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Gutes Marketing für Wettbüros? So geht’s!

Weltweit zittern die Fans mit, wenn die Formel-1-Fahrer sich an der Startlinie aufstellen, die Tennisspieler auf den legendären Courts zu ihren Schlägern greifen oder die großen Weltfußballer sich auf dem Rasen versammeln.

Besonders intensiv gestaltet sich das Mitfiebern, wenn eine Wette auf den Ausgang des Sportereignisses platziert wurde. Allein im Jahr 2018 wurden in Deutschland über 8,8 Milliarden Euro in Sportwetten investiert – 7,3 Milliarden Euro entfielen davon auf private Sportwetten der kommerziellen Anbieter.

Um auf den jeweiligen Favoriten zu tippen, muss heute längst nicht mehr das Haus verlassen werden, denn auch die Wettbüros folgen dem Trend der Digitalisierung. Somit kommen gefühlt täglich neue Anbieter hinzu. Jedoch bedeutet dies gleichzeitig, dass es für die einzelnen Wettanbieter immer schwieriger wird, bei der großen Konkurrenz aus der Masse hervorzustechen. Daher wächst die Bedeutung effektiver Marketingstrategien auch für Wettbüros massiv.

Wie Wettanbieter ihre Marketingaktivitäten besonders erfolgreich gestalten können, erklärt der folgende Artikel. Sportwetten-Anhänger, die dagegen auf der Suche nach wirklich profitablen Wett-Tipps und Wett-Hilfen sind, sollten sich das Angebot von Clevertipps genauer anschauen. Durch die Möglichkeit einer 14-tägigen Testphase ist dabei keinerlei Risiko zu befürchten.

Professionelle Webseite und einprägsamer Slogan

Die Quoten für ein sportliches Ereignis können sich zwischen den einzelnen Wettbüros durchaus unterschiedlich gestalten. Müssen die Kunden die jeweiligen Wett-Quoten und die Wettbedingungen erst umständlich suchen und sich dafür durch zahlreiche Seiten klicken, ist die Gefahr groß, dass sich diese an einen Wettbewerber wenden.

Somit besteht eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Marketing von Wettbüros in einer Webseite, die ansprechende Grafiken und einen schnellen Aufbau bietet. Daneben spielt auch ein kurzer und einprägsamer Werbeslogan eine essentielle Rolle für den Geschäftserfolg.

Traditionelle Werbemittel nutzen

Sowohl Offline- als auch Online-Wettbüros sollten ebenfalls nicht die Wirkung traditioneller Broschüren oder Werbezettel unterschätzen.

Printwerbung, die beispielsweise einen Willkommensbonus anbietet oder Wettangebote und Informationen zu Spitzensportereignissen enthält, ist für viele potentielle Kunden auch in Zeiten des Online-Marketings noch immer interessant.

Allerdings sollten Wettbüros, die für spezielle Ereignisse nahezu unwiderstehliche Quoten anbieten, um mit diesen die Neukundengewinnung zu unterstützen, im Vorfeld sicherstellen, dass ihnen nicht die Insolvenz droht, falls die Wettgemeinschaft durch die hohen Quoten tatsächlich abkassiert.

Neue Regelungen des Glücksspielstaatsvertrages – Das müssen Wettbüros beachten

Im Rahmen des neuen Glücksspielstaatsvertrages, der für die gesamte Bundesrepublik seit dem 1. Juli 2021 in Kraft getreten ist, müssen einige Änderungen beachtet werden. Bisher waren in Deutschland nur bestimmte Sportwetten erlaubt, nun ist jedoch das Interesse, eine Lizenz zu erhalten, für die Wettanbieter überaus groß.

Zu den Bedingungen, die laut des neuen Glücksspielstaatsvertrages eingehalten werden müssen, gehört zum Beispiel ein konsequenter Jugendschutz. Im Rahmen der Registrierung muss so die Volljährigkeit und die Identität nachgewiesen werden, um Zugang zu den Sportwetten-Angeboten zu erhalten. Fallen Spieler durch sehr häufiges Spielen, eine große Risikobereitschaft oder sehr hohe Einsätze auf, droht ihnen die Aufnahme in die bundesweite Sperr-Datenbank. Monatlich muss außerdem pro Person ein Höchstlimit von 1.000 Euro pro Person berücksichtigt werden, unabhängig davon, für welche Glücksspielart oder bei welchem Anbieter das Budget investiert wird.

Sowohl online als auch offline sind verrückte Nebenwetten, wie beispielweise, ob ein Fußballer während des Spiels in Tränen ausbrechen wird, nicht mehr zulässig. Allerdings erhalten die Tipper eine größere Rechtssicherheit, Transparenz und Schutz durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag. Diese Attribute waren in früheren Zeiten auf Webseiten, die nur außerhalb der EU zugelassen waren, kaum gegeben.

Bier und Strom: So hart ist das Marketing in diesen Branchen

TV-Werbespots zum Thema Bier

Bei dem Blick ins tägliche TV-Programm kommt nahezu kein Zuschauer um den Werbeblock vorbei, in dem eine recht aufgedrehte Familie tanzt, während im Hintergrund der Hit „Everybody Dance Now“ aus den 1990er-Jahren läuft. Und auch ein Spot darüber, welches Bier nun wirklich den größten Genuss verspricht, ist in der Regel mit von der Partie.

Warsteiner, einer der bekanntesten Stellvertreter der Branche der TV-Biere und das große Vergleichsportal Check24, investieren beide Beträge in Millionenhöhe dafür, ihre Werbebotschaften an die Zuschauer zwischen Daily Soaps und Fußballspielen auszusenden. Allerdings scheint dies im Laufe der Zeit in beiden Fällen stetig schlechter zu funktionieren – das zeigen zumindest aktuelle Zahlen.

Ein Anbieter, der die Zuschauer nicht mit ausgedienten TV-Werbespots überschüttet, ist jedoch beispielsweise das Stromzentrum, welches eine umfangreiche Beratung und viele nützliche Informationen rund um das Thema Strom und Energie bereithält. Wieso sich das Marketing in den Branchen Bier und Strom heutzutage so herausfordernd gestaltet, erklärt der folgende Beitrag.

Bierabsatz in Deutschland sinkt kontinuierlich

Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtete vor kurzer Zeit davon, dass das deutsche Bier mittlerweile nahezu „verramscht“ werde. Besonders die großen „TV-Biere“, welche für ihre Werbespots im Fernsehen sehr hohe Summen investieren, sollen an der Ladentheke immer öfter als Schnäppchenangebot der Woche vertrieben werden. So werden die vermeintlichen Premium-Biete trotz ihrer Premium-Werbespots in der Realität zu wahren Spottpreisen angeboten.

Der deutsche Biertrinker, der oft als sehr wählerisch und markentreu charakterisiert wird, drückt dann durchaus gerne ein Auge zu und schlägt bei den verlockenden Sonderangeboten zu. Noch schlimmer ist es für die Bierhersteller aber, wenn gleich vollständig auf den einst so beliebten Gerstensaft verzichtet wird. Der Absatz von Bieren ist in Deutschland seit den 1990er-Jahren um 30 Prozent gesunken, die Tendenz deutet dabei keine Veränderung dieser Entwicklung hin.

Dies zeigt, dass die Bierhersteller von ihrer teuren Werbung im Fernsehen heutzutage kaum noch profitieren. Allerdings lassen sich ähnliche Entwicklungen auch bei dem bekannten Portal für Preisvergleiche Check24 beobachten. Die Deutschen möchten, anders als bei dem Kauf der TV-Biere, offensichtlich überhaupt kein Geld sparen.

Stromanbieterwechsel scheint die Deutschen kaum zu interessieren

Die Ausgaben im Bereich des Marketings von Check24 betrugen in den ersten drei Monaten im Jahr 2017 circa 41 Millionen Euro. Dabei ist die Tatsache zu berücksichtigen, dass es sich bei Strom grundsätzlich eher um ein Produkt handelt, das kaum emotional aufgeladen ist. Jedoch verspricht die Werbung von Check 24, dass Verbraucher pro Jahr rund 500 Euro sparen können, wenn sie ihren Stromanbieter regelmäßig wechseln. Allerdings kommen dieser Aufforderung nur die wenigsten Menschen in Deutschland nach.

Natürlich handelt es sich bei einem erfolgreichen Marketing grundsätzlich um keine Raketenwissenschaft oder um ein Hexenwerk, jedoch scheint die Marketinggestaltung besonders in den Branchen Strom und Bier außergewöhnlich schwer.

Hersteller des Gerstensaftes und Anbieter von Strom und Energie müssen sich daher neue Ideen und Wege einfallen lassen, wie sie neue Kunden erreichen und wirklich überzeugen können. Bei der TV-Werbung handelt es sich grundsätzlich um einen sehr klassischen Werbekanal, der in der Lage ist, eine große Reichweite zu generieren, jedoch ist beispielsweise eine maßgeschneiderte Ansprache der gewünschten Zielgruppe kaum möglich.

Es ist somit empfehlenswert, das Marketing in diesen Branchen neu aufzulegen und sich den vielen Möglichkeiten, die beispielsweise modernes Online-Marketing bietet, zu bedienen.