen Abständen auf den neusten Stand zu bringen, ohne dabei den Gewohnheitseffekt zu sehr zu unterwandern. Wichtig ist eine Stabilität im Design, da hier eine extreme Neugestaltungen zu Irritationen bei den regelmäßigen Besuchern führt.

Den Shop flexibel gestalten

Die Abbruchquote beim Kaufvorgang ist häufig besonders hoch und das ist ein Makel, den ein Unternehmen dringend in den Griff bekommen muss, da hier der Besucher ja schon beinahe zum Kunden “konvertiert” ist und man ihn nicht auf den “letzten Metern” verlieren möchte. Im Sinne der Conversion Rate hat es sich hier etwa bewährt, Gast-Einkäufe zuzulassen und damit den Kunden zunächst die Pflicht eines Kundenkontos zu ersparen. Entscheidend ist auch, dass man verschiedene Bezahlmöglichkeiten zulässt und auf diesem Wege ein hohes Maß an Flexibilität erreicht. So wird den potentiellen Kunden der Weg zum Kaufabschluss so angenehm wie möglich gemacht.

WordPress: Die günstige Grundlage für Online Shops

Wer eine Webseite oder einen Online Shop betreiben möchte, kommt bei der Suche nach einem passenden Content Management System kaum an WordPress vorbei. Die Open-Source, auf PHP-Skriptsprache basierende Software ist die bekannteste und am weitesten verbreitete CMS-Lösung. Sowohl Hobby-Blogger, Selbständige als auch größere Unternehmen greifen auf das etablierte System zurück. Auch Online Shops verwenden zunehmend Lösungen, die auf WordPress basieren.

Der große Vorteil: kostenlose Open-Source-Plattform

WordPress ist eine freie Open-Source-Software, die ständig weiterentwickelt wird. Somit ist das Content Management System kostenfrei zugänglich. Das macht WordPress für Selbständige, Hobby-Blogger und kleinere Unternehmen interessant, die oftmals kein Budget für extern erstellte Webseiten zur Verfügung haben.

Intuitive Bedieneroberfläche

Hauptargument für WordPress ist die einfache Wartung. Die Handhabung ist intuitiv aufgebaut und selbst für Laien einfach zu erlernen. Das Internet bietet eine Vielzahl an kostenlosen Online-Tutorials und im Buchhandel gibt es ausreichend Lehrbücher für diejenigen, die mit Webseitenerstellung bisher keine Berührung hatten. Das Programm läuft unabhängig auf dem eigenen Webserver und ermöglicht damit über Internet Zugriff von überall. Selbst auf Smartphones lassen sich mittels App Änderungen, Seiten und Beiträge erstellen und ändern.

Themes und Plugins machen Online Shops möglich

Themes sind Programme, die das Aussehen der Webseite bestimmen. Sie werden auf das Kernprogramm aufgesetzt und sind unabhängig vom Kernprogramm. Plug-Ins sind kleine Software-Programme, mit denen sich zusätzliche Funktionalitäten einbinden lassen. Es existiert eine unzählige Auswahl an Themes und Plug-Ins, die kostenfrei und kostenpflichtig sein können. Dem Anwender bietet dies unendliche Möglichkeiten zur Gestaltung von Webseiten.

Für alle die einen Online Shop mit WordPress betreiben möchten gibt es vor allem zwei interessante Plugins. Die Zusatzprogramme WooCommerce und wpShopGermany sind beide in ihrer Grundversion kostenlos und machen aus WordPress eine Plattform für einen Online Shop.

Die Vorteile von WordPress sind die besten Gründe, um auch den eigenen Online Shop mit diesem CMS zu betreiben. WordPress-Shops sind einfach zu bedienen, können leicht in eine schon bestehende Webseite integriert werden, durch andere Plugins sind die Shops immer wieder erweiterbar und es kommen immer wieder neue Erweiterungen auf den Markt – an Open Source Software kann schließlich jeder weiterarbeiten.

Was sind die besten Bewertungsplugins für WordPress?

Einer der wichtigsten Aspekte eines Online Shops sind die Kundenbewertungen – für die User Reviews gibt es verschiedene Plugins, die eine entsprechende Einbindung bei WordPress erlauben.

Starfish Reviews

Die unangenehme Arbeit Kunden und Besucher um Rezensionen zu bitten, übernimmt Starfish Review und führt die Kundenbewertungen zusammen. Mit diesem (in seiner Grundversion kostenlosen) Plugin kann der Betreiber eines Online Shops Kunden automatisch einen Link schicken, um diese um eine Rezension zu bitten. Dieser Link funktioniert ganz unabhängig von der Plattform, auf der die Besucher in Kontakt mit dem Händler getreten sind. So hilft Starfish Reviews auch dabei, die Bewertungen auf unterschiedlichen Plattformen wie Social Media effizient zusammenzuführen.

Site Reviews

Dieses Plugin erlaubt die ganz klassische Einbindung von Kundenbewertungen für eine Webseite auf WordPress. Verschiedene Varianten von Shortcodes, Widgets und Blöcke erlauben verschiedenste Möglichkeiten um die Bewertungs-Box auf der Webseite attraktiv einzubinden.

Außerdem ist in das Plugin ein weiteres kleines Programm integriert, das dabei hilft, Spam automatisch zu erkennen und zu filtern.

WP Customer Reviews

Eine kostenlose Alternative zu Site Reviews ist WP Customer Reviews. Wer möchte kann für die Benutzung des Plugins einen beliebigen Betrag an den Entwickler spenden. Das Plugin ist ganz ähnlich wie Site Reviews aufgebaut und kann ebenfalls ganz individuell in die Seite integriert werden.

Ob die Rezensionen gebündelt für die ganze Seite angezeigt werden sollen, oder ob es einzelne Bewertungen für die jeweiligen Produkte gibt, beide Varianten sind mit diesem Plugin möglich.

Einfache Updates und hoher Sicherheitsstandard

Der Anspruch auf Aktualität und Sicherheit ist hoch. WordPress ist gut aufgestellt und bietet mit einfachen Klicks regelmäßige Updates, die ohne Fachkenntnis durchgeführt werden können. Dabei werden eventuell auftretende Sicherheitslücken regelmäßig geschlossen. Wichtig sind jedoch Backups, die vor jedem Update vom Anwender durchgeführt werden sollten.

Ein bekanntes und weit verbreitetes Content Management System wie WordPress zieht Hacker unweigerlich an. Um Hackerangriffe zu minimieren, werden regelmäßig Sicherheitsupdates zur Verfügung gestellt, um entstandene Sicherheitslücken zu schließen. Dennoch können Hackerangriffe nicht 100-prozentig ausgeschlossen werden.

Gut gerüstet für die Zukunft

WordPress ist technisch bestens für die Optimierung in Suchmaschinen ausgelegt, was für heutige Webseitenbetreiber eines der wichtigsten Aspekte darstellt, da die Webseite von potentiellen Kunden gefunden werden soll. Es gibt eine große Auswahl an Plug-Ins für die Suchmaschinenoptimierung, darunter auch kostenlose.

WordPress als Content Management System ist ein kostenfreies, einfach zu bedienendes, intuitives Programm zur Erstellung von Webseiten und Online Shops mit einer großen Auswahl an Gestaltungsmöglichkeiten und zusätzlichen Programmen für unterschiedlichste Funktionen. Regelmäßige Updates und ein hoher Sicherheitsstandard machen WordPress für Anwender attraktiv. Da kontinuierlich an der Verbesserung des Systems gearbeitet wird, sind die wenigen Verbesserungspotenziale überschaubar und werden von den zahlreichen Vorteilen stark überwogen.

Kundenbewertungen oder Gütesiegel – was ist besser?

Längst kommt im E-Commerce kein Händler mehr an einem Bewertungssystem vorbei. Denn schließlich versuchen Verbraucher sich vor dem Kauf eines Produkts bei einem unbekannten Händler abzusichern – das geht am besten über die Erfahrungsberichte anderer Kunden.

Das System ist überall im Internet präsent. Jede Branche nutzt Bewertungen oder Siegel für ihre Seiten. Selbst Singlebörsen wie tierisch-verliebt.de zeigen mit Sternen und Bewertungen, wie zufrieden ihre Mitglieder mit dem Service der Singlebörse sind.

Wo liegen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme? Wer sollte auf Bewertungen unter den einzelnen Produkten nicht verzichten – und wer kann ganz auf Gütesiegel vertrauen?

Der Klassiker: Bewertungen unter einem Produkt

Die klassische Variante der Kundenbewertung kennt jeder von einem bestimmten, riesigen Online Shop mit Firmensitz in Seattle. Hier werden die Kundenbewertungen unter jedem Produkt angezeigt.

Dieses System hat einen klaren Vorteil: Jedes Produkt kann einzeln von Kunden bewertet werden, die hier eine Plattform erhalten und prinzipiell schreiben können was sie wollen. Über das Produkt hinaus können sie auch den Online Shop selbst bewerten, wie der Versand funktionierte und vieles mehr.

Der Nachteil hier: Wenn zu einem Produkt noch kein Kunde eine Bewertung abgegeben hat, bleibt das Bewertungsfeld leer. Dem Kunden der sich für das Produkt interessieren, wird also keine Bewertung angeboten, auch nicht über die Qualität des Online Shops. Und wer ist schon bereit auf der Suche nach gesunden Barfußschuhen erst viele andere Produkte anzuklicken, in der Hoffnung, hier einen Hinweis auf die Dienstleistung des Händlers hinsichtlich Verpackung und Versand zu erhalten?

Kundenbewertungen für einen Online Shop

Damit dies nicht passiert, kann ein Online Shop auch auf Bewertungen unter jedem Produkt verzichten. Stattdessen bietet er eine Funktion an, die es Kunden erlaubt, den Online Shop ganz allgemein zu bewerten.

Bei diesem System gibt es gleich mehrere Vorteile. Alle Kundenbewertungen für einen Shop werden gebündelt angezeigt und der Kunde kann sich ein umfassendes Bild machen. So kann er sich ganz über das ausgewogene Bewertungsverhältnis informieren und die positiven und negativen Rezensionen für den Shop lesen. Das gibt dem Kunden ein gutes Gefühl, wie verlässlich der E-Commerce Händler ist, bei dem erst das erste Mal einkaufen möchte.

Der Nachteil hierbei ist, dass der Kunde keine Rezension speziell zu dem vom ihm gesuchten Produkt lesen kann, bzw. nur mit Glück findet.

Vielleicht sogar nur Gütesiegel?

Um die eigene Verlässlichkeit zu demonstrieren, verwenden viele Online Shops auch Gütesiegel, die Trusted Shops oder vom TÜV Süd. Die Vergeber der Gütesiegel analysieren in regelmäßigen Abständen die Arbeit des Shops und vergeben das Siegel – oder auch nicht.

Aber reichen die Gütesiegel aus, um ganz auf Kundenbewertungen zu verzichten? Wahrscheinlich nur in den Ausnahmefällen, bei denen Kunden nach ganz speziellen Produkten suchen, die eine klare Aufgabe erfüllen können. Ein Beispiel wären etwa Ersatzteile für Autos, die vom Hersteller des Fahrzeugs vorgeschrieben werden.

Welches System ist für welchen Shop am sinnvollsten?

Viele setzen auf die Kundenbewertungen unter jedem Produkt. Aber vor allem für kleinere Shops, die eher wenige Bewertungen erhalten, profitieren oft davon, diese Bewertungen gebündelt ihren Kunden zur Verfügung zu stellen. Wenn unter den meisten Produkten nur einzelne oder gar keine Bewertungen angezeigt werden, wirken zusammengefasste Bewertungen vertrauenswürdiger.

Nur auf Siegel zu setzen ist nur für Shops aus ganz bestimmten Sparten sinnvoll, bei denen die Kunden genau wissen, was für ein Produkt sie suchen und welche Erwartungen das Produkt erfüllen kann.

Darum braucht jedes Unternehmen einen Eintrag auf Google Maps

Google ist eines der erfolgreichsten Unternehmen der Welt. Nicht nur gehört dem Unternehmen mit der gleichnamigen Suchmaschine die wichtigste Suchmaschine der Welt, sondern Google ist eines der wichtigsten Marketing-Unternehmen. Das Produkt Google Maps ist weltweit zu einem der wichtigsten Navigationssysteme geworden. Tatsächlich ist Google Maps so erfolgreich, dass es in kurzer Zeit Unternehmen wie TomTom aus dem Markt verdrängt hat, die sich neue Nischen suchen mussten.

Das bedeutet gleichzeitig für Unternehmen, dass sie unbedingt einen Eintrag auf Google Maps haben müssen, wenn sie ihr volles Potential ausschöpfen wollen. Das Smartphone hat das Suchverhalten der Internetnutzer grundlegend verändert. Anders als früher, nutzen wir das Internet selbst beim Shopping-Trip durch die Innenstadt.

Wenn Kunden sich auf der Suche nach einem Geschäft oder Dienstleister sind, beginnen sie ihre Suche heute oft auf Google Maps. Wer bei der Suche nicht auftaucht oder dessen Eintrag auf Maps unvollständig ist, kann diese Kunden nicht auf sich aufmerksam machen – und diese gehen dann zur Konkurrenz.

Landkarten sind heute von zentraler Bedeutung

Unsere Gesellschaft befindet sich im Wandel. Wir werden immer mobiler, suchen immer neue Angebote und sind immer flexibler, wo wir einkaufen. Deswegen sind Landkarten immer noch genauso wichtig wie früher – nur wandelt sich ihre Bedeutung.

Unternehmen, die schnell sehen wollen, wohin sie ihre Ware versenden müssen, brauchen Postleitzahlenkarten von Deutschland, damit ein Blick auf die Karte verrät wohin das Paket geht oder wohin der Lastwagen fahren muss. Andere Unternehmen brauchen Landkarten auf der Wand, wenn die Fahrten der LKW organisiert werden müssen. Vielleicht ist der schnellste Weg für den einzelnen LKW nicht immer der wirtschaftlichste, wenn verschiedene Fuhren untereinander koordiniert werden müssen.

Ebenso wichtig ist es für Unternehmen, auf der wichtigsten Karte von heute verzeichnet zu sein. Das ist heute Landkarte von Google Maps. Und dieser Trend ist nicht aufzuhalten. Denn die Anzahl der Suchanfragen bei Google, die einen klaren Ortsbezug haben steigen immer weiter. Mittlerweile suchen mehr Kunden nach Geschäften oder Dienstleistung an einem bestimmten Ort als allem anderen. Die ortsgebundenen Suchanfragen machen mehr als die Hälfte aller Suchanfragen bei Google aus.

Wie wichtig ist Google Maps für Verbraucher?

Google Maps wird heute von über einer Milliarde Menschen jeden Tag genutzt. Für Navigation. Für die Suche nach dem nächsten Bäcker, wenn man sich in der Stadt noch nicht auskennt. Für die Suche nach dem nächsten Nachtclub mit guten Rezensionen.

Verbraucher nutzen heute tagtäglich Google Maps für ihre Einkäufe – und wer bei diesen Millionen Suchanfragen gefunden werden möchte, der muss einen Eintrag bei Google Maps haben.

Mit einem Konto bei Google oder Google MyBusiness kann man sein Unternehmen bei Google eintragen lassen, sodass es mit einem roten Pin und – sobald vorhanden – den Kundenbewertungen bei einer geografischen Suchanfrage angezeigt werden kann.

Besonders wichtig ist das für Unternehmen, die ganz neu sind. Zwar ist es auch für Kunden möglich, ein Unternehmen bei Google Maps einzutragen, aber kein Gründer sollte sich darauf verlassen. Stattdessen ist es besser, sich selbst um seinen Eintrag zu kümmern und das eigene Unternehmen auf Google MyBusiness zu verifizieren. So kann man als Unternehmer sicher gehen, dass auch die richtige Webseite und die richtige Telefonnummer im Google Maps Eintrag angegeben wird.

Local SEO: Geografische Suchanfragen nutzen

Wer Google Maps nutzen möchte, um sein eigenes Unternehmen besser und kundenfreundlicher zu präsentieren, der sollte sich mit den Grundregeln des Local SEO bekannt machen.

Hierbei geht es darum die eigene Online Präsenz zu auszurichten, dass Kunden in der Nähe durch eine geografische Suche das eigene Unternehmen möglichst einfach finden können.

Bei Local SEO spielt Google Maps eine zentrale Rolle. Denn der Google MyBusiness-Account wird durch die Suche der Kunden auf Google Maps zum wichtigsten Medium – noch wichtiger als die Webseite selbst. Local SEO funktioniert sogar ganz ohne eigene Webseite.

Am wichtigsten ist es das Unternehmen im Unternehmenssteckbrief auf Google Maps möglichst attraktiv und informativ dazustellen. Dazu gehören die Öffnungszeiten, die Telefonnummer, wenn möglich eine Webseite – aber auch attraktive Fotos des Unternehmens, des Ladenlokals oder des Angebots (vor allem bei Restaurants sind Fotos der Gerichte und die Speisekarte wichtig) sowie das geschickte Management der Kundenbewertungen.

Bewertungen sind auf Google Maps zentral

Auf Google Maps sind für Einzelhändler und lokale Dienstleister Bewertungen von zentraler Bedeutung. Eine geografische Suche ist wird in der Regel mit einem Smartphone vorgenommen, die Aufmerksamkeitsspanne für die einzelnen Suchergebnisse ist kurz und es ist schwierig im standardisierten Design von Google Maps sich anders von der Konkurrenz abzuheben.

Daher sollten alle Geschäfte, die sich von Google Maps mehr Kundschaft erhoffen, darauf achten, ein möglichst gutes und gleichzeitig ausgewogenes Bewertungsprofil zu haben.

Das schlimmste Schicksal eines Eintrags auf Google Maps sind Bewertungen von weniger als drei Sternen. Negative Erfahrungen wirken abschreckender, als wenn gar keine Bewertungen angezeigt werden.

Wirklich wichtig werden die Bewertungen dann, wenn ein Unternehmen versucht mit vielen anderen um die Gunst der Kunden zu konkurrieren. Dann entscheiden die Anzahl der Bewertungen und die Anzahl der durchschnittlich vergebenen Sterne sogar über die Position des eigenen Eintrags in den Suchergebnissen. Die drei besten Ergebnisse werden zuerst auf Google Maps präsentiert und haben großen Vorteil gegenüber der Konkurrenz.

Es ist für den Erfolg eines Geschäfts heute unerlässlich auf Google Maps präsent zu sein – und hier gute Bewertungen zu erhalten.

Die Community macht Google Maps erfolgreich

Das System hinter Google Maps ist deswegen so erfolgreich, weil Google als Unternehmen selbst gar nicht viel mit dem Inhalt auf der Karte von Google Maps zu tun hat – stattdessen bietet Google eher die Dienstleistung einer Plattform oder eines Moderators an.

Die Einträge stammen von den Nutzern – die damit maßgeblich zum Erfolg von Google Maps beitragen. Das bedeutet aber auch, dass die Nutzer eine große Verantwortung haben. Denn falsche Einträge auf Google Maps werden durch Google oft erst gelöscht, wenn tausende Nutzer sie gesehen haben.

In den USA gibt es beispielsweise ganze Stadtviertel, die im Volksmund jetzt andere Namen haben, weil Unternehmer sich davon einen Wettbewerbsvorteil erhofften.

So geschehen beispielsweise in San Francisco, wo ein Immobilienmakler auf Google Maps die Nachbarschaft East Cut erstellte – damit er für ein Stadtviertel einen griffigen Namen für sein Marketing nutzen konnte. Obwohl Google den Eintrag überprüfte, schaffte der findige Immobilienmakler, dass Google bei einem Tochterunternehmen von ihm, wegen der Verifizierung anfragte – und so war die Nachbarschaft East Cut geschaffen. Einheimische Nutzer und Touristen sahen beide den Namen East Cut auf Google Maps, obwohl es das Gebiet eigentlich gar nicht gab.

Bis Google den Eintrag wieder entfernte war der Schaden schon entstanden – und die Nachbarschaft hatte wegen der Geschäftsidee eines Immobilienmaklers einen neuen Namen bekommen.

Auch Künstler nutzen die Möglichkeiten der Google Maps Nutzer, um gegen die erdrückende Marktmacht von Google zu demonstrieren. Ein Berliner Künstler sammelte 99 alte Smartphones, aktivierte das GPS-Tracking auf diesen und spazierte über ein Berliner Brücke – während er die Smartphones in einem kleinen Bollerwagen hinter sich her zog. Google Maps war nach kurzer Zeit davon überzeugt, dass auf der Brücke ein gewaltiger Stau entstanden war und empfahl allen anderen Nutzern des Navigationsdienstes, die Brücke zu umfahren. Der Straßenabschnitt war in wenigen Minuten autofrei – sodass der Künstler mit seinem Bollerwagen in aller Ruhe mitten über die ausgestorbenen Straßen spazieren konnte.

Google Maps für uns alle ein wertvolles Werkzeug geworden – aber es übt gleichzeitig eine unheimliche Macht auf alle Nutzer – ob Unternehmer oder Verbraucher aus. Unternehmer müssen ihr Unternehmen auf Google Maps präsentieren und sich den Wettbewerbs- und Marketingregeln Googles unterwerfen. Währenddessen lassen sich Verbraucher – meist unbemerkt – von Google leiten.

Social Proof Maßnahmen – Vertrauen im E-Commerce

Es ist ein offenes Geheimnis, dass Verbraucher im Internet ihre Kaufentscheidungen besonders durchdacht und bewusst treffen. Umfragen konnten bereits belegen, dass sich die Kunden im Vorfeld umfangreich informieren und dabei auch besonderen Wert auf andere Kundenbewertungen und Meinungen legen. Über 90 Prozent der Internet-Shopper lesen Bewertungen anderer Kunden und setzen in diese ein größeres Vertrauen, als in herkömmliche Werbung.

Um im Bereich des E-Commerce das Vertrauen von Kunden zu stärken oder wiederherzustellen, sollten Unternehmen Social Proof Maßnahmen für sich nutzen. Wie das funktioniert und welche Maßnahmen besonders sinnvoll sind, zeigt der folgende Beitrag.

Was ist Social Proof?

Mit dem Konzept Social Proof wird das gesellschaftliche Phänomen beschrieben, bei dem sich Menschen an den Erfahrungen und Meinungen ihrer Mitmenschen orientieren, wenn es darum geht, selbst eine Situation zu bewerten. Marken nutzen Social Proof im Marketing als Instrument, um durch die Stimmen anderer Nutzer neue, potentielle Kunden für ihre Dienstleistungen und Produkten zu gewinnen.

Stark optimiert wurde die Social Proof Methode durch die immer größeren Möglichkeiten, die Online Marketing und SEO bieten. Es werden verschiedene Vertrauenssignale eingesetzt, um die Kundenerfahrung im Internet zu optimieren und so neue Kunden zu gewinnen. Eingesetzt werden diese Werkzeuge schon in einem frühen Stadium der Nutzererfahrung.

Social Proof und die User Experience

Um Social Proof zum festen Bestandteil der Nutzererfahrung zu machen, gibt es für Unternehmen vielfältige Möglichkeiten. Darunter befinden sich beispielsweise der Einsatz von Influencern und Prominenten, Earned Media, Fallstudien, Sternebewertungen, Shares, Likes oder eine Landing Page erstellen lassen. Besonders beliebt ist es auch, Bewertungen anderer Kunden prominent an ausschlaggebenden Positionen des Kaufprozesses zu platzieren, um den Prozess zielführend zu unterstützen.

Wenn sich ein Kunde positiv über die Dienstleistung oder das Produkt eines Unternehmens äußert, besteht darin eine wichtige soziale Überzeugungsleistung, welche bestätigt, dass es sich um ein zuverlässiges Unternehmen handelt. Charakteristisch für Social Proof ist es nämlich, dass dieser von Kundenseite kommt.

E-Commerce: Großes Potenzial von Social Proof

Grundsätzlich ist Social Proof ein wichtiges Instrument für alle Branchen. Im Online-Geschäft ist es allerdings unverzichtbar. Damit Social Proof wirklich effektiv wirken kann, kommt es darauf an, dass eine große Anzahl von Bewertungen und Vertrauenssignalen vorhanden ist. Desto mehr positives Feedback vorhanden ist, umso effektiver sind die positiven Auswirkungen.

Von den großen Unternehmen im E-Commerce Bereich wird Social Proof zum Beispiel folgendermaßen integriert:

 

  • Anzahl der Bewertungen eines bestimmten Verkäufers
  • Anzahl der getätigten Bestellungen des Produktes
  • Anzahl der Aufrufe in den vergangenen 24 Stunden für das Produkt
  • Anzahl der Personen, die sich den Artikel bereits angesehen haben
  • Durchschnittliche Bewertung des Produktes anhand der Kundenmeinungen

Die Vorteile von Social Proof liegen damit auf der Hand. Dadurch, dass die Konkurrenz immer stärker wächst und das Vertrauen in die herkömmliche Werbung schwindet, haben Meinungen anderer Menschen einen immer stärken Einfluss auf die Kaufentscheidungen.

Es sind nur ein paar Klicks nötig, damit potentielle Käufer einen Vergleich zwischen einzelnen Anbietern hinsichtlich des Kundenerlebnisses, der Qualität und den Preisen ziehen können. Damit sich Dienstleistungen und Produkte von denen der Konkurrenz abheben können, ist Social Proof ein wichtiges SEO-Element, das von keinem Unternehmen in der heutigen Zeit vernachlässigt werden sollte.

 

Wie Verbrauchende ihre Marktmacht im Internet durchsetzen

Das Internet und vor allem Kundenbewertungen haben die Wirtschaft ordentlich in Aufruhr gebracht, so viel steht fest. Aber zunehmend erkennen Verbrauchende die Marktmacht, die sie über das Internet ausüben können.

Sie nutzen immer mehr Kundenbewertungen und Vergleichsportale, um günstige Preise und guten Service zu fordern. Unternehmer müssen heute auf die Wünsche von Kunden eingehen, um die eigene Marktposition nicht zu gefährden. Denn schlechte Bewertungen führen sofort zu Einbußen.

Vergleichsportale verbessern die Position von Verbrauchenden

Fast schon die logische Fortsetzung der heute fast überall vorhandenen Kundenbewertungen, sind die vielen Vergleichsportale im Internet, die es zu jeder Branche und jedem Angebot gibt. Damit sich Verbrauchende informieren können, wo sie das beste Angebot für sie persönlich erhalten können. Es gibt Vergleichsportale für Finanzen, für Computer oder Portale. Selbst in der Liebe können Singles, Angebote vergleichen. Vergleichsportale präsentieren hier die beste Singlebörse.

In den letzten Jahren haben Vergleichsportale aus allen Branchen einen großen Boom erlebt und konnten für viel Bewegung, beispielsweise am Strom- oder Versicherungsmarkt sorgen.

Das beweist: Nutzende können mit Kundenbewertungen und Vergleichsportalen Druck auf Unternehmen ausüben, bessere Angebote zu erarbeiten. Dabei achten die Verbrauchenden nicht nur auf den Preis.

Von den jetzt schon über 70 Prozent aller Nutzenden des Internets, geben die meisten an, mehrere Kategorien gleichzeitig zu vergleichen. Vergleichsportale verstärken also nicht zwangsläufig den Preiskampf im Internet. Denn auch andere Faktoren, die je nach persönlichem Interesse unterschiedlich ausfallen können, spielen eine wichtige Rolle für die Kaufentscheidung.

Vergleichsportale geben Kunden die Kontrolle

Besonders in Branchen, bei denen viele verschiedene Aspekte in eine Entscheidung einfließen, profitieren Verbrauchende von Vergleichsportalen und Kundenbewertungen. Diese beiden Elemente ergänzen sich gerade in solchen Branchen ideal.

Das Vergleichsportal selbst kann Angebote und Eckdaten übersichtlich zusammenfassen und für die Besuchenden aufbereiten. Wer möchte, kann auch danach filtern, was persönlich besonders wichtig ist. So können die „Hardfacts“ eines Angebots, wie einer Reise, eines Kredits oder einer Versicherung leicht verglichen werden.

Die Kundenbewertungen zu diesem Angebot geben darüber hinaus noch Auskunft darüber, wie zufrieden bisherige Kunden mit diesem Anbieter gewesen sind. Für die Kaufentscheidung sind subjektive Erfahrungen mindestens ebenso wichtig, wie das Angebot selbst. Denn was bringt ein gutes Angebot für ein Girokonto oder einen Kredit, wenn andere Kunden einhellig der Meinung sind, dass der Kundendienst und der Service der anbietenden Bank unterirdisch schlecht sind?

Die Nutzenden eines Vergleichsportal bekommen das Gefühl, dass sie selbst umfassend über die Angebote informiert werden und damit die Kontrolle erhalten, selbstständig die richtige Entscheidung für sich zu treffen, ohne auf die Hilfe eines (voreingenommenen) Kundenberaters angewiesen zu sein.

Der Markt der Vergleichsportale ist gegenwärtig noch sehr unübersichtlich. Sehr viele Anbieter buhlen allesamt mit mehr oder weniger seriösen Methoden um die Gunst der Suchenden. Denn auch wenn Vergleichsportale den Anschein erwecken, Vergleichbarkeit und Transparenz herzustellen, gibt es auch in dieser Branche „schwarze Schafe“, auf die man Acht geben sollte.

Bevor man dem Ranking eines Portals vertraut, sollte man sich über das Portal und seine Arbeitsweise informieren. Auch muss man darauf achten, dass ein attraktives Angebot keine (versteckte) Werbeanzeige ist.

Vergleichsportale und Kundenbewertungen ergänzen sich ideal und können zu fairen Wettbewerb führen.

Online Shop Design richtig gemacht

Ein Online Shop ist heute schnell aufgesetzt. Die Basis-Versionen der bekannten E-Commerce Softwares wie Magento, WooCommerce oder Shopware gibt es sogar kostenlos.

Aber nur weil sich ein Online Shop schnell aufsetzen lässt, bedeutet das nicht, dass der Online Shop auch funktioniert. Denn für einen guten Online Shop müssen viele Aspekte beachtet werden. Wer den Shop richtig designen möchte, der kann besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung viel falsch machen.

Wie wird also ein Online Shop richtig designt?

SEO im E-Commerce

Wahrscheinlich der wichtigste Aspekt eines Online Shops ist dessen Sichtbarkeit im Internet. Ein Online Shop, der von den Nutzern nicht gefunden wird, wird nie Umsätze erwirtschaften – von Gewinnen ganz zu schweigen.

Damit der Online Shop auch weit vorne auf der Suchmaschinenergebnisseite angezeigt wird, gibt es ein paar Kniffe.

Inhalte „Above the Fold“ präsentieren

Früher, als es noch Zeitungen gab, wurden diese in der Mitte gefaltet – und die prominenteste Überschrift, die Schlagzeile der Zeitung, stand über dieser Falz.

Im Internet funktioniert es ganz ähnlich: Alle wirklich wichtigen Inhalte sollten „above the Fold“ angezeigt werden. Also wird die Seite so gestaltet, dass der Nutzer die wichtigsten Inhalte auf der Seite sieht, ohne nach unten Scrollen zu müssen. Hierbei handelt es sich um eine der besten Maßnahmen, mit denen deine Seite nutzerfreundlicher wird – und so lässt sich die Verweildauer auf der Seite verbessern: Eine der wichtigsten Maßgaben für SEO.

Hochwertige Webinhalte erstellen

Trotz der großartigen Marketingstrategien, die es heute gibt, sind gute, informative und spannende Webinhalte immer noch der wichtigste Teil einer guten Webseite.

Bei der Erstellung dieser Webinhalte haben die Webmaster gewissermaßen zwei Zielgruppen im Auge: Die Nutzer und die Suchmaschine. Am wichtigsten sind die Nutzer. Sie sind diejenigen, die über die Metriken der Seite wie Verweildauer und Bounce Rate entscheiden. Daher sollte die Seite vor allem so gestaltet und die Texte so verfasst werden, dass die Nutzer sie spannend finden.

Auf der anderen Seite gibt es die Suchmaschine. Dem Algorithmus sollte es ein Shop-Betreiber so einfach wie möglich machen, die Seite zu analysieren. Das heißt, die Überschriften sollten als H1, H2 usw. formatiert werden. Außerdem lohnt es sich, die Texte anhand ihres WDF*IDF-Verhältnis zu optimieren.

Nutzer auf die Seite führen

Wenn mit diesen (und vielen weiteren) SEO-Schritten die Seite so weit verbessert wurde, dass sie in den Suchergebnissen immer weiter nach vorne rückt, gibt es noch den Aspekt zu beachten, wie Nutzer gezielt auf die Seite geführt werden können.

Hierfür eignen sich die sogenannten Rich-Snippets für Shops besonders gut. Das beste Tool überhaupt: Kundenbewertungen.

So gut wie alle Internetnutzer geben an, dass sie die Kundenbewertungen eines Shops sich ansehen, bevor sie bei dem Shop einkaufen. Ein gutes Bewertungsmanagement mit einem ausgewogenen Bewertungsmanagement ist von absolut zentraler Bedeutung für einen erfolgreichen Online Shop.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele gute Bewertungen zu sammeln. Tatsächlich gibt es auch so etwas, wie zu viele gute Bewertungen. Untersuchungen zeigen, dass ab einem Durchschnitt von ungefähr 4,5 Sternen die Conversion Rate abstürzt.

Nutzer erwarten, dass ein Online Shop nicht immer alle Nutzer zu hundert Prozent zufrieden stellen können. Deswegen werden Bewertungen von fünf Sternen angezweifelt – erst recht, wenn sie zu oft auftauchen.

Was kann eine Agentur leisten?

Damit ein Online Shop wirklich gut funktioniert, muss man viel Zeit und Arbeit in das Design des Shops investieren. Neben diesen SEO-Aufgaben gibt es noch viel mehr zu optimieren. Die Produktfotos müssen stimmen, das Content Marketing betrieben werden und das Unternehmen in den Sozialen Medien positioniert werden.

Für alle, die neben dem Tagesgeschäft diese Arbeit nicht leisten können, gibt es Agenturen, die sich auf Online Shops spezialisiert haben. Manche Agentur spezialisieren sich sogar auf eine E-Commerce Software, wie die Magentoagentur credia.

Digitale Finanzprodukte: Vertrauen, Sicher, Einfach

Ob Konsumkredit, Startkapital oder Immobilienkredit: Die Finanzbranche boomt – und steht gleichzeitig durch die vielen wirtschaftlichen Herausforderungen dieser Tage vor großen Herausforderungen.

Das Internet wird auch in der Finanzbranche immer wichtiger – denn jetzt werden die ersten Digital Natives erwachsen und machen sich das erste Mal wirklich Gedanken über Kredite, um sich ihre Wünsche finanzieren zu können. Dabei sind diese Digital Natives für die meisten Kreditinstitute nicht die einfachsten Kunden: Denn sie wollen Vieles anders machen.

Im Kreditwesen kommt es vor allem aufs Vertrauen zur Bank an – daher waren früher besonders Sparkassen und Volksbanken im Vorteil, wenn es um Kredite für Privatpersonen ging. Sie waren die Bank vor Ort, immer ansprechbar und haben die Kunden durch Angebote an Kinder schon früh an sich gebunden.

Heute ist Vieles digital geworden und damit verlieren Sparkassen ihren geografischen Standortvorteil. Aber die Grundsätze für das Kreditwesen bleiben bestehen. Kredite brauchen Vertrauen, sie brauchen Sicherheit und sie müssen einfach, also für den Kunden durchschaubar sein.

Aber wie kann die Finanzbranche es schaffen, all diese Faktoren unter einen Hut zu bringen, online und persönlich anzubieten, und ansprechend zu vermarkten?

Kundenbewertungen sind immer noch das Werkzeug für Vertrauen

Das unschlagbare Werkzeug, um Vertrauen bei Kunden zu schaffen, sind Kundenbewertungen. Sie sind das Mittel der Wahl, ohne die kein E-Commerce mehr auskommt. Wer auf seiner Seite und seinen Produkten, Kundenbewertungen einbindet, der schafft Vertrauen. Kunden können sehen, was andere Kunden vom jeweiligen Anbieter halten und welche Erfahrungen sie gemacht haben.

Gerade in der Finanzbrache kann man nicht genug betonen, wie wichtig Kundenbewertungen sind. Nicht nur das Kreditinstitut sollte die Bewertungen einbinden, auch wenn Kunden beispielsweise Immobiliendarlehen vergleichen, sollten sie schon Kundenbewertungen sehen.

Vor allem in Branchen, in denen es auf Vertrauen ankommt, sind Kundenbewertungen von zentraler Bedeutung – und das trifft auf keine Branche so sehr zu, wie auf die Finanzbranche.

Den Kunden Sicherheit bieten

Bei Krediten ist es vor allem das Kreditinstitut, das nach der Sicherheit sucht, damit die Kreditnehmenden den Kredit auch zurückzahlen können.

Aber auch das Sicherheitsbedürfnis der Kreditnehmenden darf von der Seite der Anbieter nicht unterschätzt werden. Die Finanzbranche hat nicht den besten Ruf. Es gibt sehr viele Berichte von Kunden, die ein Finanzprodukt gekauft haben, nachdem sie schlecht oder gar irreführend beraten worden sind.

Hierauf müssen sich Kreditinstitute einstellen. Die Kunden verlangen eine transparente, verständliche Beratung und wollen über mögliche Risiken informiert werden. Diese Beratung ist Kunden auch bei digitalen Finanzprodukten wichtig. Auch wenn Kunden nicht ausnahmslos eine persönliche oder telefonische Beratung tatsächlich in Anspruch nehmen, geben aber alle an, dass ihnen die Möglichkeit entsprechend wichtig ist. Das heißt, auch Direktbanken müssen ihren Kunden, leicht auffindbare Beratungsangebote zur Verfügung stellen.

Sicherheit und Einfachheit gehören zusammen

Das zeigt, dass die Interessen nach einem sicheren, seriösen Angebot und der Wunsch nach einem transparenten Angebot für die Bank und ihr Marketing nicht getrennt gedacht werden dürfen. Die offene, transparente Beratung, ist im Kreditwesen unabdingbar.

Außerdem ist es für Kreditinstitute eine Todsünde, ähnliche Lockangebote zu schalten, wie sie in der Tourismus-Branche üblich sind. Kunden, die „nur noch X Kredite dieser Art verfügbar“ sehen, werden wahrscheinlich schreiend wegrennen. Niemand möchte sich bei der Aufnahme eines Kredits unter Druck setzen lassen.