Trading – Worauf man bei der Suche nach einem Broker achten muss

Viele Anfänger im Trading wählen einen Broker, der viel Werbung schaltet und mit besonders niedrigen Kommissionen wirbt. Dabei werden weitere wichtige Faktoren häufig nicht beachtet, wie zum Beispiel die Sicherheit der Regulierung, das Schulungsmaterial, der Support oder der Aufbau der Plattform.

Worauf insbesondere Anfänger bei der Wahl ihres Brokers achten sollten, zeigt der folgende Ratgeber. Erfahrungen können Traderneulinge auch in Foren wie dem CFD Trader Forum austauschen.

Wo ist der Broker reguliert?

Bei der Regulierung der Broker gibt es auch innerhalb Europas massive Unterschiede. Positiv zu bewerten sind hierbei Regulierungen durch die FCA in Großbritannien oder die BaFin in Deutschland. Viele CFD- und Forex Broker sind allerdings auch in anderen Ländern, beispielsweise in Zypern reguliert. Zwar wird eine Regulierung in Zypern gerne als besonderes Merkmal der Qualität angepriesen, allerdings konnte bereits im vergangenen Jahr durch die ESMA festgestellt werden, dass hier die Mindeststandards, welche die EU vorgibt, nicht befolgt werden.

Die Verwaltung des Kapitals

Dieser Punkt betrifft in hohem Maße die Sicherheit des Kapitals der Kunden. Bei der Wahl des Brokers sollte unbedingt darauf geachtet werden, ob die Kundengelder durch den Broker bilanziert werden. Es ist ein Vorteil, wenn dies nicht getan wird, sondern die Gelder der Kunden bei einer Depotbank auf segregierten Konten, getrennt von den eigenen Firmengeldern, gehalten werden. Ansonsten wären die Kundengelder direkt betroffen, wenn der Broker einmal in eine finanzielle Schieflage gerät.

Darüber hinaus spielt es eine Rolle, in welchem Land das Kapital der Kunden gehalten wird. Im Idealfall handelt es sich um ein Konto bei einer deutschen Bank, weil hier die deutsche Sicherung der Einlagen greift. Bis zu einem maximalen Wert in Höhe von 100.000 Euro erstatten die Banken hier garantierte Bareinlagen.

Die Weiterleitung der Orders

Die Gewinne können durch eine reibungslose Ausführung der jeweiligen Order optimiert werden. Daher sollten Informationen darüber eingeholt werden, welches Geschäftsmodell durch den Broker verfolgt wird.

Bei einem Großteil der Broker im Forex und CFD Bereich handelt es sich um Market Maker. Hier stehen die Interessen des Anbieters und der Kunden stets in einem Widerspruch. Denn verliert der Kunde, gewinnt der Broker. Umgekehrt gewinnt der Kunde, wenn der Broker einen Verlust macht. Aus diesem Grund werden von Market Maklern auch sehr kleine Konten akzeptiert, bei denen sehr hohe Hebel angeboten und keine Kommissionsgebühr verlangt wird. Das eingesetzte Kapital der Kunden ist bei solchen Brokern oft schnell verloren.

Im Gegensatz dazu arbeitet ein guter, sogenannter „reiner Broker“ sehr durchsichtig für die Kunden. Hier wird ein Marktpreis festgelegt, der durch den Broker nicht beeinflusst wird. Zu diesem können die Kunden handeln. In der Regel wird durch diese Broker eine feste Kommission verlangt, wenn eine Order zum Marktpreis, oder gegebenenfalls noch besser, ausgeführt wird. Der Kunde erhält hier eine direkte Rückmeldung über die Ausführung.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis

Anfänger sollten einen Broker suchen, bei dem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bezüglich der Technologie, der Ausführung, der Kommissionen und der Spreads besteht. Hier sollten nicht nur die reine Höhe der Kommissionen eine Rolle spielen, sondern auch, wie lange die Ausführung einer Order dauert, ob es fixe Spreads und Spreadserweiterungen gibt, ob Requotes geboten und zu welchen Zeitpunkten beispielsweise Nachrichten, wie Zinsentscheidungen oder Wirtschaftsdaten, zur Verfügung gestellt werden.

Fazit – Worauf bei der Wahl des Brokers zu achten ist

Die genannten Punkte sind natürlich nur als Beispiele zu sehen. Auch weitere Punkte, wie die Qualität des Kundenservice, Weiterbildungsangebote und die allgemeine Leistung der Plattform spielen eine Rolle. Wenn die meisten der genannten Punkte erfüllt sind, spricht vieles dafür, dass ein empfehlenswerter Broker gefunden wurde.

 

Aktuelle Trends im Marketing

Durch sich schnell entwickelnde Technologien und ständige Neuerungen in allen Branchen ist es wichtig, immer auf dem neuesten Stand zu sein und immer wieder die aktuellen Trends auszunutzen. Im Bereich des Marketings ist das nicht anders, auch diese Branche muss sich ständig neu erfinden. Zurzeit tut sich eine Menge im Online Marketing. Die Methoden von vor fünf Jahren sind heute nicht mehr effizient genug und werden von neueren Strategien abgelöst. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem Content des Online Marketings. Wer besser als sein Mitbewerber sein möchte, braucht eine Online-Agentur, die der Konkurrenz voraus ist.

Was ist der Content des Online Marketings?

Der Content des Online Marketings ist der Webinhalt, der Kunden und Werbende bestmöglich miteinander verbinden soll. Früher reichte ein Werbebanner auf diversen Social Media Plattformen oder anderen Websites. Doch diese Methode ist veraltet und daher muss die Content Vermarktung neu erfunden werden.

Der heutige Content muss eine Geschichte erzählen, mit der sich der Kunde identifizieren kann. Die Online Agentur hat sich, um dieses Storytelling im Content des Marketings bestmöglich unterzubringen, neue Tools und Methoden einfallen lassen.

Diese Tools und Methoden geben den neuen Marketingtrend vor und basieren sehr stark auf zahlenbasierten Fakten und Datensammlungen von Personen, da diese einen authentischen Mehrwert bieten. Auch wenn neue Datenschutzgesetze das Einholen von Daten erschweren, besteht die Herausforderung nicht darin, an die Daten zu kommen, sondern diese Informationen in Leads umzuwandeln. Um Cookie Tracking zu vermeiden haben Online Agenturen auf Login basierte Datenerfassung umgestellt und leiten aus diesen die neusten Trends ab.

Was sind die neusten Trends?

Auch wenn Werbeschaltungen auf Social Media Plattformen schon länger ein Thema sind, werden auch diese Marketingstrategien stetig von Online Agenturen verbessert und ansprechender gestaltet. Es wird nicht mehr nur ein Werbebanner eingeblendet, sondern auch weitere Features verwendet, wie beispielsweise Shopping Funktionen auf Plattformen. Die Verwendung von Werbevideos im Social Media Bereich werden auch häufiger verwendet, um ein detailliertes Bild des Produkts zu erzeugen.

Mehr Video, mehr VR, mehr Imersion

Die Neuerungen des Video Marketings zeigen deutlich in Richtung Virtual Reality oder auch 360°-Produktvideos, da diese Tools das Produkt schon praktisch greifbar und besser vorstellbar machen. Ebenso werden Videos für E-Mail-Marketing eingesetzt, um die sonst recht monotone Textwerbung lebendiger zu gestalten.

Außerdem bieten Hörbücher und Podcasts, dank ihrer steigenden Beliebtheit neue Spielräume für Audio Marketing. Unter diesen Marketingbereich fällt auch die Sprachsuche durch Sprachassistenten, wie Alexa oder Siri, denn die Nutzung dieser Assistenten ist stark angestiegen. Diese speichern auch Daten von Suchbegriffen für neue Auswertungen und Verbesserungen dieser Marketingstrategie.

Eine komplette, stark kommende Neuerung des Online Marketings stellt die künstliche Intelligenz dar. Durch smarte Suchmaschinenwerbung wird dem Kunden Werbung vorgeschlagen, die ihn interessieren könnte. Diese Methode nennt sich Dynamic Search Ad. Einen Schritt weiter geht das Smart Bidding, welches nicht nur Werbung vom Interessenbereich des Kunden anzeigt, sondern konkrete und genaue Zielwerbung dem Kunden vorlegt.

Das Marketing hat sich im Laufe der Zeit stark verändert und das sind die aktuellen Trends im Online Marketing. Da das moderne Marketing unzählige neu Trends vorgibt, wird sich das auch nicht ändern. Online Agenturen bereiten schon den nächsten Trend vor.

Spielzeug: Komplizierte Zielgruppenansprache

Bei kaum einer Produktgruppe ist die Zielgruppenansprache so vielschichtig und kompliziert wie bei Spielzeugen.

Der Großteil der Produkte wird von den Personen gekauft, die sie auch benutzen – bei Spielzeugware ist es komplizierter. Denn Kinder sollen das Spielzeug benutzen, aber Eltern müssen das Spielzeug kaufen. Daher müssen Spielwarenhändler zwei Zielgruppen gleichzeitig ansprechen. Die Kinder müssen das Spielzeug interessant finden, sodass sie es nicht ablehnen, wenn die Eltern es für sie gekauft haben und im besten Fall müssen sie es haben wollen, um ihre Eltern darum zu bitten.

Die Eltern müssen ebenfalls vom Spielzeug überzeugt werden. Daher spielt bei der Vermarktung von Spielzeug der pädagogische Wert eine große Rolle. Eltern tendieren dazu, mehr Geld für Spielzeug auszugeben, wenn sie davon überzeugt sind, dass es die körperliche und geistige Entwicklung ihrer Kinder fördert.

Wie sprechen Spielzeughändler Eltern an?

Die Kernaussage des Produkts muss denVorstellungen der Eltern entsprechen. Diesen liegt am Herzen, dass ihre Kinder durch das Spielzeug gefördert werden. Also sollte bei jedem Spielzeug, der pädagogische Mehrwert ebenso betont werden, wie das Spielerlebnis für die Kinder. Ein Schaukelpferd für Kinder ist als Spielzeug dann für Eltern interessant, wenn sie davon überzeugt werden, dass es die motorische Entwicklung ihrer Kinder fördert, weil die Kinder auf diesem Schaukelpferd klettern können und ihren Gleichgewichtssinn verbessern.

Hierfür lohnen sich längere Produkttexte die auf die motorische Entwicklung von Kindern eingehen und erläutern, wie diese Entwicklung optimal gefördert wird. Beispielsweise mit einem bunten, kuscheligen und freundlich dreinblickenden Schaukelpferd, mit dem die Kleinen auch tatsächlich spielen wollen.

Kinder müssen das Spielzeug auch annehmen

Spielwarenhersteller wissen längst, dass Kinder einen enormen Einfluss auf die Kaufentscheidungen ihrer Eltern haben. Welche Mutter oder welcher Vater kann im Spielwarenladen schon strahlenden, sehnsüchtigen Kinderaugen widerstehen?

Daher sollen Spielzeuge, Kinder ebenfalls ansprechen – und müssen entsprechend designt werden. Bunte Farben und Töne machen auf das Spielzeug aufmerksam. Eine altersgerechte Vermarktung spricht das Kind Letzen Endes besser an, als jeder Blink-Effekt. Kinder durchlaufen im Zuge ihres Heranwachsens mehrere Stadien. Diese Stadien können angesprochen werden.

Wenn Kinder im Alter von ca. 4 oder 5 Jahren beginnen, ihre Umwelt intensiv zu erleben, möchten sie mit Rollenspielen beginnen. Daher fällt ihr Interesse schnell auf alles was danach aussieht, in einem Rollenspiel verwendet zu werden. Kinderküchen um das Familienleben nachzustellen oder Schaukelpferde um Ritter zu spielen. Diese Möglichkeiten kann gutes Spielzeugmarketing aufzeigen.

Spielzeugmarketing ist Gesellschaftspolitik

In den letzten Jahren ist ein Wandel des Spielzeugmarketings zu beobachten. Immer mehr Produkte werden von ihren Herstellern geschlechtsspezifisch beworben. Dabei erfolgt regelmäßig ein Rückgriff auf traditionelle Rollenbilder. Nicht nur sind Spielzeuge immer öfter farblich kodiert – sondern auch inhaltlich. Spielzeuge, die für Mädchen vermarktet werden, sind zunehmend pink, und Spielzeuge für Jungen, blau.

Etwa im gleichen Alter, indem Kinder selbst Spielzeug aussuchen wollen, befinden sie sich auf der Suche nach ihrer Identität, wozu auch ihr Geschlecht gehört und wollen sich entsprechend zuordnen. Die farbliche Kodierung führt dazu, dass Kinder entweder pinkes oder blaues Spielzeug haben wollen. Mädchenspielzeug unterstützt verstärkt traditionell weibliche Rollenbilder: Prinzessinnen und Feen. Oder traditionell männliche Rollenbilder: Superhelden oder Cowboys.

Diese Marketingstrategie führt dazu, dass Kinder in frühen Jahren an traditionelle Rollenbilder gewöhnt werden, die Frauen systematisch in schwächere Positionen drängen. Eine Überwindung deskribierender Rollenbilder, die Frauen in Positionen des Dienens, Helfens und Pflegens schiebt wird durch solches Marketing schwerer – und damit eine gleichberechtigte Gesellschaft.

Dieser Verantwortung müssen sich Spielzeughersteller und –händler bewusst sein. Wer seine Töchter dazu erziehen möchte, selbstbewusst dazu in der Lage zu sein, die eigene Meinung zu vertreten, sollte versuchen, sie nicht mit einem Rollenbild zu erziehen, in dem sie immer lieb, nett und hübsch sein muss.

Was ist Blogmarketing?

Im Internet Texte schreiben und von alltäglichen Dingen erzählen, die einem Spaß machen, oder von den eigenen Ansichten oder Überzeugungen berichten – das ist der Alltag eines Bloggers. Eine Art öffentliches Tagebuch. Als Blogger erreicht man eine hohe Anzahl an Lesern verschiedener Gesellschaftsschichten. Hat man seine Zuschauer oder Leser zu Fans gemacht, kann man auch das Kaufverhalten in gewisser Weise beeinflussen. Aus diesem Grund ist Blogmarketing von hoher Effektivität.

Nicht nur Privatpersonen können Blogs vermarkten – auch für Unternehmen ist dies eine sinnvolle Marketingform, um mehr Reichweite zu generieren. Auf einem firmeneigenen Blog kann über alle Themen berichtet werden, die thematisch mehr oder weniger direkt mit dem Produkt oder der Dienstleistung des Unternehmens zu tun haben.

Mit einem solchen Firmenblog können Unternehmern ihrer Zielgruppe Informationen zur Verfügung stellen und damit niederschwellig auf ihr Unternehmen aufmerksam machen – ohne potentielle Kunden mit aggressiver Wirkung womöglich zu verschrecken. Dabei sind die möglichen Themen fast unbegrenzt. Wer ein Musikgeschäft unterhält, kann einfach auf Chordifys musikalische Akkorde hinweisen.

Die Definition von Blogmarketing

Blogmarketing bezeichnet alle Maßnahmen, die nötig sind, um einen Blog zu langfristig zu etablieren. Durch den Blog soll dann für Sachen geworben werden. Will jemand z. B. seine Produkte oder Dienstleistungen bewerben, könnte dies durch einen Blog geschehen, der von einer Vielzahl von potenziellen Kunden gelesen wird. Maßnahmen einen solchen Blog zu etablieren, können z. B. Content Marketing, SEO oder Social-Media-Marketing sein. Wichtig um eine Stammleserschaft aufzubauen, sind die Bildung von Vertrauen beim Leser sowie die Vernetzung mit anderen Bloggern.

Was sollte unbedingt beachtet werden?

Der Blogger sollte sich im Vorfeld klarwerden, über welches Themengebiet er schreiben möchte. Als zweite Frage sollte er sich stellen, wer soll die Zielgruppe sein, wen möchte er ansprechen?

Die Zielgruppenansprache ist dabei vielen unterschiedlichen Faktoren unterworfen, wie diese SEO-Agentur erläutert. Selbst bei gleichbleibender Muttersprache unterscheiden sich die Such- und Lesegewohnheiten von Land zu Land deutlich. Beispielsweise muss ein Blog sich thematisch und inhaltlich einer österreichischen Zielgruppe anders nähern als einer deutschen.

Um ein Konzept zu erstellen, ist es wichtig, sich diese beiden Aspekte beantworten zu können. Es empfiehlt sich natürlich, ein Thema zu wählen, mit dem man sich selbst gut auskennt und welches man mit Spaß und Leidenschaft verfolgt.

Auch wann und wie oft neue Inhalte auf dem Blog veröffentlicht werden, sollte fest geregelt sein. Dadurch erhält der Blog allgemein Struktur und der Leser kann sich darauf einstellen.

Wenn diese Punkte gut durchdacht und geplant werden, wird sich das positiv auf die Qualität des Blogs auswirken. Gute Qualität ist deutlich wichtiger als Quantität. Nur so wird sich eine stabile Leserschaft ausbauen lassen und vielleicht sogar langfristig Kunden gewonnen werden.

Visuall Content

Visuelle Informationen verarbeiten wir 60.000-mal schneller als Text. Der erste Eindruck ist also mehr als entscheidend. Ein schlechtes Design lenkt von guten Inhalten ab und führt dazu, dass der Leser gar nicht erst mit Lesen beginnt. Eine klare visuelle Struktur und eine einfache Bedienbarkeit der Webseite sollten das Ziel sein. Außerdem sollte der Blog regelmäßig visuell angepasst werden, um die Bedürfnisse der Leser zu erfüllen. Optimal ist ein selbst entwickeltes Design. Dies schafft einen Wiedererkennungswert des Blogs. Zu einem Design, an welches der Leser sich erinnern wird, zählt ein konsequent durchgesetztes Farb- und Schriftkonzept sowie ein professionell erstelltes Logo.

Ähnlich wie bei der Corporate Identity wird mit dem Design des Blogs, Blog Identity betrieben.

Das Verwenden von Fotos ist außerdem ein weiteres Muss im Blog Marketing. Im Netz gibt es zahlreiche Hinweise und Tipps wie und wo man geeignete Bilder für seinen Blog findet, und worauf zu achten ist, um keine Urheberrechte zu verletzen.

Rezensionen im E-Commerce: Wie geht Bewertungsmanagement?

Die Wichtigkeit im Bereich der Kundenbewertung im E-Commerce wächst in der Praxis immer weiter und gewinnt zunehmend an Relevanz. Grund hierfür sind unter anderem, dass Kundenbewertungen einen immensen Einfluss auf das Ranking der Suchmaschinen haben und Konsumenten in ihren Kaufentscheidungen beeinflussen. Hierbei verschiebt sich die Vormachtstellung der gegebenen Online-Reputationen vermehrt in Richtung der Verbraucher. Aufgrund dessen achten die E-Commerce-Anbieter auch zunehmend auf die Bewertungen durch die Konsumenten.

Der Einfluss von Bewertungen auf die Konsumenten

Mittlerweile haben Kundenbewertungen der Produkte und Dienstleistungen in ganz unterschiedlichen Branchen einen immensen Einfluss auf die Kaufentscheidungen der Kunden. Dieser Aspekt greift ganz besonders bei den Konsumenten, die vermehrt auf die einzelnen Produktbewertungen vertrauen und gezielt auf sie achten bevor sie eine Kaufentscheidung treffen.

Die Kundenzufriedenheit der Käufer beeinflusst folglich potenzielle Käufer. Man kann diesen Aspekt auch als Empfehlungsgeschäft mit Dominoeffekt bezeichnen. Positive Bewertungen heben das Google Ranking deutlich an, und ermöglichen parallel einen erheblichen Einfluss im Online-Reputationsmanagement. Ein effizientes Reputationsmanagement bezieht in diesem Kontext alle wichtigen Kanäle wie die Händlerportale, Onlineshops oder auch den Social Media Bereich mit ein.

Google Rezension zu löschen ist dagegen nicht ganz einfach – aber manchmal nötig, wenn es sich um unseriöse und unsachliche Bewertungen handelt.

Der Fight für gute Bewertungen

Der Kampf um positive Bewertungen im E-Commerce ist hierbei ein komplexes Themengebiet, da er mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen verbunden ist. Positive Rezensionen nützen nämlich nur demjenigen, der sie auch hat.

Hieran erkennt man bereits die erste Herausforderung. Oftmals sind Kunden zufrieden mit den Leistungen und Produkten, hinterlassen aber keine positiven Bewertungen. Hier gilt es ganz gezielt, die Kunden dazu zu motivieren, Bewertungen zu hinterlassen. Im Allgemeinen hinterlassen Kunden im Übrigen auch eher negative Bewertungen als positive. Aus diesen Aspekten ist ersichtlich, dass ein erfolgreicher E-Commerce-Anbieter zwingend auch ein effizientes Bewertungsmanagement aufbauen muss, um langfristig erfolgreich am Markt vertreten zu sein und sich vor allem im Kampf um Kunden gegen bestehende Online-Wettbewerber durchzusetzen.

Ein effizientes Bewertungsmanagement setzt jedoch viel Aufwand voraus, der sich jedoch für die Händler lohnt. Die regulären Aufgaben hierbei sind unter anderem die Schaffung von Möglichkeiten, um Kunden schnell und unkompliziert Bewertungen zu ermöglichen. Kunden investieren ihre Zeit ungern einfach so in Handlungen aus reiner Nächstenliebe. Das gilt im Bewertungsmanagement genauso wie in anderen Bereichen des Lebens. Eine weitere Möglichkeit in diesem Bereich ist eine motivierende Kontaktaufnahme oder schlicht die Bewertungsportalüberwachung. Immer wieder finden sich negative Fakebewertungen auf den Plattformen.Diese müssen identifiziert werden, damit sie keinen Schaden hinterlassen und das Ranking auf Dauer herabsetzen.

Eine effiziente Bereitstellung der Bewertungen erleichtert den Kunden das Wahrnehmen des Mehrwerts.

Im Zuge eines guten Bewertungsmanagements sollte ebenso beachtet werden, dass gute Bewertungen für die Kunden auch gut platziert werden müssen. Kunden möchten nicht lange nach Informationen suchen, die sie interessieren. Im Allgemeinen setzt die Käuferklientel Bewertungen schlicht voraus. Der E-Commerce-Händler sollte sie, aufgrund dessen einfacher Auffindbarkeit, bereithalten.

Der Anspruch des Käufers ist folglich die Bewertungen in schneller Reichweite zu finden. Implementationen direkt auf den besuchten Produktseiten sind wichtig. Es bieten sich in diesem Kontext beispielsweise Bewertungen via Sternen an oder kurze Zitate zufriedener Kunden. Auch ein gut geführtes und kurzes FAQ ist in diesem Zuge hilfreich. Es gilt die Herausforderung anzunehmen, verkaufsfördernde Informationen für den Seitenbesucher bereitzustellen, ohne von dem eigentlichen Produkt abzulenken.

Die Grundregel des Messemarketings: Auffallen

Auf Messen Präsenz zu zeigen ist in vielen Branchen nicht nur normal – es lohnt sich auch. Nirgendwo sonst kann man so leicht mit vielen Kunden gleichzeitig persönlich in Kontakt treten, das eigene Produkt vorstellen und direkt von der Zielgruppe Feedback erhalten.

Das Messemarketing ist allerdings nicht die günstigste Marketingvariante und daher sollte sich ein Auftritt hier lohnen – dabei die gilt die Grundregel: Auffallen ist alles.

Die richtige Messe auswählen

Bevor die Planung des eigenen Auftretens auf der Messe anfangen kann, muss die Messe ausgesucht werden. Weil Messen die Gelegenheiten sind, sich der eigenen Zielgruppe zu präsentieren und auszutauschen, muss hier der richtige Ort ausgewählt werden. Denn sowohl potentielle Kunden, als auch bestehende Kunden, tummeln sich auf den für sie interessanten Messen – hier sollte das Unternehmen präsent sein.

Die Kunden sind das wichtigste Kriterium – wichtiger noch als die Messe selbst. Erst danach sollten weitere Kriterien in Betracht gezogen werden. Handelt es sich um eine etablierte Messe oder nicht? – Auf etablierten Messen trifft sich wahrscheinlich ein größeres Publikum, auf neuen Messen eher eines, dass nach etwas Neuem und nach Abwechslung sucht. Auch Mitbewerber sind eine Überlegung wert. Trifft sich hier die ganze Branche, wo das eigene Unternehmen nicht fehlen darf? Oder handelt es sich um einen weniger festen Eintrag in den Terminkalendern der Konkurrenz, sodass man sich mit der eigenen Präsenz von der Masse leichter abheben kann?

Messen sind Personalintensiv

Auf einer Messe präsent zu sein, lohnt sich nur, wenn genügend Personal vorhanden ist, um sich tatsächlich mit dem Publikum austauschen zu können. Denn vor allem die Fachbesucher auf Messen bereiten sich auf den Messebesuch vor und möchten sich mit den Ausstellern unterhalten.

Schon vor der Messe sollte der eigene Stand daher sowohl Online, wie auch in Messekatalogen und ähnlichem beworben werden. So kann schon vor Eröffnung der Messe Aufmerksamkeit für den eigenen Stand generiert werden.

Für den Fall das nicht genügend Personal zur Verfügung steht, gibt es Dienstleister wie Messehostessen, die sich darauf spezialisiert haben, dem interessierten Publikum grundlegende Fragen zu beantworten, sondern an den eigenen Mitarbeiter weiterzuleiten. Solche externen Mitarbeiter können die Rolle des „Messebutlers“ spielen, der gebraucht wird, damit interessierte Kunden tatsächlich den richtigen, spezialisierten Ansprechpartner erhalten und entlasten diese von der Aufgabe, den nächsten Kontakt aufzubauen.

Auf Messen gilt: Auffallen ist das Wichtigste – daher ist auch schon die Vorbereitung arbeitsintensiv. Die Kunden sollen zum Stand geführt werden. Dafür gibt es verschiedene Mittel wie Gewinnspiele, Promotions, Sponsorings und viele Aufmerksamkeitsheischende Mittel mehr. Diese sollten vor der Messe unbedingt ausgearbeitet werden, damit der Stand ein voller Erfolg wird.

Ernsthaftes Auftreten statt Kirmesatmosphäre

Der Messestand ist zusammen mit den Mitarbeitern die Visitenkarte des Unternehmens. Deswegen muss der Messestand genauso professionell wirken wie das Unternehmen selbst. Bei der Wahl des Dienstleisters für die Messearchitektur und –gestaltung sollte nicht gespart werden. Schon kleine Fehler im Stand wirken unprofessionell und unseriös.

Um Standkosten zu sparen ist ein Sammelstand, in dem sich mehrere Aussteller zusammenfinden, eine beliebte Möglichkeit. Hier ist aber Vorsicht geboten! Denn durch mehrere Aussteller mit unterschiedlichen Botschaften, verwischt fast unumgänglich der eigene Markenkern, was die Arbeit für den optimalen Messeauftritt zu Nichte machen könnte.

Corporate Image mit einheitlicher Arbeitskleidung vermitteln

Der Begriff Corporate Design ist ein Teil der Corporate Identity, deren Außenwirkung als Corporate Image der Zielgruppe vermittelt wird. Das Corporate Design steckt beispielsweise im Logo, dem Werbeauftritt oder beschreibt eine einheitliche Berufsbekleidung bei Mitarbeitern. Corporate Design bietet mehrere Vorteile für die Unternehmen, aber auch für deren Mitarbeiter.

Vorteile für die Wirkung nach Außen

Das Unternehmen hat durch Corporate Identity mehrere Nutzen für seine Außenwirkung. Man kennt es aus dem Alltag im Supermarkt, Baumarkt etc. Die Mitarbeiter tragen eine einheitliche Kleidung und lassen sich so von anderen Kunden unterscheiden. Hat ein Kunde eine Frage, ist es ihm möglich einen Mitarbeiter direkt zu erkennen und anzusprechen. Doch es gibt noch speziellere Gründe für ein Unternehmen, Corporate Design anzuwenden. Idealerweise wird auf der Berufsbekleidung das Unternehmenslogo bildhaft dargestellt.

Das Logo besteht in der Regel aus einem bekannten Schriftzug (z. B. Coca Cola) und einem Bild. Das Logo soll für Außenstehende einen hohen Wiedererkennungswert haben und ein Sinnbild für Qualität darstellen. Der Mitarbeiter verkörpert für den Kunden den Markennamen, indem er das Logo auf seiner Berufsbekleidung trägt. Er wird zum Werbeschild und repräsentiert auch das Unternehmen.

Bei der Berufsbekleidung ist auch der Stil aussagekräftig. Farben sollten zum Unternehmenslogo passen und mit dem Schriftzug aufeinander abgestimmt sein. Auch die Art der Bekleidung ist wichtig. Je nach Unternehmen und Zielgruppe kann die Kleidung mehr oder weniger leger gewählt werden. Nicht überall sind ordentliche Hemden oder Blusen notwendig. Bei einem Geschäft für Outdoor- und Sportkleidung sind vielleicht einheitlich bedruckte Softshelljacken die beste Wahl.

Dem Außenstehenden wird somit auch ein gewisser Stil vermittelt, der für das Unternehmen spricht. Die einheitliche Bekleidung der Mitarbeiter spiegelt auch ein Stück weit die Hochwertigkeit und Ästhetik der Produkte wieder.

Viele Branchen und Unternehmen setzen auf modisch ansprechende und bequeme Berufsbekleidung, in der sich der Mitarbeiter wohl fühlt, und die er gerne trägt. Es gibt spezielle Anbieter von funktionaler Bekleidung, Es gibt viele Beispiele für Hersteller von sehr modischer Berufsbekleidung, welche die Mitarbeiter auch in der Freizeit gerne tragen können. So vertreten Unternehmen ihre Corporate Identity sogar in der Außenwelt und bringen sich so noch einfacher in den Fokus potentieller Kunden.

Durch die Funktion der Onlineshops, ist es den Unternehmen heute besonders einfach, einheitliche Kleidung für die Mitarbeiter zu beziehen und individuell zu gestalten. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass die Berufsbekleidung ein Aushängeschild des Unternehmens ist und auch die Unternehmenskultur und Philosophie repräsentiert wird.

Zusammengehörigkeitsgefühl von Mitarbeitern durch gemeinsame Arbeitskleidung

Corporate Identity ist nicht nur für das Außenbild wichtig, sondern bringt auch Unternehmens intern einen großen Nutzen. Dieser Effekt zeigt sich auch in der Freizeit, wie z. B. im Sportverein. Es werden bei Mannschaftssportarten die Trikots mit Stolz getragen und ein Zusammenhalt gefördert. Die Zugehörigkeit zum Verein, wird gerne gezeigt. Eine einheitliche und

schöne Berufsbekleidung fördert beim Mitarbeiter das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Der Mitarbeiter fühlt sich als Teil eines großen Ganzen. In einem Unternehmen kann so die Mitarbeitermotivation stark gesteigert werden und die Qualität der Arbeit insgesamt verbessert werden.

Online Apotheke – neuer Trend im Online Handel

Laut einer neuen Studie bestellen immer mehr Menschen ihre Medikamente in einer Online Apotheke. Das sorgt nicht nur für einen erhöhten Konkurrenzdruck für herkömmliche Apotheken, sondern auch unter den Online Anbietern selbst.

Quer durch alle Altersgruppen nutzen Endverbraucher das Angebot von Online Apotheken und anders als bei den meisten anderen Sparten des E-Commerce, bestellen vor allem ältere Kunden online. Nur 26% der Verbraucher im Alter zwischen 14 und 29 Jahren sind regelmäßig Kunden von Online Apotheken, während bereits 41% aller Kunden 65 Jahre alt oder älter sind.

Was macht Online Apotheken attraktiv?

Online Apotheken haben gegenüber herkömmlichen Apotheken den Vorteil, dass sie von der Preisbindung für Arzneimittel ausgenommen sind. Der Europäische Gerichtshof hatte 2017 entschieden, dass die in Deutschland gültige Preisbindung für ausländische Apotheken unzulässig sei. Daher dürfen Online Apotheken, die ihren Firmensitz nicht in Deutschland haben, rezeptpflichtige Medikamente günstiger verkaufen, als herkömmliche Apotheken.

Auch im Fall von rezeptfreien Mitteln können Online Apotheken nicht nur günstigere Preise anbieten – sie müssen es sogar. Während Apotheken in vielen Fällen, insbesondere im ländlichen Raum, eine lokale Monopolposition genießen, stehen Online Händler in einem direkten Wettbewerb mit ihren Konkurrenten. Dieser Wettbewerb ist dabei nicht nur auch Arzneimittel beschränkt, sondern umfasst auch Nahrungsergänzungsmitteln. Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln, wie dem Arthrocollagen, das Knorpelanabolikum aus veganen Aminosäuren von eubiopur bereits im Direktvertrieb dem Endverbraucher an. Gerade das höhere Alter von Online Kunden im Bereich der Arzneimittel wird von Herstellern erkannt, die ihre Produktpalette entsprechend anpassen.

Medikamente prädestiniert für den Online Handel

Ein weiterer Pluspunkt, den Online Apotheken gegenüber ihren lokalen Mitbewerbern haben, ist, wie im E-Commerce üblich, die größere Bequemlichkeit des Versandhandels. Der Kunde muss für seinen Einkauf keine Apotheke aufsuchen, sondern kann sich das Medikament nach Hause liefern lassen.

Besonders in ländlichen oder strukturschwachen Regionen ist dies ein großer Pluspunkt, besonders für die ältere Bevölkerung. Durch den gegenwärtigen Strukturwandel im ländlichen Gebiet müssen dort zunehmend Geschäfte und Dienstleister schließen. Daher verlängern sich die Wege auch zu Apotheken zunehmend – die besonders von älteren Mitbürgern und Mitbürgerinnen nachgefragt werden. Durch Online-Apotheken können sich diese die langen Wege sparen.

Darüber hinaus haben besonders verschreibungspflichtige Medikamente den Vorteil, dass sie gekauft werden, ohne dass der Kunde eine Beratung durch den Händler in Anspruch nimmt. Diese Beratung ist bereits durch den Arzt erfolgt.

Die Kombination der niedrigeren Preise und der Bequemlichkeit ist der große Pluspunkt für Online Apotheken.

Beratung von Online Apotheken oft mangelhaft

Was bei rezeptpflichtigen Medikamenten nicht so stark für den Kunden ins Gewicht fällt, fehlt bei rezeptfreien Medikamenten. Die Beratung von Kunden durch Online Apotheken wird von über der Hälfte der Kunden laut Studien als verbesserungsbedürftig angesehen.

Dieses Manko scheinen viele Kunden angesichts der großen Ersparnisse bereitwillig zu akzeptieren. Medikamente wie Ibuprofen, die in einer lokalen Apotheke 7 Euro pro 20 Tabletten kosten, sind Online teilweise 80% günstiger erhältlich.

Hier begeben sich Patienten durch die mangelnde Beratung unwissentlich in Gefahr – denn auch scheinbar harmlose Schmerzmittel wie Ibuprofen sind wesentlich weniger ungefährlich als bisher angenommen. Medikamente wie Ibuprofen lindern nicht nur Schmerzen und fördern die Heilung von Entzündungen, sie greifen auch die Magenschleimhaut und Nieren an und erhöhen das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hier wäre eine Beratung wichtig – die fehlt Online.

E-Commerce: Konkurrenzkampf in der Fitnessbranche

Die Fitnessbranche boomt nach wie vor. Zahlreiche Produkte aus den Bereichen Nahrung und Nahrungsergänzungsmittel, Sportgeräte, Kleidung und Technik sind seitdem auf den Markt gekommen. Dies spiegelt sich auch in den Umsätzen wieder.

Während der Umsatz 2010 noch bei 3,8 Milliarden Euro lag, hat die Fitnessbranche 2018 5,33 Milliarden Euro erwirtschaftet (Quelle: Umsatz der Fitnessbranche 2010-2018, Statista). Dieser Umstand zieht mehr und mehr Leute an, die Ihr Glück als Gründer versuchen wollen.

Während in den Bereichen Kleidung, Sportgeräte und Technik einige Hersteller eine Vorreiterrolle eingenommen haben, ist der Bereich der Sportnahrung von vielen Anbietern und einem großen Konkurrenzkampf geprägt. Diesen durchleuchten wir anhand des Beispiels von Trentostan-M später im Text.

Markt für Fitnessnahrung sehr umkämpft

Der Fitnessmarkt boomt auf allen Ebenen – heute will jeder schlank, fit uns sportlich sein. Die großen Autos oder teure Uhren werden durch einen durchtrainierten Körper als Statussymbol
ersetzt. Die Arbeit für einen muskulösen Körper ist natürlich zeitaufwendig und nicht jeder hat die Zeit neben der Arbeit, dem Alltag und familiären Verpflichtungen viel Zeit in einem Fitnessstudio zu verbringen.

Diesen Trend haben Hersteller von Sportgeräten erkannt und entwickeln immer neu, ausgefeilte Trainingsgeräte, die ein effizientes Training versprechen. Wer Zuhause trainieren möchte, der muss sich schon längst nicht mehr mit einer Klimmzugstange, einem Hantelset und einem Ergometer begnügen. Stattdessen gibt es Endlosseiltrainer mit eingebauten Widerstand oder Slingtrainer, die verschiedenste Übungen an Türrahmen, Wandhaken oder einem Fitnessrahmen erlauben.

Selbstverständlich gibt es auch im Bereich der Sporternährung oder der Supplements einige Garanten, die sich über die Jahre an die Spitze der Beliebtheit unter Sportbegeisterten gekämpft haben. Dennoch verhält sich die Kundschaft in diesem Bereich etwas anders als üblich. Während in dem Branchenzweig der Fitness-Apps und Technik-Features, Kunden oftmals auf eine Marke setzen, werden gerade bei Supplements, gut und gerne mehrere Anbieter ausprobiert.

Dies dürfte neben dem Erforschungsdrang der Kunden, den für sich besten „Pump-Booster“ mit dem Lieblingsgeschmack zu finden, auch an dem Marketing der Produkte liegen.

In kaum einer anderen Branche darf es so „Over the Top“ sein. Die Zielgruppe liebt aggressive Werbung und will sich mit dem Produkt identifizieren können. Bei Supplements und Sportnahrung kommt neben der Wirkung der einzelnen Produkte noch ein wesentlicher Faktor hinzu: Die Motivation für das Training, die ein identifikationsreiches Produkt auslöst.

Grober Konkurrenzkampf bei Supplements: Beispiel Trentostan-M

Erreicht ein Produkt die Kombination aus Qualität und Identifikationspotenzial, kann es sich am Markt durchsetzen, und zwar wie immer zu Lasten der Marktanteile der Konkurrenz. Durch die große Masse an verschiedenen Herstellern im Bereich der Fitness-Nahrungsergänzungsmittel führt dieser Umstand immer mehr zu unlauteren Marketingmethoden.

Eine zunehmend öfter genutzte Methode, seine Marktanteile zu verteidigen, besteht in der Publikation von Beiträgen auf reichweitenstarken Portalen, die den Konkurrenten oder sein Produkt schlechtreden. Am Beispiel von Trentostan-M kann man sehen, wie ein Konkurrent gezielte Falschinformationen auf „neutralen“ Plattformen veröffentlicht, die letztendlich zu Misstrauen in der Zielgruppe führen.

Unlautere Maßnahmen gegen Trentostan-M

In diesem Fall handelt es sich um zwei Beiträge, die gezielt auf den Produktnamen Trentostan-M suchmaschinenoptimiert worden sind. Die Folge war, dass diese Beiträge in den Top 10 von Google bei der entsprechenden Suchanfrage von potenziellen Kunden angezeigt wurden. Eine Bitte um Löschung an den Publisher dieser Beiträge durch Trentostan-M hat leider keinen Erfolg ergeben.

Durch die reißerische Aufmachung der Suchergebnisse haben sich viele Interessenten von diesen Meldungen abschrecken lassen, was letztendlich zu einem Einbruch der Verkaufszahlen von Trentostan-M geführt hat.

Der Fall Trentostan-M – Schwierig gegen solchen Rufmord vorzugehen

Ein Vorgehen gegen solche gezielten Schädigungen des Rufes wie bei Trentostan-M ist meist nur sehr schwer durchzusetzen. Oftmals kann man die Seitenbetreiber nicht erreichen oder der Gerichtsstand der Website ist in einem anderen Land, sodass rechtliche Maßnahmen schwer bis unmöglich sind.

Warum Fotos im Marketing so wichtig sind

Der Spruch ist ein Klischee, aber wahr:„Ein Bild sagt mehr als tausend Worte.“ Die Vermarkter von Inhalten sollten den Spruch immer im Kopf haben, denn dieses scheinbar abgenutzte Axiom birgt eine Weisheit, die auch heute noch gilt. Die Erstellung von Inhalten höchster Qualität ist ohne die Anziehungskraft von Bildern schlicht unmöglich. Die Fotografie im Marketing wird oft als selbstverständlich angesehen.

Sie sollte aber nicht selbstverständlich sein, sondern ein ganz zentrales Element einer ganzheitlichen Strategie. Gute Bilder verleihen Website-Inhalten eine ganz neue kreative Dimension, die das Publikum anspricht, die Blog-Posts aufwertet, in sozialen Medien auffällt und Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Das visuelle Element ist gleichzeitig ein starkes inhaltliches Element. Auch wenn es nicht unbedingt einen großen Einfluss auf das Ranking von Suchmaschinen hat, sind Bilder in vielerlei Hinsicht für den Erfolg in einigen Kanälen, wie z.B. im Social Media Marketing, unerlässlich geworden. Bilder aller Art werden immer beliebter als Content, wie z.B. GIFs in Blog-Beiträgen, Infografiken, Screenshots, Memes und Videos. Jedes hat einen potenziellen Nutzen angesichts der Art des Inhalts oder des Kanals.

Die Verlagerung hin zu mehr visuellen Inhalten

Bekanntermaßen, ziehen Bilder das Auge an. Egal wo immer wir uns befinden, werden unsere Augen von grafischen Inhalten unwiderstehlich angezogen – deshalb sind Plakate immer noch effektiv. Und während Werbung schon immer ein visuelles Medium war, beginnt das Content-Marketing aufzuholen. Ein Cision-Bericht fand heraus, dass Pressemitteilungen mit multimedialen Fotos 1,4 mehr Aufrufe erhielten als reine Textmitteilungen, während Pressemitteilungen mit Videos 2,8 mehr verdienten. Bildmaterial in sozialen Medien ist ein heißes Eisen: Daten aus der MDG-Werbung zeigen, dass Bilder auf Facebook 352 Prozent mehr Engagement erhalten als Links.

Keine Bilder und es gibt nicht den gleichen Anreiz zum Klicken: In einer Adobe-Umfrage von 2018 gaben 16 Prozent der Web-Nutzer an, dass es ärgerlich ist, wenn Inhalte keine Bilder oder Videos enthalten. Insgesamt:

  • 41 Prozent bewerteten schöne Bilder als ein Merkmal für eine positive Erfahrung.
  • 44 Prozent gaben an, dass sie das Lesen einer Seite ganz aufgeben würden, wenn die Bilder nicht korrekt geladen werden.

Branchenübergreifend haben Werbetreibende daran gearbeitet, Bildsprache im Internet zu verbessern. In einer 2019 vom Content Marketing Institute durchgeführten Umfrage unter B2C-Vermarktern gaben 63 Prozent an, dass sie im Vergleich zum Vorjahr verstärkt Bilder – wie Fotos – verwenden.

Fotos sind verglichen mit Text eine relativ teure Werbeform. Trotzdem nutzen Unternehmen vermehrt grafische Inhalte im Marketing. Im Jahr 2019 haben  32 Prozent der Unternehmen mehr als 30 Prozent des digitalen Marketingbudgets für die Produktion von Bildmaterial aufgewendet, gegenüber 17 Prozent, die laut Venngage 2018 dasselbe getan haben.

Warum Fotografie im Marketing funktioniert

Bevor Sie die Sichtbarkeit der Fotografie in Ihrem Inhalt erhöhen, sollten Sie ihre grundlegenden Vorteile bedenken. Wenn Sie die Grundlagen verstehen, warum ein Originalfoto besser funktioniert als ein Stockfoto mit weißem Hintergrund, können Inhaltsvermarkter hochwertige visuelle Darstellungen konzipieren, gestalten und produzieren.

Fotos funktionieren im Marketing, weil:

Sie Wichtigkeit implizieren

Titelseiten der Zeitungen bei ikonischen Ereignissen haben oft besonders große Titelbilder bei Naturkatastrophen oder wichtigen Wahlen. Es ist nicht die Schlagzeile, die Aufmerksamkeit erregt, sondern normalerweise das riesige Bild, das sofort sagt: “Das hier ist wichtig!“ Sicher, die Taktik verkauft Kopien für Verlage, aber sie ist auch äußerst effektiv als Instrument für das Markenbewusstsein im Content-Marketing.

Sprechen Bände

In Anspielung auf das Klischee von den tausend Worten sind Fotos deshalb so nützlich, weil sie die Geschichte auf relativ kleinem Raum erzählen oder zumindest den Kern der Geschichte darstellen können. Bilder müssen den Text nicht ersetzen, sondern ihn zusammenfassen oder betonen und als ergänzendes Gestaltungselement in Blog-Beiträgen, Fallstudien, sozialen Beiträgen und anderen Inhaltsformen wirken.

Problem Stock Fotos

Fotos erregen Aufmerksamkeit – aber damit geht auch einige Verantwortung für das Medium einher. Ein Foto, das Aufmerksamkeit erregt, aber keine oder gar eine unpassende Geschichte erzählt, wie ein generisches Stockfoto, enttäuscht die Betrachter. Kein Werbetreiber sollte seine Kunden enttäuschen, derer Aufmerksamkeit er gerade erst geweckt hat. Anstelle Stock Fotos zu nutzen, lohnt es sich in professionelle Fotos einer Fotoagentur mit breitem Leistungsspektrum zu setzen, damit die Fotos zum Produkt passen.

Aber in einigen Fällen haben Unternehmen vielleicht keine andere Wahl, als diese Option zu nutzen. Zeit ist Geld, und solche Ressourcen sind oft knapp; nicht jedes kleine Unternehmen ist vielleicht in der Lage, Fotoshootings häufig genug durchzuführen, um seinen gesamten Bedarf an visuellen Inhalten zu decken. Wer jedoch wirklich eine Verbindung zu einer Zielgruppe herstellen möchte, sollte in Erwägung ziehen, Originalfotografie ins Marketing aufzunehmen. Solche Bilder haben ein hohes Potenzial, um bei möglichen Kunden eine tiefe Resonanz zu erzielen und die Marke im bestmöglichen Licht darzustellen.