So bindet man Kundenbewertungen optimal auf der Webseite ein

Kundenbewertungen sind das A und O im E-Commerce – das weiß heute jeder. Ohne Kundenbewertungen ist es schwer, neue Kunden von der eigenen Vertrauenswürdigkeit und Seriosität zu überzeugen. Aber wie bindet man die Kundenbewertungen so ein, dass sie möglichst gut ihre Wirkung entfalten können?

Denn Kundenbewertungen müssen so gezeigt werden, dass sie nicht nur gut gefunden werden, sondern auch zum Shop passen. Denn die Anforderungen unterschiedlicher Shops unterscheiden sich zum Teil deutlich. Ein großer Shop mit sehr vielen Bewertungen muss diese anders präsentieren, als ein kleiner Shop mit wenigen Bewertungen. Sonst verlieren die Kunden den Überblick oder finden schlimmstenfalls die Bewertungen nicht. Auch die Wahl des Bewertungssystems wird immer wichtiger, weiß die Online Marketing Agentur Digitalinstinkt.

Kundenbewertungen unter jedem Produkt

Das ist einfach der Klassiker: Unter jedem Produkt ist ein Ort für Kundenbewertungen. Das System ist fast so alt, wie der E-Commerce selbst und es gibt eigentlich keinen Grund, der dagegenspricht. Zumindest nicht für große Online Shops, denn kleine Shops haben oft das Problem, dass sie gar nicht so viele Bewertungen erhalten, sodass unter jedem Produkt wenigstens eine Kundenrezension steht – was einen schlechten Eindruck macht. Selbst eine schlechte Bewertung, die wenigstens die Arbeit des Händlers lobt, wäre mehr wert als gar keine Kritik. Denn eine verwaiste Kommentarspalte sieht aus, als hätte bei diesem Online Shop noch niemand gekauft, wenn ein Neukunde über diese Seite den Shop erreicht.

Die Kundenbewertungen bündeln, macht für kleine Shops den meisten Sinn

Es macht für kleine und mittlere Online Shops viel mehr Sinn, alle Kundenbewertungen gebündelt auf einer Seite zu präsentieren, die zum Beispiel „Rezensionen“ heißen könnte. Dieses System hat gleich mehrere Vorteile.

Zum einen sieht die Produktseite ohne Kundenbewertungen aufgeräumter aus. Denn jede Kundenbewertung sieht immer unruhig aus, denn sie enthält immer sehr viele unterschiedliche Daten, wie einen Namen, ein Datum, eine Punktanzahl und den Bewertungstext. Wer auf Kundenbewertungen unter einem Produkt verzichtet, kann den Platz für einen schön formatierten und informativen Beitrag nutzen, der die Vorteile des Produkts wie in einem Blog in den Vordergrund rückt. Auf die Kundenbewertungen kann dann ein Link verweisen.

Kundenbewertungen auf einer Seite zeigen Kunden das ganze Bild

Alle Neukunden eines Online Shops begeben sich auf die Suche nach Kundenbewertungen oder verlassen den Shop, wenn sie diese oder nicht genügend Bewertungen finden. Es gab in der Geschichte des Internets noch keine Studien, bei der nicht deutlich mehr als die Hälfte der Befragten angegeben hätte, dass für sie Kundenbewertungen bei der Kaufentscheidung sehr wichtig wären.

Wenn ein Online Shop alle Bewertungen an einem Ort bündelt, kann er seinen Kunden direkt alle Bewertungen an einem Ort zeigen. Oft ist das konkrete Produkt für Kunden nicht so erheblich, denn oft ist die Dienstleistung des Online Händlers viel wichtiger – und hier können Kunden alles über die Dienstleistungen des ihnen noch unbekannten Händlers erfahren.

Welche Form sollten Bewertungen haben?

Die meisten Online Shops nutzen ein Sterne-System, in dem die Kunden bis zu fünf Sterne vergeben können. Aber das ist gar nicht mehr die beste Lösung, um an möglichst viele Bewertungen zu kommen. Wer viele Bewertungen seiner Seite haben möchte, der sollte die Bewertung so einfach wie möglich machen. Deswegen setzen viele Unternehmen schon auf ein einfaches Daumen hoch / Daumen runter-System. Dies ist einfach und übersichtlich und kann auch gut auf einer Produktseite eingebunden werden.

Gütesiegel unter der Lupe

Neben Kundenbewertungen setzen Online Shops oder Dienstleister auch auf Gütesiegel. Anbieter wie Proven Expert, Trusted Shops und viele mehr bieten E-Commerce Akteuren an, die Seite zu testen und vergeben anschließend ein Gütesiegel, wenn die Seite den Anforderungen der Tester gerecht geworden ist.

Doch das System hat seine Tücken: Denn umsonst testen Dienstleister wie Trusted Shops oder TÜV Süd keine Webseiten. Wer also ein solches Siegel auf seiner Webseite zeigen möchte, muss den Anbieter für seinen Service entlohnen. Das bedeutet im Umkehrschluss aber, dass hier eine Bewertung gekauft wurde.

Welche Vorteile haben Gütesiegel dann überhaupt, wenn sie gekauft werden? Und ist ein Shop ohne Siegel automatisch schlechter?

Gütesiegel sind teuer

Heute gibt es verschiedene Anbieter von Gütesiegeln auf dem Markt. Alle bespielen leicht unterschiedliche Zielgruppen. Während ein Anbieter wie Trusted Shop vor allem Online Shops testet, bewertet Proven Expert vor allem alle erdenklichen Dienstleister, von einem Rohrreinigungsdienst bis hin zur Detektei Stuttgart.

Die größten Anbieter von Gütesiegeln sind TÜV Süd, Trusted Shops, das EHI-Siegel und Internet Privacy Standards IPS. Wenn ein E-Commerce Akteur ein Siegel von einem dieser Anbieter haben möchte, dann muss er – im Fall von TÜV Süd – mehrere tausend Euro pro Jahr bezahlen. Diese stolzen Summen kann sich natürlich nicht jeder Shop leisten. Das verzerrt tatsächlich den Wettbewerb. Denn die Kosten für die Siegel bedeuten, dass vor allem junge Unternehmen mit innovativen Ideen sich diese Auszeichnung nicht leisten können.

Sind Shops ohne Siegel schlechter?

Dabei gehen unabhängige Produkt- und Shop-Tester von der Verbraucherzentrale oder dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk davon aus, dass Shops ohne solche Gütesiegel nicht automatisch schlechter sind. In einem Vergleich von mehreren verschiedenen Shops konnte keine klare, entsprechende Tendenz festgestellt werden.

So wird die Frage aufgeworfen, was die Siegel tatsächlich leisten können. Sie wiegen die Kunden, die noch keine Erfahrungen mit dem jeweiligen Online Shop gemacht haben, natürlich in Sicherheit und gaukeln eine ausgewogene, unabhängige Bewertung des Shops vor. Tatsächlich sind die Siegel nicht aussagekräftiger als ein ausgewogenes Bewertungsprofil.

Kundenbewertungen sind günstiger und aussagekräftiger

Es ist kein Geheimnis, dass Kundenbewertungen nicht umsonst sind. Viele Bewertungen zu erhalten bedeutet Arbeit – die Kunden müssen natürlich dazu gebracht werden, eine Bewertung über ihre Kauferfahrung abzugeben und auf negative Rezensionen muss rasch und transparent reagiert werden.

Aber im Gegensatz zu manchem Siegel bedeuten Kundenbewertungen keine hohen, wiederkehrenden Kosten. Denn richtiggehend gekaufte Kundenbewertungen fallen auf und werden auch schon von Suchmaschinen erkannt. Auch Kunden erlernen eine immer größere Medienkompetenz, sodass sie zwischen authentischen und gekauften Bewertungen entscheiden können. Deswegen sinkt die Conversion Rate auch nachweislich, wenn zu viele positive Bewertungen abgegeben worden sind.

Aber die Arbeit für positive Kundenbewertungen und ein schneller und transparenter Umgang mit negativen Bewertungen lohnt sich. Wer ein entsprechendes Plug-In auf seiner Seite installiert, dass die Bewertungen für einen Shop sammelt, der kann mit einer guten durchschnittlichen Bewertung des Shops seine Kunden von der eigenen Vertrauenswürdigkeit überzeugen, ohne teure Siegel kaufen zu müssen.

Gefälschte Siegel

Zusätzlich zu den Problemen durch die hohen Kosten der Siegel, kommt es auch immer wieder vor, dass Shops die Siegel von bekannten Anbietern einfach fälschen. Das erodiert zusätzlich das Vertrauen der Kunden in die Siegel. Auch hier sind Kundenbewertungen hilfreicher: Denn, wenn ein Kunde möchte, kann er die Bewertungen einer Seite prüfen. Diese Transparenz erlaubt es den Kunden nachzuvollziehen, wie die Durchschnittsbewertung zu Stande gekommen ist.

Kundenbewertungen oder Gütesiegel – was ist besser?

Längst kommt im E-Commerce kein Händler mehr an einem Bewertungssystem vorbei. Denn schließlich versuchen Verbraucher sich vor dem Kauf eines Produkts bei einem unbekannten Händler abzusichern – das geht am besten über die Erfahrungsberichte anderer Kunden.

Das System ist überall im Internet präsent. Jede Branche nutzt Bewertungen oder Siegel für ihre Seiten. Selbst Singlebörsen wie tierisch-verliebt.de zeigen mit Sternen und Bewertungen, wie zufrieden ihre Mitglieder mit dem Service der Singlebörse sind.

Wo liegen die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Systeme? Wer sollte auf Bewertungen unter den einzelnen Produkten nicht verzichten – und wer kann ganz auf Gütesiegel vertrauen?

Der Klassiker: Bewertungen unter einem Produkt

Die klassische Variante der Kundenbewertung kennt jeder von einem bestimmten, riesigen Online Shop mit Firmensitz in Seattle. Hier werden die Kundenbewertungen unter jedem Produkt angezeigt.

Dieses System hat einen klaren Vorteil: Jedes Produkt kann einzeln von Kunden bewertet werden, die hier eine Plattform erhalten und prinzipiell schreiben können was sie wollen. Über das Produkt hinaus können sie auch den Online Shop selbst bewerten, wie der Versand funktionierte und vieles mehr.

Der Nachteil hier: Wenn zu einem Produkt noch kein Kunde eine Bewertung abgegeben hat, bleibt das Bewertungsfeld leer. Dem Kunden der sich für das Produkt interessieren, wird also keine Bewertung angeboten, auch nicht über die Qualität des Online Shops. Und wer ist schon bereit auf der Suche nach gesunden Barfußschuhen erst viele andere Produkte anzuklicken, in der Hoffnung, hier einen Hinweis auf die Dienstleistung des Händlers hinsichtlich Verpackung und Versand zu erhalten?

Kundenbewertungen für einen Online Shop

Damit dies nicht passiert, kann ein Online Shop auch auf Bewertungen unter jedem Produkt verzichten. Stattdessen bietet er eine Funktion an, die es Kunden erlaubt, den Online Shop ganz allgemein zu bewerten.

Bei diesem System gibt es gleich mehrere Vorteile. Alle Kundenbewertungen für einen Shop werden gebündelt angezeigt und der Kunde kann sich ein umfassendes Bild machen. So kann er sich ganz über das ausgewogene Bewertungsverhältnis informieren und die positiven und negativen Rezensionen für den Shop lesen. Das gibt dem Kunden ein gutes Gefühl, wie verlässlich der E-Commerce Händler ist, bei dem erst das erste Mal einkaufen möchte.

Der Nachteil hierbei ist, dass der Kunde keine Rezension speziell zu dem vom ihm gesuchten Produkt lesen kann, bzw. nur mit Glück findet.

Vielleicht sogar nur Gütesiegel?

Um die eigene Verlässlichkeit zu demonstrieren, verwenden viele Online Shops auch Gütesiegel, die Trusted Shops oder vom TÜV Süd. Die Vergeber der Gütesiegel analysieren in regelmäßigen Abständen die Arbeit des Shops und vergeben das Siegel – oder auch nicht.

Aber reichen die Gütesiegel aus, um ganz auf Kundenbewertungen zu verzichten? Wahrscheinlich nur in den Ausnahmefällen, bei denen Kunden nach ganz speziellen Produkten suchen, die eine klare Aufgabe erfüllen können. Ein Beispiel wären etwa Ersatzteile für Autos, die vom Hersteller des Fahrzeugs vorgeschrieben werden.

Welches System ist für welchen Shop am sinnvollsten?

Viele setzen auf die Kundenbewertungen unter jedem Produkt. Aber vor allem für kleinere Shops, die eher wenige Bewertungen erhalten, profitieren oft davon, diese Bewertungen gebündelt ihren Kunden zur Verfügung zu stellen. Wenn unter den meisten Produkten nur einzelne oder gar keine Bewertungen angezeigt werden, wirken zusammengefasste Bewertungen vertrauenswürdiger.

Nur auf Siegel zu setzen ist nur für Shops aus ganz bestimmten Sparten sinnvoll, bei denen die Kunden genau wissen, was für ein Produkt sie suchen und welche Erwartungen das Produkt erfüllen kann.

Daumen hoch für weniger Sterne

Wenn es um Kundenbewertungen im Internet geht, haben sich bis heute im Wesentlichen drei verschiedene Systeme entwickelt. Die älteste, und bis heute bei deutschen Unternehmen wahrscheinlich verbreitetste Variante ist das Sternesystem. Neuer ist das System mit dem Daumen hoch oder Daumen runter (obwohl die negative Bewertungsmöglichkeit nicht immer angeboten wird), sowie die Bewertungen mit verschiedenen Emojis.

Die altbekannten fünf Sterne

Die erste Variante, die sich im Internet durchgesetzt hat, waren die Bewertungen anhand eines Sternesystems. Zu Beginn waren oft noch die Systeme von 10 Bewertungsstufen anzutreffen. Entweder konnten zehn ganze Sterne ausgefüllt werden oder nur fünf, dafür aber in halben Schritten. Die Systeme mit zehn Sternen wurden zwischenzeitlich fast überall aufgegeben und heute gibt es bei dem Sterne-System fast nur noch fünf Bewertungsoptionen.

Die Bewertungen mit Emojis

Dieser alten Variante der Kundenbewertungen steht die neueste Form der Bewertungen mit Emojis gegenüber. Diese sind bisher im Rahmen von Kundenbewertungen noch nicht sehr weit verbreitet, setzen sich aber bei Sozialen Medien oder Nachrichtenportalen immer weiter durch.

Die Nutzer können auf verschiedene Posts oder Nachrichten mit verschiedenen Emojis reagieren. Facebook hat seinen berühmten Like-Button mit diesen Emojis erweitert. Zuerst schaffte Facebook die „Dislike“-Funktion in seinem Netzwerk ab, um Mobbing zu unterbinden. Hierdurch mussten Nutzer auf jeden Post, auf den sie mit einem Klick reagieren wollten mit einem „Like“ reagieren. Das führte zu der unschönen Situation, das Nutzer auf eine traurige Nachricht mit „gefällt mir“ reagieren mussten. Um hier mehr Optionen anzubieten setzt Facebook heute auf sechs verschiedene Emojis für verschiedene Emotionen, die ein Post auslösen kann.

Auch wenn dieses Bewertungssystem im Bereich von Kundenbewertungen noch nicht weit verbreitet ist, eröffnen sich mit dem System ganz neue und kreative Möglichkeiten. Besonders im Lifestyle-Segment könnten Nutzer mit solchen Emojis – die nicht aussehen müssen – auf Produkte reagieren. So können auf einfache Weise „Daumen hoch“ Emojis, Herzchen, zweifelnde Gesichter und vieles mehr eingebunden werden. Ein solches Bewertungssystem mit Emojis ist ein spannendes und unterhaltsames Konstrukt für einen Online Shop, um sich von der Konkurrenz abzuheben.

Der Trend geht zum einfachen Daumen

Im Bereich der Kundenbewertungen hinken deutsche E-Commerce Händler anderen Nationen hinterher. Fast ausnahmslos setzen alle auf das System mit den fünf Sternen – obwohl es sich sowohl in der Praxis wie in Studien zeigt, dass es sich hierbei um ein sehr ineffektives System handelt. Daher setzten international immer mehr Akteure im E-Commerce auf ein Daumen-System.

Das Problem bei den Bewertungen ist vor allem, dass die abgestuften Bewertungsmöglichkeiten eine Objektivität vorgaukeln, wo keine gegeben ist. Viele Waren lassen sich gar nicht so ausgewogen bewerten. Ein einfaches Produkt wie Flip Flops brauchen keine fünf verschiedenen Bewertungsmöglichkeiten. Sind die Flip Flops bequem? Ja, dann Daumen hoch. Nein, dann Daumen runter.

Das Sternesystem hat das Problem, dass die meisten Kunden ein Produkt nur dann bewerten, wenn sie mit diesem, starke Emotionen verbinden. Entweder sind sie vollkommen überzeugt oder sehr enttäuscht.

Das Daumensystem reduziert eine Kundenbewertung auf eine ganz einfache Interaktion und eine klare Botschaft: Der Kunde war entweder zufrieden mit dem Produkt oder nicht. Diese einfache Bewertung macht sich auch bei den Interaktionsraten bemerkbar. Ein bekannter Streaming-Anbieter hat bei A/B-Tests festgestellt, dass 200% mehr Nutzer eine Bewertung abgaben, wenn ihnen statt der Sterne ein Daumen-System angeboten wurde.

Vor allem bei Produkten oder Dienstleistung, die, wie beispielsweise ein Containerverleih, einen ganz bestimmten Zweck erfüllen und bei denen Kunden nicht bei ihrer Bewertung zwischen mehreren unterschiedlichen Aspekten abwägen müssen, sind Sterne Bewertungen unnötig kompliziert. Sie eignen sich bei Produkten wie einer Stereoanlage, bei denen eine Gesamtbewertung aus Kriterien wie Optik, der Wiedergabe von Höhen und Tiefen, der Klangqualität, der Nutzerfreundlichkeit und vielem anderen, zustande kommt.

So wichtig sind Kundenbewertungen für den Einzelhandel

Es gibt wahrscheinlich keinen Online Shop mehr, der nicht auf Kundenbewertungen setzt, um die Conversion Rate zu steigern. Umfragen zur Folge nutzen drei Viertel der deutschen Verbraucher, Kundenbewertungen für ihre Kaufentscheidung.

Im konventionellen Offline-Handel sind Kundenrezensionen noch lange nicht so weit verbreitet. Für Einzelhändler steht das Ladengeschäft im Vordergrund – eine Internetpräsenz ist für viele eher zweitranging, falls überhaupt notwendig. Selbst wenn ein lokaler Einzelhändler noch einen Webshop betreibt, um seinen Absatz zu steigern, wird dieser doch eher stiefmütterlich gepflegt.

Dabei bietet das Internet auch dem konventionellen Einzelhandel, der Gastronomie oder anderen Dienstleistern große Chancen, um neue Kunden zu gewinnen. Denn sehr viele Verbraucher suchen heute im Internet nach einem Anbieter, bevor sie ein Ladenlokal o. Ä. aufsuchen.

Kundenbewertungen im konventionellen Gewerbe?

Diese Informationssuche von Verbrauchern ist eine große Chance für alle, die ein Ladengeschäft, ein Lokal oder eine lokale Dienstleistung anbieten. Verbraucher informieren sich vor dem Shopping-Trip in der Innenstadt über die Geschäfte, die die Produkte haben, die gesucht werden. Außerdem informieren sich Kunden auch im Geschäft durch das Internet über ein bestimmtes Produkt und suchen nach Kundenerfahrungen oder vergleichbaren Preisen.

Ein Einzelhändler kann sich über das Internet positionieren. Hier ist eine ganzheitliche Marketingstrategie angemessen, die sowohl über das Geschäft auf einer Webseite informiert, sowie einen gepflegten Social Media Auftritt umfasst.

Eine Webseite für Kundenerfahrungen

Ein lokaler Händler kann eine Webseite gestalten, die in erster Linie dafür da ist, um Kunden eine Plattform zu bieten, auf der sie das Ladenlokal bewerten können.

Die Webseite informiert über das Ladenlokal, stellt den Besitzer vor, erzählt über die Firmenphilosophie, um die Zielgruppe anzusprechen, und gibt einen Ausblick auf das Sortiment. Darüber hinaus – und viel wichtiger – ist hier die Plattform, auf der sich Kunden austauschen können und Bewertungen hinterlassen können.

Händler, die vor allem im Business-to-Business Bereich aktiv sind, können anstelle von den klassischen Kundenbewertungen, auch Referenzen von anderen Kunden präsentieren, wie beispielsweise pahino-shirt.de, die informativ realisiert werden.

Der Weg über das Local-Snack-Pack

Wer über eine Suchmaschine wie Google nach einem lokalen Händler oder einer Gaststätte sucht, wird sich leicht über die von Google bereitgestellte Auswahl beeinflussen lassen: Dem Local Snack Pack. Hierbei handelt es sich um drei Vorschläge von Google, die auf eine Suchanfrage passen.

Wie diese Auswahl zustande kommt, verrät Google selbstverständlich nicht. Aber dabei handelt sich immer um Betriebe mit guten Kundenbewertungen, einer gewissen Anzahl von Seitenaufrufen und alle befinden sich in der Nähe des Suchenden. Das bedeutet natürlich auch, dass durch jede Suchanfrage das Local Snack Pack neu erstellt wird – und die Aufnahme in den Wettbewerb schwierig ist: Es gibt schließlich nur drei Positionen. Wer nicht in diesem Snack Pack ist, verzichtet auf bis zu 157 Prozent mehr Verkäufe durch lokale Suchanfragen.

Jeder, der in das Local Snack Pack möchte, muss sich nur bei „Google My Business“ anmelden – und SEO betreiben.

Das System des Local Snack Packs zeigt, wie wichtig eine gute Internetpräsenz auch für jedes lokale Geschäft oder jeden lokalen Dienstleister ist. Denn alle die es in das Local Snack Pack geschafft haben, können 157 Prozent mehr Verkäufe aufgrund von lokalen Suchanfragen erzielen. Das ist ein beeindruckender Wert – aber kaum verwunderlich. Schließlich finden durch das Snack Pack auch Kunden den Laden, bei denen er gar nicht auf dem Weg gelegen hat.

E-Commerce und Einzelhandel nähern sich immer mehr an

Damit ist nicht gemeint, dass immer mehr Einzelhändler auch im E-Commerce aktiv sind. Vielmehr können Einzelhändler die Mittel des E-Commerce nutzen, um erfolgreiches Marketing zu betreiben. Denn durch Social Media können Verbraucher sich an jedem Ort und zu jeder Tageszeit über Händler informieren, anderen Verbrauchern über ihre Erfahrungen berichten und sich austauschen.

Eine Webseite und ein Auftritt in den Sozialen Medien wird noch viel mehr als es das heute schon ist, für Einzelhändler ebenso unerlässlich sein, wie für einen Online Shop.

Wenn hierbei auf Kundenbewertungen gesetzt wird, können gleich mehrere Vorteile genutzt werden. Diese Nutzer generierten Inhalte (Consumer Generated Content, CGC) verbreiten sich im Internet ungleich schneller, als jedes Marketing. Das allein ist schon ein Vorteil. Darüber hinaus profitieren Händler, die gutes Bewertungsmanagement betreiben, von der großen Glaubwürdigkeit, die Verbraucher in einem guten, aber ausgewogenen Bewertungsprofil sehen.

Wie sieht ein ausgewogenes Bewertungsprofil aus?

Als Händler – ob Lokal oder Online – darf man nicht dem Irrtum erliegen, dass das Bewertungsprofil umso besser wird, je näher man an die vollen fünf von fünf Sternen heranreicht. Denn Kunden erwarten, dass es auch negative Bewertungen gibt – alles andere wirkt unglaubwürdig und schreckt daher ab. Shops oder Produkte mit 100 Prozent positiven Rezensionen haben eine niedrigere Conversion Rate, als Shops oder Produkte mit nur 90 Prozent.

Es gibt verschiedene Studien die das Käuferverhalten anhand von Bewertungen verfolgen. Bei schlechten Bewertungen im Bereich von einem bis drei Sternen sind kaum Unterschiede feststellbar – die Conversion Rate unterscheidet sich kaum zwischen einem oder drei Sternen. Erst bei mehr als drei Sternen steigt die Conversion Rate spürbar an.

Das größte Steigerungspotential bei der Conversion Rate wird erreicht, wenn Kunden im Schnitt 4.4 Sterne vergeben. Die Spitze ist an diesem Punkt auch schon schnell erreicht: Die beste Conversion Rate wird erreicht, wenn 4,8 oder maximal 4,9 Sterne im Durchschnitt erreicht werden. Sobald die 5,0 den Kunden präsentiert wird, stürzt die Conversion Rate um über 25 Prozent ab.

Wie funktioniert Bewertungsmanagement?

Beim Bewertungsmanagement geht es vor allem um den Umgang mit negativen Bewertungen – denn positive Bewertungen müssen kaum gemanagt werden.

Negative Bewertungen sind – wie sich oben zeigt – schon aus Marketinggründen gut. Darüber hinaus bieten sie kostenlose Kritik und verkörpern damit einen kostenlosen Marktforschungsfaktor.

Händler sollten negative Bewertungen nur dann löschen, wenn es sich dabei um Troll-Bewertungen handelt, ohne jeglichen Mehrwert für andere Kunden. Aber auch „normale“ negative Bewertungen sollten nie unkommentiert bleiben. Stattdessen zeigen Händler, die auf negative Kritik freundlich reagieren und Abhilfe schaffen möchten, dass ihnen ihre Kunden am Herzen liegen. Deshalb sollte man auch immer öffentlich auf negative Kritik reagieren.

Für Einzelhändler ist eine Webseite besonders unter dem Gesichtspunkt der Kundenbewertungen wertvoll – denn hier können sie einerseits ihren Kunden ihr Geschäft und die Qualität ihrer Produkte durch die Werbung durch Kunden selbst vorstellen, und andererseits mit ihren Kunden über die Bewertungen ins Gespräch kommen.

eCommerce Fulfilment – Online Handel mit dem richtigen Partner

Während die Innenstädte vor sich hin sterben, boomt der eCommerce. Immer wieder eröffnen Einzelhändler auch einen Online Shop, um die Verluste im Ladengeschäft mit dem Internet wieder auszugleichen. Dabei darf der Aufwand für einen Online Shop nicht unterschätzt werden. Neben der Webseitenpflege, dem Kundenkontakt und dem Bewertungsmanagement kommen auch große logistische Aufgaben auf eCommerce Händler zu. Mit einem eCommerce Fulfilment Partner können wenigstens diese ausgelagert werden, sodass der Händler sich auf sein Kerngeschäft konzentrieren kann.

Ein erfolgreicher Online Shop ist mehr als nur eine schöne Webseite

Damit ein Online Shop erfolgreich betrieben werden kann, ist mehr nötig, als nur eine gut aussehende Webseite. Wenn die Webseite einmal aufgebaut ist, muss diese fortlaufend gepflegt werden, die Suchmaschinenoptimierung regelmäßig überarbeitet werden, neue Produkte müssen eingepflegt werden und am besten wird auch noch Content Marketing betrieben.

Wer immer wieder weit oben in den Suchergebnissen von Suchmaschinen wie Google auftauchen möchte, der sollte einen Blog betreiben, mit dem möglichst viele wichtige Keywords abgedeckt werden können.

Auch das Bewertungsmanagement ist im eCommerce unglaublich wichtig. Denn die Bewertungen muss ein Shop als Rich Snippets auf Google einblenden, um vertrauenswürdig zu wirken. Das heißt, dass die Bewertungen alle geprüft werden müssen, ggf. unzufriedene Kunden kontaktiert werden oder unqualifizierte Bewertungen durch Google gelöscht werden. Dabei darf nie das ausgewogene Verhältnis von positiven und kritischen Bewertungen außer Acht gelassen werden.

Diese ganze Arbeit kann einem eCommerce Händler schnell über den Kopf wachsen.

Wie hilft ein eCommerce Fulfilment Dienstleister?

Hier kommen die eCommerce Fulfilment Partner ins Spiel. Hierbei handelt es sich um Experten aus der Logistikbranche. Sie wissen genau, worauf es bei einem schnellen und zuverlässigen Warenverkehr ankommt.

Bei der Zusammenarbeit mit einem Fulfilment Partner können eCommerce Händler mehr als nur die Kosten für das Lagerhaus einsparen. Dazu kommen die Kosten für den Personalaufwand, der mit der Lagerung, der Verpackung und dem Versand zustande kommt. Bei diesen Aufgaben kann der Händler ganz auf die große Expertise seines Partners bauen.

Besonders bei internationalem Warenverkehr über Zollgrenzen hinweg, ist die Erfahrung des Logistikexperten unschätzbar wertvoll. Denn dieser weiß genau, wie man effizient mit dem Zoll zusammenarbeitet, und befreit den Händler von der hier anfallenden Arbeit mit den Behörden.

Wer sich ganz auf seinen Online Shop konzentrieren möchte und seine ganze Energie auf seine Kernaufgabe als Händler, also dem Kontakt mit dem Kunden konzentrieren möchte, der sollte alle logistischen Aufgaben an einen qualifizierten Partner übergeben.

Für jeden, der bisher keine Erfahrungen im eCommerce sammeln konnte, kommen große neue Aufgaben zu. Denn in der Regel sind die wenigsten Einzelhändler für den Warenverkehr des eCommerce ausgebildet. Wie die effiziente Lagerhaltung funktioniert, werden die meisten bereits wissen, aber wie die Ware effizient und korrekt verpackt wird oder wie der Versand schnell und möglichst günstig von Statten gehen kann, muss auch erst gelernt werden. Hier ist der Logistikexperte der richtige Partner. Allein schon durch die Menge der Waren, die aus dem Lagerhaus eines eCommerce Fulfilment Dienstleisters täglich in den Versand gehen, hat er ganz andere Erfahrungswerte, auf denen er aufbauen kann und von denen seine Kunden profitieren.

Online Apotheken: Der Trend im E-Commerce

Die Welt des E-Commerce ist schnelllebig und Händler müssen am Puls der Zeit bleiben um konkurrenzfähig zu sein. Eine Branche, die online mit am schnellsten wächst, sind Online Apotheken. Sie punkten vor allem mit den Preisen – denn im Gegensatz zu stationären, lokalen Apotheken sind sie nicht an die vorgegebenen Arzneimittelpreise gebunden. Daher können sie die gleichen Medikamente zu wesentlich geringeren Preisen anbieten. Wer in seiner Nachbarschaft auch nicht möchte, dass jeder sieht, was für Medikamente man braucht, schätzt außerdem die Anonymität der Online-Apotheken. Egal ob günstiges Ibuprofen oder vertrauliches Kamagra, Online Apotheken sind der Trend im Online Handel.

Laut einer Studie bestellen bereits 55% aller Internetnutzer mehr oder weniger regelmäßig Medikamente in einer Online Apotheke. Dabei ist dieser Markt in der Welt des E-Commerce noch gar nicht so alt. Erst 2004 durften Medikamente überhaupt über den Versandhandel vertrieben werden, als das Arzneimittelgesetz entsprechend geändert wurde. In diesem Zusammenhang wurde auch die Preisbindung für nicht verschreibungspflichtige Medikamente vom Gesetzgeber gekippt. Jeder Händler, der eine Online Apotheke betreiben möchte, muss eine stationäre Apotheke betreiben, die von den Behörden zugelassen wird. Ob in der Apotheke tatsächlicher Kundenverkehr besteht, ist dabei unerheblich. Die Hürden für eine Online Apotheke sind also nicht ganz niedrig – und trotzdem wächst die Branche immer weiter.

Warum wachsen Online Apotheken so schnell?

In Deutschland sind aus verschiedenen Gründen die Medikamente teurer, als in fast jedem anderen Land Europas. Das liegt in erster Linie an der Arzneimittelpreisbindung, der deutsche Unternehmen unterliegen. Wer seine Online-Apotheke mit einer Firmenadresse außerhalb Deutschlands betreibt, unterliegt nicht dieser Preisbindung und kann die gleichen Medikamente dementsprechend günstiger anbieten.

Auch die Anonymität, die eine Online Apotheke bietet, wird von vielen Kunden geschätzt. Ob Krebsmedikament oder ein Mittel gegen Haarausfall – viele Menschen möchten einfach nicht beim Besuch einer Apotheke, von ihren Nachbarn gesehen werden. Ebenso wie es niemand etwas anzugehen hat, was für Medikamente seine Mitmenschen brauchen, gibt es viele neugierige Augen.

Worauf es im Marketing ankommt

Online Apotheken haben natürlich auch Nachteile gegenüber ihrer lokalen Konkurrenz. Allem voran steht natürlich die fehlende Beratung. Auch wenn viele Kunden in einer Apotheke gar keine Beratung mehr benötigen, weil sie ein Rezept vom Arzt einlösen möchten, sollten Betreiber einer Online-Apotheke für alle anderen Kunden möglichst offensiv auf Beratungsmöglichkeiten hinweisen. Das geht entweder mit einer prominent platzierten Telefonnummer oder dem Angebot eines Live-Chats.

Aus den sehr niedrigen Preisen, die Online Apotheken anbieten können, ergibt sich je nachdem ein weiteres Problem. Denn oft kommen die sehr niedrigen Preise durch Einkäufe im Ausland zustande. So können Hersteller den Apotheken Rabatte einräumen – aber der Kunde erhält ein Medikament mit einem fremdsprachigen Beipackzettel. Online Apotheken verkaufen mit Arzneimitteln sehr sensible Produkte und müssen dementsprechend sehr großen Wert auf eine seriös gestaltete Webseite legen.

Bewertungen sind für Online Apotheken besonders wichtig

Obwohl unbegründet, machen sich viele Verbraucher, die Online Apotheken meiden, Sorgen um gefälschte Medikamente. Um diesen zu begegnen, sollten die Betreiber Wert darauf legen, die einschlägigen E-Commerce Siegel auf der Seite zu präsentieren.

Außerdem ist gerade für Online-Apotheken die Einbindung von Kundenbewertungen auf der Webseite, aber auch beispielsweise in Form von Rich Snippets neben dem Eintrag auf der Ergebnisseite der Suchmaschine, besonders wichtig. Die Bewertungen zeigen den Kunden, dass die Seite, die sie vielleicht gerade erst gefunden haben, auch vertrauenswürdig ist. Außerdem sorgen sie dafür, dass Neukunden schnell Kundenrezensionen finden können.

Produktfotografie – Durch Online-Bewertungen einen professionellen Fotograf finden

Es gibt unzählige Anbieter, die Produktfotografie in Ihren Leistungen aufführen. Seien es Medienfirmen, Agenturen oder selbstständige Fotografen. Sie alle geben Versprechen zu ihrer Arbeit ab. Dass nicht alle Dienstleister im Bereich Fotografie das umsetzen können, was sie predigen, liegt klar auf der Hand. Daher ist es ratsam, sich umzuschauen und verschiedene Produktfotografen miteinander zu vergleichen. Dies ist wichtig, um für sich wirklich den Besten dieser Sparte auszusuchen. Produktfotos dienen nämlich als Aushängeschilder für ein Produkt. Sie fallen erst einmal mehr auf als etwaige Preisangaben und Produktbeschreibungen. Daher lohnt es sich zu investieren um Resultate zu haben, die sich zeigen lassen können.

Voraussetzungen für eine hochwertige Produktfotografie

Zu aller erst muss vor Augen geführt werden, welche Art der Produktfotografie in Frage kommt. So gibt es Produktfotos in den verschiedensten Bereichen. Ob Kleidung, Möbel oder Accessoires wie Armbanduhren – das zu fotografierende Motiv ist hierbei zu berücksichtigen. Wenn es um Kleidung geht, ist zum Beispiel abzusprechen, ob sie an Models oder an Schaufensterpuppen angebracht wird. Es ist vorab zu klären, ob die Aufnahmen im Studio oder im Freien. ob sie als Packshots oder Freisteller im Hallowman-Stil produziert werden sollen. Wenn klar ist, welches Produkt in welcher Szenerie vorliegen soll, sind die technischen und serviceorientierten Leistungen anzuschauen.

Das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera und einem guten Lichtsystem sollte gegeben sein. Eine Nachbearbeitung mittels Adobe Photoshop oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramms sollte in der Leistung beinhaltet sein. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die Abwicklung zwischen Anbieter und Kunde zu einer Zufriedenheit auf beiden Seiten führt. Der Anbieter muss vom Kunden ausreichend informiert und mit den Produkten bedient werden, die hochwertig fotografiert werden sollen. Der Kunde muss wiederum die Möglichkeit haben, Änderungswünsche zu äußern.

Ein besonders gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt sich, wenn der Anbieter Vorschläge im Ablauf aufführt, die sich letztendlich als effizientere und günstigere Variante entpuppen. So kann man beispielsweise ein Produkt, dass in mehreren Farben erhältlich ist, nur einmal einschicken. So braucht der Kunde die Ware nur einmal abzugeben und der Anbieter kann das Produkt um die restlichen Farben nachträglich per Bildbearbeitungssoftware erweitern.

Weitere Punkte, auf die es zu achten gilt

Um es kurz und bündig zu machen: Der Anbieter sollte neben fachliches Know-How und gestalterisches Gespür einen guten Service inklusive umfassender Beratung und sozialer Kompetenz mitbringen. Zudem wäre es von Vorteil, wenn er nicht ortsgebunden ist. Reisebereitschaft spiegelt nämlich die Flexibilität des Anbieters wider und damit auch sein Anliegen, Aufträge engagiert und motiviert zu vollster Zufriedenheit anzugehen. Ein weiterer Pluspunkt stellt die Schnelligkeit der Leistung dar. Wir leben in einer sehr hektischen Welt, so auch im Business. Fertig produzierte Fotos in Hochauflösung, die eher früher als später eintrudeln, können viel schneller veröffentlicht werden und dadurch auch schneller den Verkauf fördern.

Bewertungen als Filter richtig nutzen

Selbst wenn man weiß, welche Punkte bei der Umsetzung in der Produktfotografie zu beachten sind, ist vorab nicht garantiert, den passenden Produktfotografen zu finden. Auch wenn Referenzen und Arbeitsproben beeindruckend wirken, sind Details wie die genaue Abwicklung noch lange nicht sichergestellt. Hilfestellung hierfür bieten Internetportale. So ist es möglich, auf Facebook und Google Rezensionen zu dem Dienstleister durchzulesen. Dadurch bietet sich die Gelegenheit, sich vorab ein Bild von dem potenziellen Produktfotografen zu machen und abzuwägen, ob eine Zusammenarbeit passen würde. Im Netz sind unzählige Online-Bewertungen zu finden, die zwar etwas Recherchearbeit abverlangen, für die es sich jedoch lohnt zu graben.

Möchte man ganz sicher gehen, dass man zuverlässige und bestenfalls zertifizierte Bewertungen durchliest, kann man zu Bewertungsportalen wie Kundentest greifen. Dort sind über 91.000 Unternehmen und Dienstleister aufgeführt. Neben Bewertungen werden dort zusätzlich Kundenumfragen durchgeführt. So hat man die Möglichkeit, perfekt auf sein Anforderungsprofil zugeschnittene Produktfotografen ausfindig zu machen. Jedoch sollten vor allem auf kleineren Internetseiten nicht alle Bewertungen ernst genommen werden. Oft schmuggeln sich Falschbehauptungen ein, die nicht selten lediglich aus Neid oder Missgunst verfasst wurden. Es ist also wichtig, auch auf sein Bauchgefühl zu hören und zu erfühlen, welchem Anbieter man eine qualitativ hochwertige und professionelle Produktfotografie beimisst.

Warum man bei Bewertungsportalen zu Edelmetallhändlern vorsichtig sein sollte

Wer sich entscheidet, Gold zu kaufen, tut das oft auch wegen Misstrauen gegenüber Banken und anderen Emittenten von Wertpapieren. Beim Goldkauf kann Skepsis dann ebenfalls angebracht sein – nicht gegenüber Gold, aber gelegentlich gegenüber dem Anbieter. Im Internet und offline tummeln sich einige schwarze Schafe. Bewertungsportale stellen für die Überprüfung der Seriosität kein ausreichendes Hilfsmittel dar. Es gibt deutlich bessere Alternativen.

Bewertungsportale: Leider nicht immer zuverlässig

Bewertungsportale sind für Bewertungen jeder Art offen. Echte Kundenfeedbacks fließen ebenso in das Profil ein, wie bewusst beschönigende oder schlechtmachende Bewertungen. Wie hoch der Anteil seriöser und unseriöser Bewertungen ist, lässt sich für den Nutzer nicht feststellen. Eine gewisse Ausnahme stellt ein Profil bei eBay dar. Hier ist die Bewertung zumindest nur für tatsächliche Käufer möglich. Seriöse Edelmetallhändler, die (auch) über eBay verkaufen, lassen sich zusätzlich anhand weiterer Kriterien von den schwarzen Schafen unterscheiden.

Realistische Preise: Ein Muss für seriöse Edelmetallhändler

Es ist verständlich, wenn Anleger beim Kauf von Goldbarren oder Goldmünzen nicht mehr Geld ausgeben möchten, als nötig ist. Das sollte allerdings nicht zu einer Suche nach Schnäppchen verleiten. Seriöse Edelmetallhändler verkaufen ihre Produkte grundsätzlich nicht unter Marktwert. Würden sie das tun, wären sie schnell vom Markt verschwunden. Der Marktwert von Goldmünzen und Goldbarren entspricht immer mindestens dem aktuellen Goldpreis. Für Käufer in Deutschland ist der Goldpreis in Euro maßgeblich. Liegt der Produktpreis unter dem aktuellen Goldpreis, sollten alle Alarmglocken klingeln.

Es ist allerdings wichtig, nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Der Goldpreis wird an den internationalen Märkten für eine Feinunze Gold ermittelt. Diese meist als “oz” abgekürzte Gewichtseinheit entspricht etwa 31,1 g. Ein direkter Vergleich ist nur sinnvoll, wenn das Produkt ebenfalls dieses Gewicht hat. Das ist bei vielen gängigen Goldmünzen wie dem Krügerrand, dem Maple Leaf oder dem Wiener Philharmoniker der Fall. Auch bei Goldbarren zählt die Feinunze zu den beliebtesten Einheiten. Wenn der Anleger kleinere oder größere Barren oder Münzen kaufen möchte, ist daher zunächst eine Umrechnung nötig.

Das Impressum: Viele schwarze Schafe bestehen den Test nicht

Oft genügt ein Blick in das Impressum des Anbieters, um eine fehlende Seriosität zu erkennen. Ist das Impressum gar nicht vorhanden, sollte der Anleger bei diesem Händler auf keinen Fall Goldmünzen oder Goldbarren kaufen. Auch ein fehlender Eintrag in das Handelsregister oder eine fehlende Steuernummer stellen Mankos dar, die bei seriösen Händlern nicht vorkommen.

Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels: Seriosität praktisch garantiert

Die Mitgliedschaft im Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels ist ein sehr zuverlässiger Hinweis auf einen seriösen Händler. Mitglieder müssen zwei Jahre lange eine hauptberufliche Tätigkeit als Münzhändler nachweisen und drei Verbandsmitglieder als Bürgen nennen. Sie sind außerdem verpflichtet, eine Sortimentsbibliothek zu führen und sich fachlich auf dem Laufenden zu halten. Fazit: Ein Mitglied im Berufsverband des deutschen Münzenfachhandels ist beim Kauf von Gold oder Silber die erste Wahl.

Bewertungen im B2B-Onlinehandel

Der Ruf eines Unternehmens ist seit der massenhaften Verbreitung des Internets stark von der Bewertung durch Kunden abhängig. Solche Kundenbewertungen sind nicht nur für Händler wichtig, die den Endverbraucher beliefern, sondern auch für Händler, die mit anderen Unternehmen zusammenarbeiten. Im B2B-Onlinehandel gelten aber besondere Spielregeln.

Was bedeutet B2B?

Die Abkürzung steht für Business to Business, also Geschäftsbeziehungen zwischen zwei oder mehr Unternehmern untereinander. Die Geschäftsbeziehungen, die zwischen einem Unternehmen und den Endverbrauchern oder Privatpersonen als Kunden entstehen, bezeichnet man dagegen als B2C – Business to Consumer.

Grundsätzlich gelten im B2B Geschäft dieselben Regeln für Kundenbewertungen, wie im B2C. Positive Rezensionen wirken sich positiv auf das Kaufverhalten anderer Kunden aus. Besonders bei teuren Produkten oder Produkten, die nur einmal gekauft werden, ist eine gute Bewertung immens wichtig. Laut dem Spiegel Research Center ist die Kaufwahrscheinlichkeit bei einem Produkt mit fünf Bewertungen 270% größer, als bei einem Produkt ohne Bewertung.

 

Was ist das Besondere beim B2B?

Unternehmen, die sich auf den B2B-Handel spezialisiert haben wie World of VR, wissen genau, dass im B2B Bereich Bewertungen anders funktionieren als im B2C. Unternehmer sind meistens Experten in ihrem jeweiligen Bereich. Während Privatkunden oftmals nicht die Expertise mitbringen um abzuschätzen, wo die Vor- und Nachteile eines Produkts sind, wissen Unternehmer meistens sehr genau, was sie brauchen, und worauf sie beim Kauf achten müssen.

Aus diesem Grund sind Bewertungen auf großen Plattformen wie Google, Yelp usw. oft weniger für den B2B Bereich interessant. Hier finden sich viele Autoren mit unterschiedlicher Expertise zusammen. Außerdem ist es gerade auf diesen Plattformen sehr schwierig echte Reviews von Fake-Bewertungen zu unterscheiden.

 

Was sind glaubwürdige Rezensionen im B2B Bereich?

Für beide Geschäftspartner soll sich das Geschäft lohnen. Noch mehr als im B2C Bereich, in dem der Kunde oft Produkte kauft ohne damit rein rationale Ziele zu verfolgen, wollen beide Parteien in einem B2B Geschäft einen Mehrwert erwirtschaften. Beide Parteien wollen also auch durch die Bewertung profitieren.

Deswegen sollte die für den B2B Bereich zuständige Marketingabteilung mehr Zeit in Rezensionen investieren. Potentielle Kunden erwarten, Rezensionen auf der Seite des Anbieters und nicht auf anonymen Massenportalen wie Yelp. Auch sollte für eine gute Kundenrezension im B2B Geschäft, der Rezensent nicht anonym sein. Wenn aus der Review nicht der Autor hervorgeht, sollte sich ein potentieller Kunde fragen, warum? Ist es eine echte Rezension? Möchte der Käufer vielleicht selbst nicht als Referenz auftauchen, weil er nicht von dem Produkt zu hundert Prozent überzeugt war?

Andersherum sollten die Rezensionen wechselseitig sein. Da beide Partner in der B2B-Beziehung sich einen Vorteil durch die Rezension erhoffen, kann man erwarten, dass beide Wert darauflegen, als Referenz beim jeweils anderen Geschäftspartner in Erscheinung zu treten.