Online Shop Design richtig gemacht

Ein Online Shop ist heute schnell aufgesetzt. Die Basis-Versionen der bekannten E-Commerce Softwares wie Magento, WooCommerce oder Shopware gibt es sogar kostenlos.

Aber nur weil sich ein Online Shop schnell aufsetzen lässt, bedeutet das nicht, dass der Online Shop auch funktioniert. Denn für einen guten Online Shop müssen viele Aspekte beachtet werden. Wer den Shop richtig designen möchte, der kann besonders im Bereich der Suchmaschinenoptimierung viel falsch machen.

Wie wird also ein Online Shop richtig designt?

SEO im E-Commerce

Wahrscheinlich der wichtigste Aspekt eines Online Shops ist dessen Sichtbarkeit im Internet. Ein Online Shop, der von den Nutzern nicht gefunden wird, wird nie Umsätze erwirtschaften – von Gewinnen ganz zu schweigen.

Damit der Online Shop auch weit vorne auf der Suchmaschinenergebnisseite angezeigt wird, gibt es ein paar Kniffe.

Inhalte „Above the Fold“ präsentieren

Früher, als es noch Zeitungen gab, wurden diese in der Mitte gefaltet – und die prominenteste Überschrift, die Schlagzeile der Zeitung, stand über dieser Falz.

Im Internet funktioniert es ganz ähnlich: Alle wirklich wichtigen Inhalte sollten „above the Fold“ angezeigt werden. Also wird die Seite so gestaltet, dass der Nutzer die wichtigsten Inhalte auf der Seite sieht, ohne nach unten Scrollen zu müssen. Hierbei handelt es sich um eine der besten Maßnahmen, mit denen deine Seite nutzerfreundlicher wird – und so lässt sich die Verweildauer auf der Seite verbessern: Eine der wichtigsten Maßgaben für SEO.

Hochwertige Webinhalte erstellen

Trotz der großartigen Marketingstrategien, die es heute gibt, sind gute, informative und spannende Webinhalte immer noch der wichtigste Teil einer guten Webseite.

Bei der Erstellung dieser Webinhalte haben die Webmaster gewissermaßen zwei Zielgruppen im Auge: Die Nutzer und die Suchmaschine. Am wichtigsten sind die Nutzer. Sie sind diejenigen, die über die Metriken der Seite wie Verweildauer und Bounce Rate entscheiden. Daher sollte die Seite vor allem so gestaltet und die Texte so verfasst werden, dass die Nutzer sie spannend finden.

Auf der anderen Seite gibt es die Suchmaschine. Dem Algorithmus sollte es ein Shop-Betreiber so einfach wie möglich machen, die Seite zu analysieren. Das heißt, die Überschriften sollten als H1, H2 usw. formatiert werden. Außerdem lohnt es sich, die Texte anhand ihres WDF*IDF-Verhältnis zu optimieren.

Nutzer auf die Seite führen

Wenn mit diesen (und vielen weiteren) SEO-Schritten die Seite so weit verbessert wurde, dass sie in den Suchergebnissen immer weiter nach vorne rückt, gibt es noch den Aspekt zu beachten, wie Nutzer gezielt auf die Seite geführt werden können.

Hierfür eignen sich die sogenannten Rich-Snippets für Shops besonders gut. Das beste Tool überhaupt: Kundenbewertungen.

So gut wie alle Internetnutzer geben an, dass sie die Kundenbewertungen eines Shops sich ansehen, bevor sie bei dem Shop einkaufen. Ein gutes Bewertungsmanagement mit einem ausgewogenen Bewertungsmanagement ist von absolut zentraler Bedeutung für einen erfolgreichen Online Shop.

Dabei kommt es nicht darauf an, möglichst viele gute Bewertungen zu sammeln. Tatsächlich gibt es auch so etwas, wie zu viele gute Bewertungen. Untersuchungen zeigen, dass ab einem Durchschnitt von ungefähr 4,5 Sternen die Conversion Rate abstürzt.

Nutzer erwarten, dass ein Online Shop nicht immer alle Nutzer zu hundert Prozent zufrieden stellen können. Deswegen werden Bewertungen von fünf Sternen angezweifelt – erst recht, wenn sie zu oft auftauchen.

Was kann eine Agentur leisten?

Damit ein Online Shop wirklich gut funktioniert, muss man viel Zeit und Arbeit in das Design des Shops investieren. Neben diesen SEO-Aufgaben gibt es noch viel mehr zu optimieren. Die Produktfotos müssen stimmen, das Content Marketing betrieben werden und das Unternehmen in den Sozialen Medien positioniert werden.

Für alle, die neben dem Tagesgeschäft diese Arbeit nicht leisten können, gibt es Agenturen, die sich auf Online Shops spezialisiert haben. Manche Agentur spezialisieren sich sogar auf eine E-Commerce Software, wie die Magentoagentur credia.