Die besten Marketingtipps für Notfalldienstleister

Heutzutage kann kein Unternehmen mehr darauf verzichten, im Internet präsent zu sein. Dies gilt erst recht, wenn es sich um lokal ausgerichtete Firmen handelt. Abhängig von der jeweiligen Branche sollten hinsichtlich des Online-Marketings allerdings spezielle Strategien angewendet werden.

Die gewählte Strategie wirkt sich dabei nicht nur auf eine erfolgreiche Gewinnung von Kunden aus, sondern ebenfalls auf die Kosten. Für Dienstleistungen, die sehr kurzfristig erbracht werden müssen, gelten dabei ganz besondere Bedingungen.

Notfalldienstleister – Wer zählt dazu?

Notfalldienstleister finden sich in vielen unterschiedlichen Branchen. Ihre Gemeinsamkeit besteht darin, dass sie kurzfristig für ihre Kunden aktiv werden. Ein Schlüsseldienst wird beispielsweise innerhalb einer Stunde benötigt, und die Reparatur des Autos muss oft innerhalb eines Tages erfolgen.

Außerdem haben diese Dienstleister gemein, dass sie sowohl gewerblichen als auch privaten Kunden bei schwierigen und zeitlich bedingten Situationen zur Seite stehen, in denen unangenehme Folgen oder Umsatzeinbußen im Raum stehen, falls keine zeitnahe Lösung gefunden werden könnte.

 

Zu den typischen Notfalldienstleistern zählen demnach:

  • Schlüsseldienste
  • Autoreparaturen
  • Klempner
  • Elektriker
  • Reinigungsdienste
  • IT-Notdienst
  • Lektorat
  • Transportdienste

Müssen Notfalldienste auf lokales SEO setzen?

Lokales SEO, also die Optimierung des Bereichs von Google Maps innerhalb der Suchergebnisse, ist für Freiberufler und Unternehmen, die regional agieren und ausgerichtet sind, das A und O. Local SEO ist ein interessantes Online-Marketing-Instrument, welches große Vorteile für ein Unternehmen bieten kann.

Dies gilt besonders, wenn gute Platzierungen erreicht werden und ebenfalls eine gute Sterne-Bewertung vorliegt. Bei den Listen von Google Maps handelt es sich allerdings nicht um die eigentlichen Ergebnisse der Suchanfragen nach Notdiensten mit den entsprechenden Keywords, sondern lediglich um allgemeine Branchenlisten, ohne dass die exakten Bezeichnungen der angebotenen Dienstleistungen angezeigt werden.

Freiberufler und Unternehmen, die neben ihrem Notdienst noch weitere Leistungen anbieten, sollten daher unbedingt auf lokales SEO setzen. Um Notfalldienste im Speziellen zu vermarkten, ist lokales SEO allerdings nicht besonders hilfreich.

Die wichtigste Rolle für Notdienste spielt die Usability

Um von den potentiellen Kunden im Internet gefunden zu werden, bedarf es also nicht nur lokalen SEO Maßnahmen, sondern auch der allgemeinen Maßnahmen zur Verbesserung der Platzierung in den Suchmaschinen.

Zwar benötigen die potentiellen Kunden, die nach einem Notdienst suchen, sehr schnelle Hilfe, dennoch setzen sie bei ihrer Entscheidung in der Regel gewisse Qualitätskriterien an. Wichtig ist in diesem Zusammenhang besonders, dass die Vorteile des jeweiligen Anbieters auf den betreffenden Seiten im oberen Bereich platziert und eindeutig formuliert werden.

 

Für das Beispiel des Schlüsseldienst-Notdienst sind beispielsweise die folgenden Begriffe geeignet:

 

  • Keine Anfahrtskosten
  • Barzahlung oder EC-Karte
  • Professionelle Schlosser
  • Einsatzbereit rund um die Uhr

 

Hilfreich sind darüber hinaus auch positive Bewertungen oder ein Hinweis auf die hohe Kundenzufriedenheit. Besonders im Dienstleistungsbereich ist die Reputation des jeweiligen Anbieters nämlich das hauptsächliche Kaufargument.

Hinsichtlich der Usability spielt ebenfalls die Optimierung der Internetseite auf den Zugriff von mobilen Endgeräten eine wichtige Rolle. Das Stichwort lautet hier „Mobile First“, denn mittlerweile nutzen mehr als die Hälfte aller Nutzer ihr Smartphone, um im Internet zu surfen.

Der Anteil ist noch wesentlich größer, wenn es um die Suche nach Notfalldiensten geht, da die potentiellen Kunden in der Regel unter großem Zeitdruck stehen und ihren Desktop-PC nur selten erreichen können.

B2B Marketing: Referenzen steigern Glaubwürdigkeit

Im B2B-Bereich können Kundenreferenzen als positive Empfehlungen angesehen werden. Sie werden von Unternehmen gerne genutzt, da sie einer Bestätigung über die Zufriedenheit des jeweiligen Kunden gleichkommen.

Referenzen spielen eine besonders wichtige Rolle im B2B-Bereich, weil es hier häufig um erklärungsbedürftige und komplexe Dienstleistungen geht. Referenzen von Architektur Visualisierungen  bilden dafür ein gutes Beispiel. Hier werden Dienstleister nur selten ohne vorherige Recherche beauftragt, sondern vormalige Projektarbeiten genau unter die Lupe genommen.

 

Was ist eine Kundenreferenz überhaupt?

Im Rahmen einer Kundenreferenz erfolgt die Beschreibung eines Projektes. Abhängig von dem jeweiligen Format kann dies in Form einer Case Study, also einer ausführlichen Beschreibung, einer Bewertung oder eines Zitates geschehen. Die Referenz kann dabei audiovisuell oder schriftlich erstellt werden.

Normalerweise nutzt der Kunde die Referenz, um zu beschreiben, welche Maßnahmen eingesetzt wurden, um sein individuelles Problem zu lösen. Dabei kommt es besonders darauf an, zu welchem Ergebnis die Arbeit des jeweiligen Dienstleisters geführt hat. Dadurch wird die Kundenreferenz zu einer großen Hilfe, wenn es darum geht, potentiellen Neukunden eine Vorstellung zu vermitteln, wie sich eine Zusammenarbeit gestalten würde.

 

Kundenreferenz bietet im B2B-Marketing viele Vorteile

Innerhalb des B2B-Marketings bildet die Kundenreferenz ein wichtiges Tool. Ihre Glaubwürdigkeit ist besonders hoch, wodurch für die potentiellen Neukunden das Risiko einer Beauftragung oder eines Kaufes erheblich reduziert wird. Bei der Entscheidung für oder gegen einen Dienstleister haben die Referenzen große Auswirkungen.

Ein besonderer Vorteil der Kundenreferenz liegt darin, dass sie persönlich ist und somit die Entscheidung zum Kauf positiv beeinflusst. Durch die Referenz wird nicht nur das jeweilige Projekt, sondern das gesamte Unternehmen wesentlich menschlicher, da die Perspektive des Kunden eingenommen wird.

Generell führt die Digitalisierung dazu, dass das Marketing sich verändert. Davon sind auch die Kundenreferenzen betroffen. Denn diese existieren in den heutigen Zeiten nicht mehr bloß auf einem Stück Papier, sondern können im Internet als Maßnahme des Online-Marketings erfolgreich eingesetzt werden. Dies ist auf unterschiedlichen Wegen möglich.

Die Nutzung der B2B-Referenz im Online-Marketing

Werden die Kundenreferenzen digital erstellt, können diese sowohl auf der eigenen Unternehmenswebseite als auch auf vielen anderen Kanälen veröffentlicht und verbreitet werden. Damit sind die Referenzen in jedem Fall Multi-Channel-geeignet.

In den einschlägigen sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Xing oder LinkedIn, können die Kundenreferenzen eingestellt werden. Ebenfalls ist es möglich, diese im Zuge des E-Mail-Marketings zu nutzen oder in der Signatur der E-Mail zu verlinken. Für eine ideale Vermarktung der Referenzen eignet sich darüber hinaus auch ein Blogbeitrag oder das Veröffentlichen auf Partnerseiten.

Wieso nutzen viele Unternehmen das volle Potenzial der Kundenreferenzen nicht aus?

Auch heute finden sich die B2B-Referenzen auf einer Vielzahl von Internetseiten noch als Kundenauflistung oder in Form von Logos der Kunden. Natürlich strahlt dies auch eine gewisse Kompetenz aus, allerdings ist eine weitaus effektivere Nutzung der Referenzen möglich, wenn deren Gestaltung ausführlicher vorgenommen wird.

Damit geht auch der Effekt einher, dass die jeweiligen Inhalte von den großen Suchmaschinen wie Google beachtet werden. Wenn die Unterseite der Referenzen, die mit relevanten Inhalten gefüllt ist, im besten Fall die Hauptkeywords enthält, sorgt dies sogar für eine bessere Platzierung innerhalb der Suchergebnisse der Suchmaschinen.

Deutschlands beste Bewertungsportale für Immobilienmakler

Sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen, ist oft nicht einfach. Um das perfekte neue Zuhause für sich zu finden, ist meistens ein Immobilienmakler von Nöten. Und wie findet man den richtigen Immobilienmakler? Im Netz. Potenzielle Kunden informieren sich meistens im Internet, bevor sie ein Produkt oder einen Service erwerben. Aus diesem Grund ist eine professionelle Internetpräsenz heutzutage auch so wichtig für den Unternehmenserfolg. Fast ebenso hilfreich sind als Werkzeug für Immobilienmakler jedoch Bewertungsportale.

Vertrauen durch Kundenbewertungen

Kundenbewertungen sind ein sehr wichtiges Marketing Tool in der heutigen Zeit. Vor dem Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung informiert sich der potenzielle Kunde oft im Netz. Intensiv und gründlich recherchiert der Verbraucher nach Informationen. Ist das Produkt gut oder schlecht? Soll er es kaufen oder nicht? Bewertungen von vorherigen Käufern haben dabei einen großen Einfluss auf die Entscheidung.

Für Immobilienmakler bieten sich unzählige Bewertungsportale an, auf denen ihre Kunden Bewertungen zu der Dienstleistung abgeben können. Das haben auch die Kollegen von immonovia.de erkannt und in ihrem neuen Beitrag aufgearbeitet. Die beliebtesten Bewertungsportale sind zum Beispiel:

Immobilienscout24

Immobilienscout24 spezialisiert sich auf die Suche nach Immobilien und eignet sich daher ideal für Makler, um sich Bewertungen von ihren Kunden einzuholen. Ein Nachteil ist, dass die abgegebenen Bewertungen für den Nutzer selbst nicht einsehbar sind. Er sieht jedoch eine Sterne-Bewertung.

bewertet.de

Für eine weiter ausgeführte Suche in anderen Bereichen bietet sich das Bewertungsportal bewertet.de an. Das Portal verfügt über ein Bewertungs-Widget und verdeutlicht dem Kunden anhand von Sternen die Kundenzufriedenheit. Die Suchergebnisse von Dienstleistern sind jedoch sehr begrenzt.

kennstdueinen.de

Einen positiven Eindruck macht das Onlineportal Kennstdueinen.de. Eine Vielzahl an Branchen und Dienstleistern sind auf der Seite aufzufinden. Die Bewertungen sind gut und können schnell recherchiert werden. Ein Bewertungskasten gibt potenziellen Kunden schnell und einfach einen Überblick von der Zufriedenheit anderer Kunden.

Vorsicht vor Manipulation

Wichtig zu beachten bei Bewertungsportalen ist jedoch die Seriosität. Oft manipulieren Unternehmen ihre Bewertungen, indem Bekannte, Freunde etc. positive Kommentare hinterlassen, ohne das Produkt oder die Dienstleistung in Anspruch genommen zu haben. Daher ist es schwer, zu differenzieren, ob die Bewertung der Wahrheit entspricht oder nur erfunden wurde. Sofern Sie sich aber auf einem seriösen und vertrauensvollen Bewertungsportal befinden, können Sie davon ausgehen, dass die Bewertungen auf der Seite vertrauenswürdig sind.

Für Handwerker: Richtiges Standortmarketing

Es gibt einige aktuelle Entwicklungen im Bereich des Social Web, aufgrund derer lokales Marketing durch Google My Business für Unternehmen stärker an Bedeutung gewinnt. Es gibt generell zwei große Herausforderungen vor denen Handwerksbetriebe und kleine Unternehmen stehen, wenn es um ihr lokales Marketing und die digitale Kommunikationsstrategie geht. Zum einen sinkt die organische Reichweite von Beiträgen in den sozialen Medien und zum anderen wird der Google-Algorithmus stetig verändert. Daher ist es dringend notwendig, dass die Marketingmaßnahmen in den sozialen Netzwerken und auf Google neu gestaltet werden. Kleine und mittlere Unternehmen müssen ihr SEO hinsichtlich des lokalen Marketings optimieren, wie es zum Beispiel bereits der schnelle Autoglaser aus Köln getan hat.

Die aktuellen Trends der Suche von Google

In der letzten Zeit wurde die Google-Suche dahingehend angepasst, dass die Suche über einen Desktop-PC von der mobilen Suche getrennt wird. Außerdem gewinnt die große Suchmaschine stets neue Informationen durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz.

Eine immer größere Bedeutung erhalten auch Synonyme und die Long-Term-Keywords aufgrund der steigenden Nutzung der Sprachsuche. Der lokale Standort des Nutzers genießt eine sehr hohe Priorität bei den einzelnen Serviceangeboten und Diensten.

Lokales Marketing – Handwerk und KMU müssen ihre Chance nutzen

Besonders für Handwerker und KMU spielt die Anpassung der angezeigten Ergebnisse an den lokalen Standorten des Nutzers eine immens wichtige Rolle. Ihnen wird dadurch eine große Chance geboten, auf den ersten Plätzen in den Suchergebnissen der lokalen Suche zu landen. Damit findet ein Chancenausgleich mit den großen Konkurrenten statt.

Die grundlegende Basis, um diese Chance nutzen zu können, lautet Google My Business.

Die Basis: Google My Business

Einen Account bei Google besitzt in der Regel fast jedes Unternehmen, zumindest, wenn ein Android-Handy genutzt oder ein Eintrag bei einem der zahlreichen Dienste von Google vorgenommen wurde. Damit es nicht zu doppelten Einträgen kommt, sollte dieser bereits vorhandene Account genutzt werden.

Für das lokale Marketing eines kleinen oder mittleren Unternehmens bietet My Business von Google vielfältige Vorteile. Beispielsweise wird die Sichtbarkeit für die Nutzer stark erhöht, da auf der rechten Seite neben den Suchergebnissen eine Zusammenfassung des jeweiligen Unternehmens angezeigt wird.

In dieser Zusammenfassung sind alle wichtigen Informationen enthalten, welche die regionalen Nutzer benötigen, wie die Öffnungszeiten, die Adresse und die genaue Lage. Außerdem können Bilder angezeigt werden, welche das Erkennen des Unternehmens erleichtern und zusätzliche Aufmerksamkeit generieren.

Standortmarketing durch Google My Business

Das Unternehmen mitsamt seiner Adresse wird bei einer allgemeineren Suche innerhalb einer Liste sowie in Google Maps angezeigt. Die Zusammenfassung wird erneut geöffnet, wenn auf die Markierung des jeweiligen Standortes geklickt wird.

Somit erfährt der Nutzer, wo sich der genaue Standort des Unternehmens befindet. Wenn die Suche des Nutzers in der direkten lokalen Umgebung ausgeführt wird, findet die Auflistung der Unternehmen nach der jeweiligen Entfernung statt. Dies bedeutet einen großen Wettbewerbsvorteil.

Google hat aktuell ein neues Werbeformat angekündigt, die Local Campaigns. Dies ist ein zusätzlicher Hinweis darauf, dass aktuelle Standorte von mobilen Endgeräten und lokalen Geschäften zukünftig weiterhin stärker priorisiert werden. Somit ist es nun höchste Zeit, das eigene Standortmarketing in den Fokus zu rücken.

 

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Online-Bewertungen für lokale Unternehmen – Das Marketinginstrument schlechthin!

Positive Online Bewertungen sind heutzutage noch wichtiger wie noch vor ein paar Jahren, denn sie schaffen enormes Vertrauen bei potentiellen sowie bestehenden Kunden. Eine langfristige Strategie für den Aufbau einer guten Online Reputation und eines Bewertungsprozesses ist ein smarter und zugleich wirkungsvoller Schritt in die richtige Richtung. Das positive Image der Marke (Branding) oder des Unternehmens, höhere Rankings und enorme Wettbewerbsvorteile sind zusätzliche positive Nebeneffekte.


Wieso sind Online Bewertungen für lokale Unternehmen wichtig?

Was nutzt eine gute Platzierung in den Suchmaschinen, wenn zugleich erkennbar ist, wie schlecht ein Unternehmen bewertet ist?

Wenn man sich diese Frage durch den Kopf gehen lässt, rückt das Online Reputationsmanagement sofort in ein anderes Licht und bekommt schnell einen hohen Stellenwert. Hierbei wird erkennbar, wie wichtig eine gute Online Reputation wirklich ist. Wenn potentielle Kunden gute Online Bewertungen lesen, vermittelt dies nicht nur Seriosität und Vertrauen, sondern sie werden zugleich davon überzeugt, sich mit dem Unternehmen in Verbindung zu setzen.

Diese wertvollen Informationen in Form einer guten Bewertung mit „Insider – Wissen“ helfen dabei, den manchmal langwierigen Suchprozess entschlossener, sicherer und schneller abzuschließen als je zuvor.

Mittlerweile gibt es in verschiedenen Branchen sogar eigene Bewertungsplattformen, die von Suchenden aktiv genutzt werden, um zu sehen, wie ein Dienstleister oder z.B. Arzt bewertet wurde.

Zudem haben Bewertungen einen sehr guten Einfluss auf die Klickrate in den Suchergebnissen und können sich positiv auf lokale Rankings auswirken.



Local Consumer Review Study 2019

Heutzutage gehören Online Bewertungen zu einem wichtigen Element im täglichen Suchprozess in den Suchmaschinen. Gerade lokale Unternehmen, wie Restaurants, Cafe´s, Friseurstudios oder aber auch Anwälte, Ärzte oder Steuerberater profitieren von Bewertungen enorm. Suchenden werden hier besonders häufig Bewertungen direkt in den Suchergebnissen oder im Google Knowledge Panel angezeigt.

Eine Studie, in Zusammenhang mit Online Bewertungen, belegt, dass rund 82% der Verbraucher Online-Bewertungen bei lokalen Unternehmen aktiv lesen. Das ist eine unglaublich hohe Zahl und beweist zudem, dass Suchende nicht nur regelmäßig nach Produkten, Dienstleistungen und Unternehmen suchen, sondern auch aktiv nach dessen Bewertungen.

Die Durchschnittssternebewertung von relevanten Bewertungsseiten, wie unter anderem Gelbe Seiten, KennstDuEinen, Facebook, GoLocal und Jameda finden je nach Branche im Local Knowledge Panel (One-Box) ebenfalls ihren Platz. Die sogenannte One Box zeigt den Google My Business Eintrag des angezeigten Unternehmens. Durch eine regelmäßige Google My Business Optimierung, werden aktuelle und korrekte Informationen dem Suchenden bereitgestellt. Der Google My Business Eintrag dient zugleich der Reputation, als Basis für die lokalen Rankings in den Local Packs und natürlich auch als enorm wichtige Bewertungsplattform.



Bewertungen aus dem Web in der Google My Business One Box


Local Consumer Review Study 2019 – Quelle: Local Success


Wie bereits am Anfang des Artikels erwähnt, sind Online Bewertungen heutzutage nicht nur enorm wichtig, sondern auch äußerst vertrauenswürdig für Suchende. Weitere Angaben der Studien ergaben, dass ganze 77% der befragten Personen Online Bewertungen genauso stark vertrauen, wie einer persönlichen Empfehlung. Bei Befragten im Alter von 35 – 54 Jahren sind es sogar ganze 89%. Dieses Ergebnis ist für jedes Unternehmen mit einer guten Bewertung ermutigend. Obwohl einige Verbraucher skeptisch gegenüber gefakten Bewertungen sind, sind es nur 19% der Verbraucher, die einer Bewertung nur vertrauen, wenn diese authentisch und echt klingt.

Echtheit ist hier ein wichtiges Stichwort. Sobald der Eindruck entsteht, Bewertungen wirken gestellt, kann dies der Reputation des Unternehmens schaden.

Online Bewertungen sind ein enorm wichtiger Faktor für lokale Unternehmen. Eine langfristige Strategie für den Aufbau einer guten Online Reputation ist nicht nur sehr gut investierte Zeit, sondern heutzutage ein Muss für jedes lokale Unternehmen.

Matratzenbranche gegen Stiftung Warentest: Was das für den E-Commerce bedeutet

Die Matratzenbranche wütet gegen die Stiftung Warentest und das sehr öffentlichkeitswirksam. Der Streit hat schon Medien wie den „Stern“ oder „Spiegel“ erreicht. Dass ein Branchenverband der ehrwürdigen Stiftung Warentest vorwirft, Verbraucher in die Irre zu führen, ist in Deutschland schon fast ein Skandal. Aber dieser Skandal könnte weitreichende Folgen für den E-Commerce haben.

Wenn die Stiftung Warentest…

Der Vorwurf der Matratzenbranche, der Fachverband Matratzen-Industrie gegen die Stiftung Warentest lautet, sie würde vorsätzlich falsche Testergebnisse veröffentlichen, ihr Gütesiegel verkaufen und Verbraucher damit in die Irre führen.

Das ist ein gewichtiger Vorwurf gegen die ehrwürdige Stiftung Warentest, eine urdeutsche Institution. Die Stiftung Warentest steht eigentlich als gemeinnützige Verbraucherorganisation seit 1964 für unvoreingenommene Verbraucherinformation über die Qualität von Produkten.

Jetzt wirft ein großer Industrie-Dachverband dieser Stiftung Warentest vor, Verbraucher in die Irre zu führen, indem sie ihr Prüfsiegel verkauft und damit zu allem Überfluss die Preise in die Höhe treibt. Dieser Vorwurf – egal wie begründet oder unbegründet er ist – könnte das Vertrauen der Kunden in Stiftung Warentest und vielleicht auch in das System der Prüfsiegel insgesamt erschüttern. Denn nicht nur die Stiftung Warentest lässt sich ihren Test bezahlen. Auch andere Prüfsiegel wie das vom TÜV für Webseiten oder ähnlichem, erhalten Hersteller und Händler nicht umsonst. Diese Entwicklung könnte also für viel Bewegung im E-Commerce sorgen und Kundenbewertungen weiter ins Zentrum der Aufmerksamkeit rücken.

Was bedeutet der Streit für den E-Commerce?

Die Online Branche ist noch stärker auf vertrauensbildende Elemente wie Bewertungen oder Prüfsiegel angewiesen, als der stationäre Einzelhandel. Im Ladenlokal können Kunden die Ware persönlich in Augenschein nehmen oder sogar testen. Das ist im E-Commerce umso wichtiger, gerade bei sehr teurer Ware. Gerade Artikel wie Matratzen sind im E-Commerce schwierig. Denn anders als beispielsweise ein Markenartikel, bei dem Verbraucher der Marke viel Vertrauen entgegen bringen, entscheiden Tests über die Entscheidung, wenn Kunden beispielsweise ein Wasserbett kaufen wollen.

In einem solchen Fall entscheiden Prüfsiegel und Kundenbewertungen über die Wahl eines Verbrauchers, welche Ware er kaufen möchte. Bislang haben viele Hersteller auf Prüfsiegel gesetzt, weil diese nicht nur subjektive Kundenerfahrungen weitergeben, sondern auch ein Urteil anhand von objektiven Testergebnissen ermöglichen. Aber möglicherweise sind die Testergebnisse der Stiftung Warentest gar nicht so objektiv, sondern haben dazu geführt, dass die Testergebnisse sehr teure, nicht sehr gute Matratzen bevorzugen.

Händler müssen sich positionieren

Wenn Kunden das Vertrauen in Prüfsiegel verlieren, dann bedeutet es, dass der Händler seinen Kunden andere Entscheidungshilfen an die Hand geben muss. Hier sind Kundenbewertungen ein probates Mittel. Sie können zwar keine objektiven Testergebnisse widerspiegeln, aber die Masse an Bewertungen kann dies unter Umständen ersetzen. Ein Online-Shop-Betreiber muss seine Bewertungen nun möglichst gut und übersichtlich strukturieren, damit Kunden auch ohne Prüfsiegel möglichst einfach die Informationen finden können, die sie suchen. Kundenbewertungen können hierfür kategorisiert und entsprechend der Informationen systematisiert werden.

So könnte ein Kunde beispielsweise gezielt nach Bewertungen über den Härtegrad einer Matratze, die Lieferung oder die Langlebigkeit der Matratze suchen und die Informationen so finden. So helfen Kundenbewertungen noch besser, die richtige Kaufentscheidung zu treffen.

Conversion Rate optimieren: Die besten Tipps

Bei der sogenannten Conversion Rate handelt es sich um den Prozentsatz an Seitenbesuchern, die schließlich zu echten Kunden eines Webshops oder Nutzern einer Internetseite werden. Dieser Prozess ist die Umwandlung (Conversion) des “Traffics” einer Seite in die wirklich dauerhafte Verwendung oder in den Kundenstatus.

Üblicherweise ist die Zahl der Besucher einer Webseite viel höher als die tatsächliche Anzahl der Nutzer. Eine Werbeagentur kann aber mit ein paar einfachen Tricks helfen, die Conversion Rate zu erhöhen, was dem Geschäft in jedem Falle guttut. Die Erhöhung der Conversion Rate wird auch als Conversion Rate Optimierung (CRO) bezeichnet.

Optimierung der Webseite

Die Optimierung der Konversionsrate muss ganz unterschiedliche Faktoren, wie etwa das Webdesign, die Usability und die Webanalyse in den Blick nehmen. Es handelt sich dabei somit um einen sehr umfassenden Prozess, der über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgen sollte.

Es ist auch wichtig zu wissen, dass die Konversionsraten verschiedener Unternehmen nicht direkt vergleichbar sind. Shops mit Waren aus günstigeren Produktkategorien können automatisch mehr Kunden aus ihrem Traffic generieren als Firmen, deren Angebote einem höherpreisigeren Segment entstammen. Die Verbesserung der eigenen Konversionsrate ist aber immer ein gutes Ziel, das Kundenzufriedenheit und eine gut gestaltete Internetpräsenz beweist.

Tipps für die Optimierung: Kundenbewertung sind zentral

Die Experten von wolf-webentwicklung.de wissen genau, wie CRO richtig funktioniert. Der wichtigste Aspekt für einen erfolgreichen Online Shop, neben der technischen Optimierung der Seite und der übersichtlichen Gestaltung der Seite, sind die Kundenbewertungen.

Denn die Kunden eines Online Shops, vor allem Neukunden, sind vorsichtig, wenn sie im Internet einkaufen. Sicherheit bieten Gütesiegel und eine vertrauenswürdige Shop-Gestaltung, aber vor allem die Erfahrungen von anderen Kunden. Daher sollte ein Online Shop sicherstellen, dass die Bewertungen gut zu finden sind. Denn gute Bewertungen sind die beste Werbung für eine Shop und seine Produkte.

Sinnvoll ist es sukzessive die beste Platzierung der Bewertungen und die Form der Bewertungen mittels A/B-Testing herauszufinden. Dabei werden gleichzeitig zwei Versionen der Seite online geschaltet und die Hälfte der Besucher auf die unterschiedlichen Versionen geleitet. Die Seite mit der besseren Conversion Rate wird nach dem Test beibehalten.

So kann immer wieder die Seite verbessert werden. Wo werden die Bewertungen angezeigt? Wie ausführlich werden sie aufgeführt? Ist eine Sterne-System oder ein Daumen-System sinnvoller für den Shop? Es gibt zwar ein paar grobe Regeln – aber oft ist simples Ausprobieren immer noch am erfolgreichsten.

Technische Verbesserungen: Ladezeiten prüfen

Eine auf online-Angebote spezialisierte Werbeagentur hat die Möglichkeiten, Unternehmen bei der Verbesserung der Konversionsrate zu unterstützen und entsprechende Analysen zu anzubieten. Der erste sehr wesentliche Aspekt, der zu einer Verbesserung der Conversion Rate beiträgt, ist die Ladezeit einer Webseite. Es hat sich gezeigt, dass potentielle Kunden schnell abspringen, wenn das Aufrufen der Seite zu lange dauert. Über Programme wie Google Analytics lässt sich die Verweildauer und die Absprungrate der jeweiligen Besucher sehr gut nachvollziehen. Hier ist es dann wichtig zu überprüfen, ob die Ursache der verfrühten Absprungzeit die Ladedauer ist, oder ob es andere Ursachen gibt.

Content aktualisieren

Eine längere Verweildauer und damit eine Erhöhung der Kaufwahrscheinlichkeit ergibt sich natürlich auch aus der Aktualität des eigenen Contents. Man geht gerne davon aus, dass eine Webseite eine fertige Angelegenheit ist, an der dauerhaft nur noch minimale Änderungen von Nöten sind. Tatsächlich wird eine Werbeagentur jedem Unternehmen empfehlen, den Seiteninhalt in sehr kurzen Abständen auf den neusten Stand zu bringen, ohne dabei den Gewohnheitseffekt zu sehr zu unterwandern. Wichtig ist eine Stabilität im Design, da hier eine extreme Neugestaltungen zu Irritationen bei den regelmäßigen Besuchern führt.

Den Shop flexibel gestalten

Die Abbruchquote beim Kaufvorgang ist häufig besonders hoch und das ist ein Makel, den ein Unternehmen dringend in den Griff bekommen muss, da hier der Besucher ja schon beinahe zum Kunden “konvertiert” ist und man ihn nicht auf den “letzten Metern” verlieren möchte. Im Sinne der Conversion Rate hat es sich hier etwa bewährt, Gast-Einkäufe zuzulassen und damit den Kunden zunächst die Pflicht eines Kundenkontos zu ersparen. Entscheidend ist auch, dass man verschiedene Bezahlmöglichkeiten zulässt und auf diesem Wege ein hohes Maß an Flexibilität erreicht. So wird den potentiellen Kunden der Weg zum Kaufabschluss so angenehm wie möglich gemacht.

Online Shop Design richtig gemacht

Ein Online Shop ist heute schnell aufgesetzt. Die Basis-Versionen der bekannten E-Commerce Softwares wie Magento, WooCommerce oder Shopware gibt es sogar kostenlos.

Aber nur weil sich ein Online Shop schnell aufsetzen lässt, bedeutet das nicht, dass der Online Shop auch funktioniert. Denn für einen guten Online Shop müssen viele Aspekte beachtet werden. Wer den Shop richtig designen möchte, der kann besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung viel falsch machen.

Wie wird also ein Online Shop richtig designt?

SEO im E-Commerce

Wahrscheinlich der wichtigste Aspekt eines Online Shops ist dessen Sichtbarkeit im Internet. Ein Online Shop, der von den Nutzern nicht gefunden wird, wird nie Umsätze erwirtschaften – von Gewinnen ganz zu schweigen.

Damit der Online Shop auch weit vorne auf der Suchmaschinenergebnisseite angezeigt wird, gibt es ein paar Kniffe.

Inhalte „Above the Fold“ präsentieren

Früher, als es noch Zeitungen gab, wurden diese in der Mitte gefaltet – und die prominenteste Überschrift, die Schlagzeile der Zeitung, stand über dieser Falz.

Im Internet funktioniert es ganz ähnlich: Alle wirklich wichtigen Inhalte sollten „above the Fold“ angezeigt werden. Also wird die Seite so gestaltet, dass der Nutzer die wichtigsten Inhalte auf der Seite sieht, ohne nach unten Scrollen zu müssen. Hierbei handelt es sich um eine der besten Maßnahmen, mit denen deine Seite nutzerfreundlicher wird – und so lässt sich die Verweildauer auf der Seite verbessern: Eine der wichtigsten Maßgaben für SEO.

Hochwertige Webinhalte erstellen

Trotz der großartigen Marketingstrategien, die es heute gibt, sind gute, informative und spannende Webinhalte immer noch der wichtigste Teil einer guten Webseite.

Bei der Erstellung dieser Webinhalte haben die Webmaster gewissermaßen zwei Zielgruppen im Auge: Die Nutzer und die Suchmaschine. Am wichtigsten sind die Nutzer. Sie sind diejenigen, die über die Metriken der Seite wie Verweildauer und Bounce Rate entscheiden. Daher sollte die Seite vor allem so gestaltet und die Texte so verfasst werden, dass die Nutzer sie spannend finden.

Auf der anderen Seite gibt es die Suchmaschine. Dem Algorithmus sollte es ein Shop-Betreiber so einfach wie möglich machen, die Seite zu analysieren. Das heißt, die Überschriften sollten als H1, H2 usw. formatiert werden. Außerdem lohnt es sich, die Texte anhand ihres WDF*IDF-Verhältnis zu optimieren.

Nutzer auf die Seite führen

Wenn mit diesen (und vielen weiteren) SEO-Schritten die Seite so weit verbessert wurde, dass sie in den Suchergebnissen immer weiter nach vorne rückt, gibt es noch den Aspekt zu beachten, wie Nutzer gezielt auf die Seite geführt werden können.

Hierfür eignen sich die sogenannten Rich-Snippets für Shops besonders gut. Das beste Tool überhaupt: Kundenbewertungen.

So gut wie alle Internetnutzer geben an, dass sie die Kundenbewertungen eines Shops sich ansehen, bevor sie bei dem Shop einkaufen. Ein gutes Bewertungsmanagement mit einem ausgewogenen Bewertungsmanagement ist von absolut zentraler Bedeutung für einen erfolgreichen Online Shop.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele gute Bewertungen zu sammeln. Tatsächlich gibt es auch so etwas, wie zu viele gute Bewertungen. Untersuchungen zeigen, dass ab einem Durchschnitt von ungefähr 4,5 Sternen die Conversion Rate abstürzt.

Nutzer erwarten, dass ein Online Shop nicht immer alle Nutzer zu hundert Prozent zufrieden stellen können. Deswegen werden Bewertungen von fünf Sternen angezweifelt – erst recht, wenn sie zu oft auftauchen.

Was kann eine Agentur leisten?

Damit ein Online Shop wirklich gut funktioniert, muss man viel Zeit und Arbeit in das Design des Shops investieren. Neben diesen SEO-Aufgaben gibt es noch viel mehr zu optimieren. Die Produktfotos müssen stimmen, das Content Marketing betrieben werden und das Unternehmen in den Sozialen Medien positioniert werden.

Für alle, die neben dem Tagesgeschäft diese Arbeit nicht leisten können, gibt es Agenturen, die sich auf Online Shops spezialisiert haben. Manche Agentur spezialisieren sich sogar auf eine E-Commerce Software, wie die Magentoagentur credia.

Kundenbewertungen für Dienstleister

Warum Kundenbewertungen im Offline Bereich, etwa für den Einzelhandel, wichtig sind, können Sie hier  nachlesen. Dabei blieben Dienstleister außen vor. Aber auch alle Dienstleister, die ihren Service offline erbringen, wie Fotografen, Friseure oder Kfz-Mechaniker, profitieren von Kundenbewertungen auf ihren Webseiten.

Warum sollten Offline-Gewerbe eine Webseite unterhalten?

Aus diesem Grund sollten sich Unternehmer nicht mehr auf die Kunden verlassen, die durch die Innenstadt schlendern, um ihren Serotoninspiegel zu erhöhen. Shopping macht glücklich – aber bei den wenigstens sitzt das Geld so locker, dass sie einfach aufs Gradewohl ein Geschäft besuchen und dort einkaufen. Kunden möchten sich heute über ihren Kauf vorab informieren und gezielt ein Geschäft aufsuchen. Unternehmer sollten sich auf dieses Kundenverhalten einstellen und ihre Kunden gezielt informieren, damit diese gezielt und gerne bei ihnen einkaufen wollen.

Mundpropaganda ist nach wie vor von unschätzbarem Wert, aber eine Webseite bietet allen potenziellen Kunden eine Chance, sich über den Betrieb zu informieren – auch wenn sie noch gar nicht von diesem Betrieb gehört haben.

Wessen Webseite in der lokalen Suche der großen Suchmaschinen gelistet wird –vor allem möglichst gut – der hat gute Chancen, neue Kunden zu finden.

Welche Rolle spielen Kundenbewertungen für Dienstleister?

Gerade Dienstleister, die einen nicht vollkommen objektiv bewertbaren Service anbieten, profitieren enorm von Kundenbewertungen und -erfahrungen. Dienstleister wie ein Friseur oder ein Hochzeitsfotograf, zum Beispiel itsyourday.at, können mit Kundenbewertungen ein Meinungsbild über ihre Arbeit präsentieren.

Kunden schenken Kundenbewertungen grundsätzlich mehr Vertrauen als jeder Werbung oder jedem anderen Marketinginstrument. Damit wird das Bewertungsmanagement für Dienstleister zu einem zentralen Aspekt ihrer Präsentation nach außen.

Kundenbewertungen auf der Webseite können von Dienstleistern so genutzt werden, dass sie anderen Kunden einen subjektiven Überblick über die eigene Arbeit und die eigenen Softskills vermitteln. So kann die Qualität der Arbeit mit der Zufriedenheit der Kunden ebenso ausgedrückt werden, wie die eigenen Softskills im Umgang mit Menschen – wer sich im Dienstleistungssektor tatsächlich gerne mit den Kunden befasst und den täglichen Kontakt zu den Mitmenschen genießt, der kann erwarten, dass Kundenbewertungen dies auch reflektieren.

Kundenbewertungen als SEO-Verbesserung

Über diesen direkten Nutzen haben Kundenbewertungen auch einen Nutzen für die Webseite selbst.

Die marktführende Suchmaschine in Deutschland (wie in den meisten anderen Ländern der Welt außer Russland, China oder Südkorea) ist Google. Der Internetriese aus Amerika hat selbst einmal bekannt gegeben, dass die Bewertungen von Kunden auf einer Webseite nicht in das Ranking einer Seite mit einfließen, da diese zu leicht manipulierbar wären.

Aber trotzdem haben Kundenbewertungen einen wichtigen Einfluss auf die Seite und ihre Rankingfaktoren. Denn wer die eigenen Kundenbewertungen beispielsweise als Rich Snippets auf der Ergebnisseite von Google anzeigen lässt, der wird einen deutlichen Anstieg der Nutzerzahlen auf der Seite feststellen dürfen. Dieser Effekt lässt sich noch stärker bei einer lokalen Suche beobachten.

Immer mehr Menschen nutzen die Möglichkeiten, die eine lokale Suche ihnen bietet. Schon heute drehen sich 46 Prozent aller Anfragen an Google um die lokale Suche. Der Google-Nutzer möchte schnell eine Übersicht erhalten, wer in seiner direkten Umgebung die gesuchte Dienstleistung anbietet. Dabei bilden Kundenbewertungen die Entscheidungsgrundlage bei einer solchen Suche.

Dienstleister, die ihren Service rein offline und lokal anbieten, dürfen die aktuellen Trends der Digitalisierung nicht verschlafen. Das Internet bietet auch ihnen viele Möglichkeiten, sich zu präsentieren und neue Kunden anzusprechen.

 

Versicherungen sind Vertrauenssache

Eine Versicherung abzuschließen ist für Verbraucher vor allem eines: eine Vertrauenssache. Der Versicherungsnehmer bezahlt regelmäßig einen Betrag, in dem Vertrauen darauf, dass die Versicherung im Versicherungsfall auch für die Kosten aufkommt. Und im Versicherungsfall auch schnell und unbürokratisch Hilfe leistet.

In wahrscheinlich keiner anderen Branche ist es so schwer, das Vertrauen von Neukunden zu gewinnen, wie für Versicherungen. Gerade hier bleiben die meisten Menschen sehr lange bei den Versicherungen, die sie schon lange (zum Teil von Kindesbeinen an) kennen.

Aber wie kann eine neue Versicherung Neukunden davon überzeugen, bei sich eine Haftpflichtversicherung abzuschließen und nicht der Konkurrenz? Die Antwort: Kundenerfahrungen, Content und zielstrebige Werbung.

Kundenerfahrungen schaffen Vertrauen

In jeder Brache, bei der es vor allem auf Vertrauen ankommt, spielt die gut sichtbare Einbindung von Kundenbewertungen eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Zwar profitiert jedes E-Commerce Unternehmen von Kundenbewertungen, ob Haftpflicht oder Wohngebäudeversicherung. In einer Umfrage der Nielsen Company ist zu lesen, das 70 Prozent der Verbraucher, Kundenerfahrungen auf Online-Shops vertrauen.

Kunden von der eigenen Vertrauenswürdigkeit und Seriosität zu überzeugen, ist für E-Commerce Akteure schwer. Kundenbewertungen sind hier der Schlüssel. Hier spricht nicht der Verkaufende über sich – sondern lässt seine Kunden zu Wort kommen. Wichtig für ein erfolgreiches Bewertungsmanagement ist, dass es ein ausgewogenes Bewertungsmanagement ergibt. Denn Kunden erwarten, dass jeder Verbraucher nicht nur ausschließlich positive Erfahrungen gemacht hat. Das ist, realistisch gesehen, auch nicht möglich. Wer kann schon alle Kunden vollständig zufrieden stellen? Statistiken zeigen, dass die Conversion Rate bei mehr als 4,5 Sternen stark einbricht – ein solches Bewertungsprofil wirkt unglaubwürdig. Daher sollten auch negative Erfahrungen nicht verschwiegen werden. Hier besteht die Chance zu zeigen, dass man aktiv versucht auf enttäuschte Kunden zuzugehen und an der Lösung des Problems zu arbeiten.

Den richtigen Content produzieren

Marketing für Versicherungen ist nicht leicht und muss immer mehrere Ziele gleichzeitig erfüllen. Einerseits muss Versicherungswerbung sich klar verständlich präsentieren – andererseits die Gefühle der Zielgruppe ansprechen. Daneben darf sich eine Versicherung nicht zu locker präsentieren, als seriöser Partner, aber auf keinen Fall als kalte Versicherung im fernen Hochhaus der Finanzbranche.

Das ist ein Querschnitt, der nicht leicht zu bewältigen ist. Im Vordergrund des Marketings sollte das Interesse der Kunden stehen. Diese sind auf der Suche nach Lösungen für ihre Probleme und auf der Suche nach klaren Informationen. Gerade im Versicherungswesen, wollen Kunden wissen, was genau sie für ihr Geld bekommen und zu welchen Konditionen.

Auf der zweiten Ebene werden Kunden auf einer Gefühlsebene angesprochen. Hier vermittelt die Versicherung Sicherheit und Geborgenheit – eben die Kernkompetenzen, die eine Versicherung ihren Kunden bieten möchte.

Zielstrebige Werbung

Social Media hat sich vollkommen durchgesetzt. Es gibt bei den unter60-jährigen Internetnutzern kaum noch welche, die überhaupt keinen Social Media Account haben. Jeder, der im sozialen Web unterwegs ist, sieht täglich unendlich viel Content – und kann daher gar nicht alles aufmerksam verfolgen. Content, der nicht innerhalb von einer Sekunde den Kunden anspricht, wird einfach in der Masse des Contents untergehen.

Diese Erkenntnis muss daher dazu führen, dass die Aufteilung des Marketing-Budgets neu überdacht werden muss. Sehr teure Werbung zu produzieren, nur um diese anschließend in Schrotflinten-Manier auf das Publikum loszulassen, bringt wenig. Daher werden die Marketing-Tools von Facebook oder Google immer wichtiger, damit die Werbung auch wirklich die Zielgruppe erreicht.