Messemarketing: Ziele setzen – Und auffallen!

Der Messeauftritt von Unternehmen soll häufig pompös, groß und auffällig gestaltet sein. In der Messehalle lediglich den größten Stand zu besitzen, ist für den Erfolg eines Messeauftritts allerdings kaum ausreichend.

Wirklich erfolgreich kann der Auftritt auf einer Messe nur dann sein, wenn diesem eine zielführende Strategie zu Grunde liegt, ein durchdachtes Gesamtkonzept vorhanden ist und ein professionelles Lead Management durchgeführt wird. Natürlich darf auch eine interessante Gestaltung des Messestandes, beispielsweise durch Digital Signage, also elektronische Plakate, nicht vernachlässigt werden.

Welche Punkte Unternehmen bei ihren zukünftigen Messeauftritten umsetzen sollten, um das volle Potential auszuschöpfen, zeigt der folgende Beitrag.

Klare Ziele definieren

Viele Unternehmen begehen den Fehler, dass sie denken, dass es einzig und allein darauf ankommt, auf einer Messe präsent zu sein. Dabei kommt es in hohem Maße darauf an, dass vor der Messe klare Ziele definiert werden, die durchaus unterschiedlich ausfallen können.

Es kann sich dabei zum Beispiel um qualitative Ziele handeln, wie die Erschließung neuer Märkte, die Steigerung der Bekanntheit von der Marke beziehungsweise dem Produkt oder die Verbesserung des eigenen Images. Andere Ziele würden dagegen in dem Erfassen neuer Innovationen und Trends, dem Kontakt zu neuen Kooperationspartnern, dem Produktverkauf oder der Akquise von Neukunden bestehen.

Die qualitativen Ziele sind natürlich nach dem Auftritt auf der Messe nicht sofort messbar. Dies verhält sich mit den quantitativen Zielen anders. Grundsätzlich ist es allerdings wichtig, dass der Erfolg der Messe hinsichtlich der Zielerreichung früher oder später überprüft werden kann.

 

Relevante Kommunikationskanäle nutzen

Leider wird im Zuge der Messeplanung häufig versäumt, den Messestand bereits im Vorfeld der Veranstaltung zu bewerben. Dabei eignet sich die Zeit vor der Messe ideal, um mit Bestandskunden und Interessenten in Kontakt zu treten. Der Auftritt auf der Messe stellt einen tollen Anlass zur Kommunikation dar, selbst, wenn der Adressat die Messe selbst überhaupt nicht besucht.

Besonders charmant wirkt es, wenn der Kontakt mit einer persönlichen Einladung auf die Messe aufmerksam gemacht wird. Dies ist besonders für Unternehmen aus dem B2B-Bereich wichtig, da der persönliche Kontakt hier nach wie vor eine äußerst große Rolle spielt. Derartige Einladungen können auf sämtlichen Kommunikationskanälen übermittelt werden, egal, ob per E-Mail-Newsletter oder auf den Unternehmensseiten in den sozialen Medien.

Messestand mit Zielen in Einklang bringen

Doch auch das beste Messemarketing wird kaum den gewünschten Erfolg bringen, wenn der Stand nicht die Erwartungen der Besucher erfüllt. Daher kommt es darauf an, den Stand hinsichtlich der Kommunikationsmaßnahmen und den individuellen Zielsetzungen anzupassen. Ebenfalls darf die grundsätzliche Corporate Identity nicht außer Acht gelassen werden.

Falls der Messestand Bestandskunden, Geschäftspartner und auch potentielle Neukunden erreichen soll, muss der Aufbau des Standes darauf abgestimmt werden. Dies kann beispielsweise durch einen äußerst informativ gestalteten Stand oder interessante Exponate der Produkte erreicht werden. Ebenfalls sollte ein Bereich für die Kommunikation eingerichtet werden, in dem konkrete Verkaufs- und Beratungsgespräche in Ruhe geführt werden können. Um eine fachlich versierte Beratung zu gewährleisten, ist es außerdem empfehlenswert, eigene Mitarbeiter als Standpersonal einzusetzen.

Ein ausgefallener Aufbau des Messestandes wird mehr Besucher anziehen. Visuell interessante Komponenten führen dazu, dass die Besucher an dem jeweiligen Stand stehenbleiben. Auch kleine Spiele eignen sich hervorragend dazu, viele neue Visitenkarten zu sammeln und so eine große Anzahl von neuen Kontakten zu generieren.

 

E-Food: Neue Herausforderungen für Online Marketing

In den heutigen Zeiten kann nahezu alles im Internet gekauft werden. Allerdings hinkt ein Bereich hinterher, in dem die Digitalisierung noch nicht vollkommen angekommen ist: Der Bereich der Lebensmittel.

Experten sind sich allerdings sicher, dass sich dies in Zukunft ändern wird. Reine Guarana Kapseln kaufen ist beispielsweise auch heute schon bei vielen Anbietern im Internet möglich. Bei den Interneteinkäufen von Lebensmitteln kommt es allerdings stets in hohem Maße darauf an, die Bewertungen von anderen Kunden zu lesen, bevor die Online-Bestellung tatsächlich getätigt wird, um sich vor Fehlkäufen zu schützen.

Welche neuen Herausforderungen die sogenannte E-Food-Branche außerdem mit sich bringt, erklärt der folgende Beitrag.

Die Herausforderungen der E-Food-Branche

Kunden entscheiden sich vor allem deswegen dazu, Lebensmittel im Internet zu kaufen, da sie dadurch mehr Flexibilität gewinnen und die Lieferung der Einkäufe bis vor die Haustür äußerst bequem ist. Darüber hinaus ist die Auswahl an günstigen Produkten wesentlich größer.

Es gibt allerdings auch Konsumenten, die mit den herkömmlichen stationären Einkaufsmöglichkeiten durchaus zufrieden sind. Die nächste Möglichkeit zum Einkaufen ist im Durchschnitt in Deutschland schließlich nur sieben Minuten entfernt. Außerdem möchten viele Kunden auch heute noch die Produkte anfassen, um ihre Qualität beurteilen zu können.

Online-Supermärkte stehen somit vor allem vor einer logistischen Herausforderung. Sie müssen auch Tiefkühlprodukte und leicht verderbliche Artikel, wie Gemüse und Obst, unversehrt an den Kunden ausliefern. Außerdem sind die Anforderungen der potentiellen Kunden sehr hoch – die Lieferung der Lebensmittel muss kostengünstig und schnell erfolgen.

Das Konzept Click-and-Collect ist eine Möglichkeit, das Problem der Logistik zu umgehen. Der Einkauf kann dabei von den Kunden online zusammengestellt und dann in der nächstgelegenen Filiale abgeholt werden. Der Mehraufwand für die Händler fällt so wesentlich geringer aus.

Vermarktung: Content und zusätzliche Services

Zwar kommen auf die Händler durch den Online-Verkauf von Lebensmitteln einige neue Aufgaben zu, dennoch ergeben sich auch Vorteile gegenüber dem herkömmlichen stationären Handel. Einer besteht beispielsweise darin, dass das Finden der Produkte durch Such-Funktionen wesentlich einfacher gelingt. Darüber hinaus bietet der Online-Einkauf die Möglichkeit, nach persönlichen Ernährungspräferenzen oder Inhaltsstoffen zu filtern.

Auf Grundlage der Präferenzen der Kunden können im Zuge des Online-Marketings effektive Personalisierungskonzepte umgesetzt werden. Werden beispielsweise häufig Bio-Produkte von einem Kunden gekauft, so können ihm diese zukünftig direkt vorgeschlagen werden. Das Einkaufserlebnis wird so außerordentlich individuell gestaltet.

E-Food-Händler profitieren darüber hinaus von hochwertigem Content, der einen hohen Mehrwert für die Kunden bedeutet und damit die Skepsis wegen des fehlenden haptischen Erlebnisses ausgleichen kann. Es ist außerordentlich praktisch, Nährwerte, Inhaltsstoffe und umfangreiche Produktbeschreibungen gleich auf den ersten Blick angezeigt zu bekommen, anstatt dafür jedes Produkt in die Hand nehmen zu müssen.

Einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem stationären Handel können auch zusätzliche digitale Services bedeuten. Diese können beispielsweise in Rezeptvorschlägen bestehen, bei denen die nötigen Produkte direkt verlinkt sind.

Die Zukunftsprognosen für die E-Food Branche

Es besteht kein Zweifel darüber, dass der Online-Handel im Lebensmittelbereich auf dem Vormarsch ist. Durch einen höheren Automatisierungsgrad der Logistik werden die Anforderungen an eine zeitnahe und flexible Lieferung bald optimal erfüllt werden können.

E-Food Händler sind ebenfalls zukünftig darauf angewiesen, kreative Konzepte zu entwickeln und umzusetzen. So stehen beispielsweise umweltschonende Lieferungen mit Fahrrädern oder Elektroautos bei den Kunden hoch im Kurs. Ebenfalls sind umfassende Angebote zu bestimmten Ernährungsformen stark gefragt. Es ist daher keinesfalls damit getan, den herkömmlichen Supermarkt lediglich ins Internet zu übertragen.

Online Marketing für Immobilienmakler: Der Schlüssel ist Vertrauen

Immobilienmakler sind bezüglich ihres Online Marketings mit einer ganzen Reihe von Fachbegriffen konfrontiert. Es geht um das eigene Immobilien-Portfoliomanagement, ihre Unternehmenswebseite, digitales Marketing und Werbung auf Social Media.

Für ein erfolgreiches Online Marketing müssen Immobilienmakler, ebenso wie alle anderen Unternehmen, einige Dinge hinsichtlich der modernen Werbeformate wie Online-Portale, soziale Netzwerke und Suchmaschinen beachten.

Die Kombination der unterschiedlichen Medien wird ständig komplexer, weshalb es besonders in den aktuellen Zeiten darauf ankommt, nicht den Anschluss zu den Wettbewerbern zu verlieren. Ein gutes Beispiel für ein erfolgreiches Online Marketing stellt der Immobilienmakler Sinsheim dar.

Worauf es für Immobilienmakler bei ihrem Online Marketing ankommt, erklärt der folgende Beitrag.

Die Analyse der IST-Situation

Um eine erfolgreiche Online Marketing Strategie zu etablieren, besteht der erste Schritt darin, den IST-Zustand näher zu beleuchten. Welche Medien werden bereits genutzt, auf welchen Kanälen hat die Konkurrenz die Nase vorn? Nach einer solchen Analyse müssen dann die nächsten Schritte definiert werden. Für eine strategische Planung kommt es darauf an, zu schauen, wie relevant das jeweilige Medium ist, welche Reichweite durch dieses erzielt werden kann und wie der Wettbewerb aufgestellt ist.

Der Großteil der Immobilienmakler verfügt heutzutage bereits über eine eigene Webseite. Viele sind darüber hinaus in den sozialen Medien, wie Instagram, Twitter oder Facebook aktiv. Es gibt aber dennoch viele Makler, die heute noch auf diese Kanäle, die ein durchaus hohes Potential bieten, verzichten.

Das hauptsächliche Ziel, welches Immobilienmakler mit ihrem Online Marketing verfolgen, besteht darin, an qualitativer Reichweite zu gewinnen. Das bedeutet, dass möglichst viele qualitative Besucher, also potentielle Käufer und Mieter auf die jeweilige Webseite geleitet werden. Dann geht es darum, das Vertrauen der potentiellen Neukunden durch einen. Professionell gestalteten Internetauftritt zu wecken – schließlich spielt Vertrauen im Immobilienbereich die größte Rolle.

Auf eigene Medien setzen

Auf eine Listung in den relevanten Online-Portalen sollten Immobilienmakler im Zuge eines professionellen Online Marketings niemals verzichten. Sobald der eigene Bestand an Immobilien eine gewisse Größe überschreitet, ist nicht nur die Präsenz auf Immonet, ImmobilienScout24 und Co. wichtig, sondern gegebenenfalls auch eigene Medien.

Durch den Einsatz eigener Medien, also zum Beispiel der eigenen Webseite, können auf lange Sicht viele Kosten, beispielsweise für bezahlte Werbeanzeigen in den Suchmaschinen, eingespart werden.

Direkte Vermarktung bringt zahlreiche Vorteile

Im Laufe der Zeit entscheiden sich viele Immobilienmakler dafür, ein eigenes Portfolio an Medien zu etablieren, um eine direkte Vermarktung ihres Bestandes zu realisieren. Bei diesem kommt es dann in hohem Maße auf eine professionelle Suchmaschinenoptimierung an. Je mehr Reichweite eine Webseite erzielen kann, desto mehr Besucher finden ihren Weg auf diese. Dadurch steigt selbstverständlich auch die Wahrscheinlichkeit, lukrative Geschäfte abzuschließen.

SEO, beziehungsweise der dadurch generierte organische Traffic, hat darüber hinaus den Vorteil, dass er konsistent ist, sobald er erst einmal aufgebaut wurde. Allerdings ist die Konkurrenz hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung vor allem im Bereich der Immobilien groß.

Das bedeutet, dass ein erfolgreiches SEO viel Geduld erfordert. Oft steht der Konkurrenz ein hohes Budget zur Verfügung, weshalb die Devise lautet, erst einmal aufzuholen, um dann letztendlich zum Überholen anzusetzen. Das langfristige Ziel besteht darin, erfolgreich sowohl im lokalen SEO-Bereich als auch bei dem allgemeinen Thema Immobilien ein gutes Ranking zu etablieren, um die Aufmerksamkeit der potentiellen neuen Kunden zu erregen.

Es kommt auf Branding, Emotion und Expertise an: Immobilienmarketing

Die digitale Vermarktung von Immobilien wird in unserer heutigen Zeit immer wichtiger. Mehr als 90 Prozent der Kunden beginnen ihre Suche nach einer Immobilie mittlerweile online. Um Immobilien dort bestmöglich zu präsentieren, stehen einem verschiedene Instrumente aus dem klassischen Marketing zur Verfügung. Um diese optimal umzusetzen, kann es auch sinnvoll sein, sich externe Hilfe zu holen, wie beispielsweise einen Experten für Architekturfotografie.

Statt wie früher Zeitungsanzeigen, werden heute bei der Vermarktung hauptsächlich digitale Plattformen genutzt. Diese haben den Vorteil, dass sie aufgrund ihrer Bekanntheit und Reichweite, viele Kunden erreichen und zusätzlich verschiedene Service-Leistungen anbieten. Nachteilig sind hingegen die anfallenden Gebühren und die Abhängigkeit von der Plattform. Wer seine Immobilie deshalb aktiv selbst vermarkten möchte, dem stehen auch andere Kanäle zur Verfügung. Von sozialen Netzwerken bis hin zur eigenen Webseite gibt es dabei viele Optionen für das Online-Marketing. Damit dies auch gelingt, sollte man einige Schlüsselfaktoren beachten, welche maßgeblich für den Erfolg sind.

Richtiges Branding

Marken haben einen hohen Wiedererkennungswert und stehen im Bestfall für eine gleichbleibend positive Kundenzufriedenheit. Der Aufbau einer eigenen Markenpersönlichkeit kann deshalb helfen, um sich von seinen Mitbewerbern abzuheben. Um der eigenen Marke eine eigene Identität zu geben ist, neben dem einheitlichen Erscheinungsbild des Unternehmens, vor allem das Aufstellen von eigenen Werten wichtig, die das Unternehmen transportiert. Dies schafft bei potenziellen Kunden Vertrauen und erhöht so die Erfolgschancen.

Emotionen beim Kunden wecken

Gerade bei privaten Kunden spielt das Bauchgefühl bei einer Kaufentscheidung eine große Rolle. Das gilt auch beim Kauf einer Immobilie. Deshalb sollte man bei der Vermarktung nicht nur auf harte Fakten wie den Preis oder die Lage setzen, sondern auch Methoden verwenden, welche beim Kunden Emotionen hervorrufen. Gerade optische Elemente können hier den Unterschied machen. Eine gelungene Architekturfotografie oder eindrucksvolle Videos sind dabei besonders wichtig. Ein Fotograf in Düsseldorf kann dafür sorgen, dass diese Aufnahmen auch von hoher Qualität sind, denn nur gute Fotos sorgen letztendlich auch dafür, dass die Emotionen positiv sind.

Eine weitere Möglichkeit Emotionen zu wecken, ist die Verwendung von Erfahrungsberichten anderer Kunden. Die neutrale Meinung von anderen Menschen kann nicht nur die Gefühlslage des Kunden positiv beeinflussen, sondern auch die Transparenz des Unternehmens erhöhen und so für mehr Vertrauen sorgen.

Expertise beweisen

Vertrauen spielt bei dem Kauf einer Immobilie eine große Rolle. Denn gerade bei den hohen Kaufpreisen möchte der Kunde sicher sein, dass er nicht nachträglich auf versteckte Kosten stößt. Doch gerade die Immobilienbranche hat immer noch mit einem dubiosen Ruf zu kämpfen. Wer sich von seiner Konkurrenz abheben möchte, sollte also seine Vertrauenswürdigkeit unter Beweis stellen. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. So kann man zum Beispiel einen eigenen Blog starten, in welchem man über aktuelle Entwicklungen in der Immobilienbranche informiert oder allgemeine Tipps zum Immobilienkauf gibt.

Noch wichtiger sind Methoden, bei denen man eine Interaktion mit potenziellen Kunden hat. Dafür kann man einerseits Fragen von Nutzern in speziellen Foren oder in den Sozialen Netzwerken beantworten. Auf der anderen Seite könnte man zusätzlich eine persönliche Beratung anbieten. Mit diesen Methoden kann man nicht nur seine eigene Kompetenz unter Beweis stellen, sondern gleichzeitig auch den ersten Kontakt zu einem potenziellen Kunden herstellen und so die Chancen für einen Verkauf erhöhen.

Marketing mit Giveaways: Deswegen lohnt es sich immer noch

Die Verwendung von Giveaways als die optimale Strategie des unternehmerischen Marketings galt bei vielen Akteuren als nicht mehr zeitgemäß und verstaubt. Diese Art der Werbung kann aber auch heute noch für die Kundengewinnung genutzt werden und rückt wieder vermehrt in den Fokus der Werbeschaffenden. Giveaways gibt es in unterschiedlichen Formen wie z. B. Kugelschreiber, bedruckbare Schlüsselanhänger in allen Variationen oder Tassen. Diese werden zusätzlich mit einer persönlichen Note, dem Firmenlogo, versehen. Ein Sprichwort besagt, dass durch kleine Geschenke die Freundschaft erhalten bleibt und dies gilt gleichwohl für Geschäftsbeziehungen. Doch warum sind Giveaways noch vorteilhaft?

Das Mitgebsel mit bleibendem Eindruck

Im Marketing werden Mitgebsel heute als Giveaways betitelt. Diese Bezeichnung lenkt das Geschenk in den Vordergrund und nicht die werbende Botschaft. Giveaways haben als Marketing-Instrument einen doppelten Effekt. Zum einen können sie als nützliche Alltagshelfer dienen und zum anderen sind sie einfache Werbemittel. Zu den Klassikern und beliebtesten Giveaways zählen z. B:

– Kugelschreiber

– Bleistifte

– Kalender

– Schlüsselanhänger

– Feuerzeuge

– Zollstöcke

– Notizblöcke

Marketing mit Gadgets und Giveaways

Nicht nur die Giveaways wissen zu überzeugen. Die Welt der Technik macht auch beim Marketing keinen Halt. Oftmals präsentieren sich neben den Giveaways die sogenannten Gadgets als gelungenes Mittel zur Werbung. Zu dieser Variante zählen beispielsweise:

– Power Banks

– USB-Sticks

– Mini-Ventilatoren

– uvm.

Die Auswahl an geeigneten Giveaways oder Gadgets ist groß. Aus diesem Grund sollte die Wahl auf ein branchenspezifisches Werbemittel fallen. Denn nur mit einer gut durchdachten Strategie werden die richtigen Personen bzw. die richtige Zielgruppe erreicht. Es gibt nahezu nichts, was sich nicht als Giveaway oder Gadget nutzen lässt. Mit dem Firmenlogo versehen, hinterlassen Unternehmen einen bleibenden Eindruck mit Mehrwert.

 

Die perfekte Marketing-Strategie mit Giveaways

Giveaways sind nicht nur praktisch, sondern bringen eine Vielzahl von weiteren Vorteilen mit, die das Marketing abrunden. Die wichtigsten Kriterien des praktischen Werbemittels sind:

 

Wiedererkennungswert: Der Faktor der Wiedererkennung ist mit Giveaways sehr hoch. Kunden verbinden das nützliche Geschenk mit dem werbenden Unternehmen und gleichzeitig die positiven Eigenschaften des Werbeobjekts. Dank individueller Note bleiben Unternehmen im Gedächtnis ihrer Kunden.

 

Effektive Werbung mit breitem Radius: Giveaways die jeden Tag genutzt werden können, sind sehr beliebt. In diesen Reihen finden sich z. B. Kugelschreiber, Bleistifte, bedruckbare Schlüsselanhänger in allen Variationen oder der USB-Stick. Je öfter das moderne Werbemittel im Gebrauch ist, umso mehr potenzielle Kunden können es sehen. So können Giveaways einen hohen Radius erreichen. Diese große Reichweite schaffen nicht viele Werbemittel.

 

Minimaler Einsatz mit maximaler Wirkung: Giveaways treffen den Zeitgeist. Andere Werbemaßnahmen gleichen einer Eintagsfliege. Giveaways oder Gadgets hingegen überzeugen durch ihren Mehrwert. Die Mitgebsel haben einen hohen Wiedererkennungswert und übertragen gleichzeitig die Werbebotschaft. Die Anschaffungskosten sind gering, sobald eine große Menge abgenommen wird.

 

Unternehmensbindung mit Giveaways: Genauso wie Kunden sich über Giveaways freuen, tun es die eigenen Mitarbeiter. Diese besondere Form des Marketings baut Vertrauen auf und sorgt gleichzeitig dafür, dass Mitarbeiter ihre Unternehmenszugehörigkeit nach außen tragen.

 

Fazit – Marketing mit Giveaways lohnt sich

Als eine veraltete Methode kann das Marketing mithilfe von Giveaways wahrlich nicht bezeichnet werden. Ganz gleich, welche Form gewählt wird, die Wirkung belegt den Erfolg. Überzeugend ist, dass Giveaways ein nützlicher Alltagshelfer sind und einen hohen Wiedererkennungswert besitzen. Der Radius an Personen, die erreicht werden können, ist beträchtlich. Giveaways sind das Werbemittel mit Langzeiteffekt.

Deswegen können Arbeitgeber nicht mehr auf Reputationsmarketing verzichten

Die aktuellsten Themen der modernen Arbeitswelt lauten rasant fortscheitende Digitalisierung und steigender Mangel an Fachkräften. Unternehmen müssen sich diesen Themen zwingend annehmen, um nicht den Anschluss zur Konkurrenz zu verlieren.

Hinsichtlich des Fachkräftemangels kommt es darauf an, die Attraktivität des eigenen Unternehmens für neue Arbeitnehmer herauszuarbeiten. Dafür kommen unterschiedliche Strategien in Frage. Beispielsweise kann eine professionelle Personalvermittlung, die sich auf bestimmte Branchen spezialisiert hat, wie score-personal.de, die Gewinnung neuer Fachkräftig effektiv unterstützen. Ein ebenfalls großes Lösungspotential bietet in Kombination mit der Digitalisierung die Etablierung einer positiven Employer Reputation.

Die Employer Reputation zählt dabei zu dem Bereich des Reputationsmarketings und baut auf Ehrlichkeit und Vertrauen auf. Möchten Arbeitgeber qualifizierte Fachkräfte langfristig an ihr Unternehmen binden, bilden eine umfangreiche Pflege der Mitarbeiterbeziehungen und viel Geduld die wichtigsten Voraussetzungen.

Der Wandel des Arbeitsmarktes

Wenn in früheren Zeiten ein Stellenangebot veröffentlicht wurde, dauerte es nicht lange, bis eine Vielzahl an Bewerbungen in den Personalabteilungen eintraf. Heute sieht dies aufgrund des demografischen Wandels und der Diversität der Bildungswege der jungen Menschen allerdings anders aus. Einen geeigneten Bewerber für eine vakante Stelle zu finden, ist zu einer großen Herausforderung für Unternehmen geworden.

Wenn es darum geht, die besten Fachkräfte zu gewinnen, herrscht eine starke Konkurrenzsituation. Außerdem spielen heutzutage nicht mehr nur die Anzahl an Urlaubstagen und das Gehalt eine Rolle, sondern ebenfalls eine ausgewogene Work-Life-Balance und weitere Benefits für die Mitarbeiter.

Die Entscheidung der Kandidaten wird allerdings längst nicht nur durch persönliche oder finanzielle Vorteile beeinflusst – ausschlaggebend sind ebenfalls die grundsätzlichen Unternehmenswerte und die Einstellung zu sozialem und gesellschaftlichem Engagement, Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Natürlich spielt auch der generelle Ruf des Unternehmens eine sehr große Rolle.

Für die Employer Reputation sind weiche Faktoren von Bedeutung, die nur schwer gemessen werden können. Gruppendynamische Prozesse, wie Bewertungen auf einschlägigen Portalen wie kununu oder Indeed, bilden dabei die Handlungsrelevanz ab.

Die Grundlage: Employer Branding

Um qualifizierte Fachkräfte langfristig an die eigene Firma zu binden, stellt das Employer Branding eines der wichtigsten Mittel dar. Die Employer Reputation kann zu diesem Oberbegriff gezählt werden.

Im Fokus der Employer Reputation steht die Vertrauensbasis zwischen interessierten Fachkräften, Entscheidungsträgern und bestehenden Mitarbeitern. Diese ist maßgeblich für den jeweiligen Ruf des Unternehmens verantwortlich. Beispielsweise gibt dieser Auskunft darüber, welche Wertschätzung die Mitarbeiter erfahren und wie sich der interne Zusammenhalt gestaltet.

Das Employer Branding beschäftigt sich dabei hauptsächlich mit dem Image, welches nach außen abgegeben wird. Auf werblichen Wegen wird so verbreitet, welche positiven Benefits, Karrierechancen und Vergütungen Arbeitnehmer erwarten können.

Die aktive Pflege der Employer Reputation – Reputationsmarketing

Damit ein positiver Einfluss auf die Entscheidung von potentiellen Arbeitnehmern genommen und qualifizierte Fachkräfte langfristig im Unternehmen gehalten werden können, spielt besonders das sogenannte Community-Management eine wichtige Rolle.

Das Community-Management basiert dabei auf vier unterschiedlichen Handlungsfeldern, nämlich auf Monitoring, Engagement, Schnittstellen und der Generierung neuer Mitglieder. Hinsichtlich des Monitorings geht es beispielsweise darum, Kommentare und Bewertungen auf den gängigen beruflichen Netzwerken und Jobportalen im Auge zu behalten, um zu jeder Zeit präventiv und zielgerichtet handeln zu können.

Engagement bedeutet dann, eine entsprechende Reaktion auf die Userbeiträge zu zeigen. Ein angemessenes und besonnenes Reagieren ist dabei besonders bei negativen Kommentaren wichtig. So können aufkommende Shitstorms bereits frühzeitig abgewehrt werden.

Personaler müssen im Zuge des Community-Management als Schnittstelle zwischen dem Unternehmen und den jeweiligen Portalen agieren. So wird sowohl extern mit den Nutzern interagiert als auch intern die gewonnenen Informationen weitergeben. Die Generierung von neuen Mitgliedern umfasst, mehr neue Bewertungen zu erhalten, um ein repräsentatives Meinungsbild gewinnen zu können.

Reputationsmanagement: Die besten Tipps für die Finanzbranche

In den Jahren 2007 und 2008 platzte in den Vereinigten Staaten von Amerika die sogenannte Immobilienblase. Durch gefährliche Spekulationsgeschäfte stürzte daraufhin die Börse weltweit ab und stürzte die Menschheit in eine Finanzkrise. Die Folgen sind bis heute teils verheerend, da sich die Weltwirtschaft nur langsam wieder erholt. Staaten haben teils noch immer mit Verschuldung zu kämpfen, da viele staatliche Gelder in die Rettung der Banken flossen, die die Krise zumal erst verursacht hatten.

Aus diesem Grund hat auch die Finanzbranche bis heute mit einem teilweise sehr schlechten Ruf zu kämpfen. Schließlich macht man neben der Wall Street auch das Bankenwesen für die Weltfinanzkrise verantwortlich. Aufgrund dessen gibt es in vielen Fällen einige wichtige Aspekte zu beachten, wie man heutzutage mit der Finanzbranche umgehen sollte. Dies gilt sowohl für Manager als auch Anleger. Ein wichtiges Stichwort in diesem Zusammenhang ist etwa der Kreditvergleich. Dies und mehr im Überblick.

Die Sache mit dem Vertrauen

Das Problem ist das Vertrauen, das viele Anleger bis 2007 noch in Banken und Finanzdienstleister hatten. Dieses verschwand danach größtenteils. Grund dafür ist in erster Linie, dass im Zuge der Krise deutlich wurde, wie sehr Banken mit Geldern gehandelt hatten, die sie gar nicht hatten. Dieses höchst gefährliche Vorgehen, bei dem mehr oder weniger Wetten auf das Kapital von Anlegern abgeschlossen werden, nennt sich Spekulationen. Lange Zeit ging das gut, bis die Blase eines Tages platzte.

Infolgedessen standen viele Existenzen auf dem Spiel. Tausende Menschen in den USA verloren ihr Zuhause und hatten keinerlei finanzielle Rücklagen. Unzählige Menschen verloren auch ihre berufliche Tätigkeit, da viele Firmen entweder Stellen streichen oder gar durch Insolvenz schließen mussten. Als klar wurde, dass die Börse und die Banken für diese Misere verantwortlich waren, verschwand schlagartig das vorher stabile Vertrauen in die Finanzbranche.

Diese steht heutzutage daher vor dem Problem, die beschädigte Reputation wieder zu reparieren. Langfristig ist dies möglich und sogar notwendig. Schließlich ist auch die globale Realwirtschaft davon abhängig, dass Anleger Investitionen tätigen. Allerdings sollten hier sowohl von Seiten der Manager als auch potenzieller und bereits aktiver Anleger auf einige Aspekte geachtet werden.

Wie lässt sich der gute Ruf wiederherstellen?

Ein erster Ansatz hierfür findet sich beispielsweise im Kreditvergleich. Anlegern, die einen Kredit benötigen (um sich beispielsweise eine Immobilie kaufen oder bauen zu können), ist dieser nur zu empfehlen. Das Prinzip ist das gleiche, wie wenn man beispielsweise verschiedene Angebote von Autoverkäufern miteinander vergleicht und am Ende das beste Angebot auswählt. Schließlich sind Kredite prinzipiell nichts weiter als Geldpakete, die man in einer Bank wie Lebensmittel im Supermarkt kaufen kann. Nur anstatt diese sofort an der Kasse zu bezahlen, erfolgt die Zahlung (Stichwort Zinsen) in Raten über einen vorher festgelegten Zeitraum.

Aus diesem Grund ist auch die Bank hier in der Verantwortung sich selbst und der Gesellschaft gegenüber, sorgfältig kalkulierte Produkte zu fairen Preisen anzubieten. Mithilfe derer gibt es einen ersten Ansatz, um die geschädigte Reputation der Finanzbranche langfristig wiederherzustellen. Der Vorteil daran: Erfolg spricht sich rum. Auf diese Art und Weise wird die Branche langfristig wahrscheinlich sogar weitaus bessere Umsätze verzeichnen können als mit Spekulationsgeschäften.

Reputationsmanagement: Wie wichtig Kundenbewertungen sind

In Zeiten der Digitalisierung ist das Reputationsmanagement für Unternehmen, die sich online präsentieren, wichtiger denn je. Und auf die Online-Reputation von Unternehmen haben Nutzer- bzw. Kundenbewertungen maßgeblichen Einfluss. Einer Studie zufolge schenken Käufer Meinungen von echten Nutzern mehr Glauben als dem, was Unternehmen über sich selbst sagen.

Vor allem für Unternehmen, die Luxus- oder Genusswaren anbieten, sind Kundenbewertungen von großer Bedeutung. Gerade in dem Bereich nimmt Image einen hohen Stellenwert ein bzw. legen Nutzer besonderen Wert auf Qualität, was sie ihrem Körper zuführen. Wer zum Beispiel wissen möchte, wo man am besten CBD Blüten kaufen kann, wird sich vorher im Internet informieren und dabei die Meinung Gleichgesinnter bei seiner Kaufentscheidung berücksichtigen.

Kunden wichtiger als Freunde

Laut einer Studie des Online-Marktplatzanbieter Capterra aus dem Jahr 2019 vertrauen Kunden Online-Bewertungen mehr als persönlichen Empfehlungen von Freunden: Demnach lesen 26 Prozent der Kunden vor jedem Kauf Online-Bewertungen, während nur vier Prozent der 500 Befragten angaben, dies nie zu tun. 36 Prozent der Teilnehmer sagten, dass sie beim Kauf eines Produkts am meisten auf Online-Kundenbewertungen vertrauen würden – mehr als auf Expertenmeinungen oder Empfehlungen von Freunden und Bekannten.

77 Prozent der Deutschen haben bereits einmal eine Bewertung online abgegeben – 43 Prozent gaben an, dies zu tun, um anderen Nutzern zu helfen. Anhand der Ergebnisse der Studie, lässt sich entnehmen, dass die meisten Bewertungen von sehr zufriedenen oder sehr unzufiredenen Nutzer stammen – sehr zufriedene häufiger als unzufriedene, was nach Angaben der Teilnehmer zum Teil daran lag, dass ein Bonus für das Schreiben der Bewertung bezahlt wurde.

60 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kundenbewertungen von Unternehmen nicht oder nicht genug beachtet werden. Dabei zählen zu einem guten Kundenservice und einer professionellen Internetpräsenz in jedem Fall die Reaktion auf Bewertungen – positive wie negative.

Wesentlich mehr Einfluss auf die Kaufentscheidung haben jedoch negative Bewertungen, wie aus einer umfassenden Erhebung der Plattform websitebuilder.org hervorgeht. Demnach kaufen 22 Prozent aller Konsumenten ein Produkt schon nach der ersten negativen Bewertung nicht. 59 Prozent lassen spätestens nach der dritten negativen Bewertung von einem Kauf ab. Bei vier oder mehr schlechten Bewertungen zum Unternehmen oder Produkt springen rund 70 Prozent aller potentiellen Kunden ab. Im Durchschnitt kostet jede negative Rezension bis zu 30 Kunden.

Actio vs Reactio

Kundenbewertungen sind demnach äußerst wichtig und dürfen auch auf Unternehmensseite nicht vernachlässigt werden. Allerdings sollte man nicht auf bezahlte Fake-Reviews setzen, so verlockend es auch klingen mag. Langfristig sind solche Fake-Reviews kontraproduktiv. Zum einen wirken solche Rezensionen auf den ersten Blick immer seltsam und unpassend, zum anderen sind versierte Onlinekäufer inzwischen sehr gut darin geworden, eine gefälschte Bewertung von einer authentischen zu unterscheiden. Ebenfalls wichtig sind Reaktionen auf Kundenbewertungen für die Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Fazit

Kundenbewertungen spielen für jede Art von Unternehmen eine immer wichtigere Rolle – vom lokalen Ladengeschäft bis zum großen E-Commerce-Händler. Nur wer gezielt eine Bewertungskultur unter seinen Kunden etabliert und vernünftig auf die Kundenbewertungen eingeht, holt auch das Beste für sich und sein Unternehmen aus ihnen heraus. So überzeugt man noch mehr Kunden von seinem Angebot und sorgt dafür, dass zufriedene Nutzer wiederkommen.

 

 

 

 

Den Ruf schützen – Ziele und Maßnahmen des Reputationsmanagements

Der Ruf eines Unternehmens – seine Reputation – ergibt sich aus gruppenbezogenen Wahrnehmungs- und Interpretationsvorgängen und bezeichnet, für wie vertrauenswürdig Dritte eine Organisation halten. Es umfasst Planung,  Aufbau, Pflege, Steuerung und Kontrolle der Reputation des Unternehmens. Und diese nimmt besonders in Zeiten des Internets eine wesentliche Rolle bei der Wahrnehmung und Bewertung einer Firma ein. Im Folgenden erfahren Sie, was Reputationsmanagement ist und wobei es hilft.

Vertrauen ist der Anfang von allem

Vertrauen bildet die Basis einer jeden Beziehung, sowohl privater als auch geschäftlicher Natur. Es ist somit die zentrale Komponente des Rufs und macht die Reputation zu einer subjektiv und kollektiv bewerteten Größe, die die Qualität der Bekanntheit der Organisation innerhalb einer Stakeholdergruppe angibt. Eine „gute Reputation“ kann deswegen als gruppenbezogene, hoch flüchtige Momentaufnahme von Zielgruppen gesehen werden, bei der aus normativer Sicht das geplante Soll-Image (Fremdbild) mit dem gemessenen Ist-Image übereinstimmt.

Work-Life Balance – ein Schlüssel zum guten Ruf

Heutzutage ist Arbeitnehmern die Work-Life Balance immer wichtiger. Sie beschreibt ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf- und Privatleben. Das Ziel: die privaten Interessen mit den Anforderungen der Arbeitswelt in Einklang, in ein ausgewogenes und gesundes Gleichgewicht zu bringen. Und das erreicht man in erster Linie bei und mit einem Arbeitgeber, dem man vertraut und bei dem man sich wohlfühlt. Bevor man sich also für einen neuen Job bewirbt und für ein mögliches Job-Interview vorbereitet, wird man die Online-Reputation des potentiellen Arbeitgebers überprüfen. Auf diversen Bewertungsportalen im Internet kann man dafür Erfahrungsberichte ehemaliger oder auch aktueller Mitarbeiter lesen. Sie vermitteln den so wichtigen ersten Eindruck und geben Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wie behandelt der Arbeitgeber seine Mitarbeiter? Wie sieht es mit Überstunden und Freizeitausgleich aus? Vertritt das Unternehmen meine moralischen Werte, sei es in Sachen Umwelt, Wirtschafts-Ethik oder Personalmanagement?

Der gute Ruf ist also nicht nur entscheidend dafür, ob jemand Kunde eines Unternehmens sein möchte, sondern trägt auch dazu bei, wie potentielle Mitarbeiter eine Firma schon im Vorfeld sehen und bewerten. Es geht – simpel ausgedrückt – auch um den Kampf um Fachkräfte. Weiterhin entscheidend ist die sogenannte Mundpropaganda. Dabei gilt: Eine schlechte Reputation erzielt häufig schneller eine größere Reichweite als ein guter Ruf. Eine positive Reputation macht aus Kunden Markenbotschafter. Letztlich führen gute Mitarbeiter- oder Kundenbewertungen zu weiterem Interesse und damit zu einem größeren Umsatz.

Deshalb Reputationsmanagement

Um ein gutes Reputationsmanagement kommen Firmen und Organisationen heutzutage also nicht mehr herum. Denn sie stehen seit dem Aufkommen des Web 2.0 im stetigen kritischen Dialog mit Kunden, Mitarbeitern sowie der breiten Öffentlichkeit. Jede virtuelle Äußerung und/oder Bewertung kann die Reputation im Web nachhaltig beeinflussen – ob positiv oder negativ. Daher bedarf es einem ganzheitlichen Ansatz, der den Ruf eines Unternehmens, einer politischen Partei oder einer Einzelperson in ein plan-, steuer- und bewertbares Managementkonzept überführt.

Eine gute Reputation bedeutet Vertrauenskapital und damit einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, der sowohl online, als auch offline das wichtigste „intangible Asset“ (Immaterieller Vermögensgegenstand) eines Unternehmens darstellt. Dabei ist vor allem das Bewusstsein darum wichtig, dass sich jede einzelne Handlung signifikant zur wahrgenommenen Reputation in den relevanten Stakeholdergruppen [Anspruchsgruppen] auswirkt.

Mit Reputationsmanagement zum Erfolg

Sich einen guten Ruf zu erarbeiten, kann mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Diesen wieder zu ruinieren, ist in der heutigen schnelllebigen Zeit dagegen in wenigen Minuten machbar. Umso wichtiger wird die Rolle, die Reputationsmanagement einnimmt – das haben auch viele Firmen mittlerweile erkannt.

Online-Reputationsmanagement wird zunehmend zum Erfolgsfaktor in der Geschäftswelt. Im Zusammenspiel mit einem effektiven Customer Experience Management und dem Bestreben, Kundenstimmen aktiv Gehör zu schenken, lässt sich Kundenvertrauen wirkungsvoll aufbauen. Je solider die Reputation eines Unternehmens, also je mehr die Kunden einem Unternehmen vertrauen, desto wahrscheinlicher ist es, Produkte oder Dienstleistungen zu optimieren und Kunden zu gewinnen. Ein Beispiel: Ihr iPhone 8 Display ist kaputt. Sie haben nicht nur viel Geld für das Smartphone ausgegeben, sondern es ist gleichzeitig auch noch vollgepackt mit privaten – und somit für Sie sehr wichtigen – Daten. Diese wollen Sie auf keinen Fall in fremde Hände geben, denen Sie nicht vertrauen. Denn wer weiß, wie (professionell) diese Personen mit Ihrem persönlichen Hab und Gut umgehen? Andererseits freuen Sie sich, wenn alles gut geht, Ihr Gerät wieder einwandfrei aussieht und funktioniert. Sie empfehlen den Dienst natürlich weiter.

Ein gutes Kundenerlebnis macht demnach Verbraucher zugleich zu Markenbotschaftern, die potenzielle Kunden wiederum überzeugen. Der Schlüssel beim Reputationsmanagement liegt in der Verbindung aus Kundenerfahrungen positiv zu steuern und das digitale Image zu optimieren. Da sich beides bedingt, wird langfristig nicht ausreichen, nur eines davon zu verfolgen, um sich im Wettbewerb zu behaupten. In Zukunft kommen Unternehmen deshalb kaum an einem integrierten Reputation Experience Management (RXM) vorbei.

Eine starke Online-Reputation ist für jedes Unternehmen auf diesem modernen Marktplatz von entscheidender Bedeutung, denn sie ist es, was Sie von Ihren Mitbewerbern unterscheidet und Ihnen hilft, mehr neue Kunden zu gewinnen und zu halten. In dieser digitalen Welt ziehen es die Verbraucher vor, Bewertungen und Empfehlungen online zu prüfen, bevor sie etwas online oder in einer Verkaufsstelle eines Unternehmens kaufen. Eine einzige negative Bewertung auf der ersten Seite von Suchergebnissen oder Sozialen Medien kann einen potenziellen Kunden enttäuschen. Das ORM (Online Reputation Management) hilft ihnen dabei, das zu verwalten, was Ihre bestehenden und potenziellen Kunden über Ihr Unternehmen im Internet sehen können.

Der Einsatz von Reputationsmanagement unterstützt lokale Unternehmen bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und anderen Dienstleistungen, ihre Online-Reputation zu verbessern. Die besten Online-Reputationsmanagement-Unternehmen können dabei mit all den verschiedenen Facetten umgehen, die den Ruf eines Kleinunternehmens ausmachen.

Die folgenden sechs Punkte weisen einen Weg zu positiven Kundenerlebnissen auf:

  1. Priorisieren Sie Reputationsmanagement im Zusammenhang mit der Customer Experience, denn die Online-Reputation lässt sich nicht isoliert von anderen Geschäftsprozessen managen. Eine enge Einbindung in andere Customer-Engagement-Initiativen.
  2. Das Hauptaugenmerk sollte dem Aufbau einer authentischen, transparenten und vertrauenswürdigen Marke gelten. Kunden vertrauen vor allem Bewertungen und Rezensionen, die sie auf Bewertungs-Webseiten von Drittanbietern finden.
  3. Setzen Sie auf verschiedene Strategien, um Kundenfeedback aktiv für Ihre Markenbildung zu nutzen. Das ist der erste Schritt, um Ihre Markenwahrnehmung bei Kunden und Interessenten zu verbessern.
  4. Kundenfragen und Bewertungen aktiv durchzusehen und zu beantworten entscheidet über Ihren Erfolg. Eine negative Bewertung hält weniger stark von einem Kauf ab, wenn das Unternehmen auf diese eingeht.
  5. Um Kundenerfahrungen und das digitale Image zu steuern und zu optimieren, sollten Sie mehrere Abteilungen und Personen über Unternehmensebenen hinweg koordinieren und Verantwortlichkeiten klar festlegen. So können Sie gewonnene Erkenntnisse aus Kundenfeedback für Service- und Produktentwicklungen nutzbar machen.
  6. Investieren Sie in Technologie für eine 360-Grad-Sicht auf Ihre Kunden. Ein robustes, effektives System gewährt Ihnen wertvolle Einblicke in Ihre Online-Reputation und die Kundenerfahrungen.