Marketing: Was bedeutet eigentlich die Conversion-Rate?

In dem Bereich des Online-Marketings fällt häufig der Begriff Conversion. Dieser bezeichnet den messbaren Vorgang, bei dem potentielle Kunden von dem jeweiligen Anbieter dazu gebracht werden, eine gewünschte Handlung auszuführen. Im Zuge dieses Prozesses entwickelt sich ein passiver Interessent zu einem aktiven Kunden. 

Geschehen kann dies etwa in Form einer Anmeldung in einem Netzwerk oder Forum, der Registrierung für einen Newsletter oder einer Bestellung in einem Online-Shop. Unternehmen, die das Ziel verfolgen, ihre Conversion-Rate effektiv zu steigern, profitieren dabei besonders durch die Beauftragung einer spezialisierten  Agentur für Conversion Optimierung

Der folgende Artikel erklärt, was unter dem Begriff der Conversion-Rate grundsätzlich zu verstehen ist und weshalb von dieser eine enorme Wichtigkeit für den geschäftlichen Erfolg ausgeht. 

Conversion-Rate – Was ist das überhaupt?

Abgekürzt wird die Conversion-Rate auch als CRV und bezeichnet die Besucheranzahl im Verhältnis zu den erfolgten Conversions. Führen so von insgesamt 1.000 Nutzern einer Webseite zehn einen Kauf durch, beträgt die Conversion-Rate ein Prozent. 

Als Conversion werden grundsätzlich Nutzerhandlungen oder Abschlüsse benannt, die von dem jeweiligen Ziel, das die Webseite verfolgt, abhängen. Somit kann es sich bei der Conversion sowohl um eine Newsletter-Anmeldung oder einen Produktkauf als auch eine simple Kontaktaufnahme handeln. 

 

Die Bedeutung der Conversion-Rate 

Mit einem professionellen Online-Marketing verfolgten Unternehmen in den vergangenen Jahren vor allem das Ziel, kontinuierlich mehr Nutzer auf ihre Webseite zu bringen. Jedoch kommt es ebenfalls in hohem Maße darauf an, das Potential des bereits vorhandenen Traffics bestmöglich ausschöpfen zu können. 

Da die Traffic-Quellen immer stärker ausgereizt sind und sich die Wettbewerbssituation im Internet stetig weiter verschärft, kommt der Optimierung der Conversion-Rate heute eine überaus hohe Bedeutung zu. Daher sollten Unternehmen nicht mehr auf eine professionelle Strategie für die Verbesserung ihrer Conversion-Rate verzichten. 

 

Dadurch wird die Conversion-Rate beeinflusst 

 

Die Conversion-Rate wird dabei grundsätzlich durch zahlreiche Faktoren beeinflusst. Eine Unterscheidung lässt sich in diesem Zusammenhang zwischen nicht kontrollierbaren und kontrollierbaren Einflüssen vornehmen. Langfristige Faktoren zeigen sich oft als kaum oder nur sehr schwer zu kontrollieren, mithilfe von sinnvollem Testing ist jedoch die Überprüfung von kurzfristigen Einflussfaktoren durchaus möglich. 

Eine Kontrolle und Verbesserung ist beispielsweise hinsichtlich des Targetings, der Usability, der Markenstärke, der Keywordart und des Traffic-Kanals möglich. Das gleiche gilt für die Inhalte, die USPs, das Angebot an Produkten, den Check-Out Vorgang, die Sicherheit und die Technik. 

Um die Conversions zu optimieren, sind klar definierte Hypothesen aufzustellen und die Durchführung von sinnvollen Tests sicherzustellen. Zum Beispiel ist eine mangelhafte Usability häufig der Grund dafür, dass die potentiellen Kunden trotz einer eigentlichen Kaufabsicht im letzten Moment doch noch von der jeweiligen Webseite abspringen. Die Conversion-Rate lässt sich ebenfalls erhöhen, wenn CTA-Buttons durchdacht platziert werden und die Inhalte übersichtlich und verständlich aufbereitet werden. 

Wie bereits erwähnt, existieren daneben jedoch auch zahlreiche Faktoren, die nicht so einfach zu kontrollieren sind, sich aber langfristig dennoch stark auf die Conversion-Rate auswirken können. Zu diesen zählen beispielsweise Trends, Markterweiterungen, der demografische Wandel oder Änderungen der Gesetze. Eine Rolle spielen diese Faktoren in der Regel jedoch nur für bestimmte Produktkategorien. Relevant sind allerdings bei nahezu sämtlichen Produkten saisonale Schwankungen. 

 

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