Handwerkliche Notdienste im Internet – Wie baut man Vertrauen zur Zielgruppe auf?

Wenn die Tür ins Schloss gefallen ist, der Abfluss verstopft oder die Heizung mitten im tiefsten Winter nicht anspringen will, suchen Kunden einen Handwerker, der das Problem schnellstmöglich behebt. Immer mehr schwarze Schafe unter den Handwerksfirmen und Dienstleistern nutzen die Notlagen ihrer Kunden aus und stellen absurd überhöhte Rechnungen. Daher ist es wichtiger denn je, einen seriösen Internetauftritt zu haben, denn Kunden sind aus gutem Grund misstrauisch.

Was darf nicht passieren?

Besonders betrugsanfällige Branchen sind Schlüsseldienste und Rohrreiniger. Hier ist die Not oft groß und Kunden wollen nicht lange recherchieren und Angebote vergleichen. Dann kommen Vergleichsportale gerade recht, die angeben, Handwerker zu günstigen Konditionen zu vermitteln.

Aber die Verträge zwischen den Vermittlern und den Monteuren sind so gut wie nie transparent. Dann werden auf einmal keine ortsansässigen Handwerker beauftragt, die dann horrende Anfahrtskosten stellen. Und eine vorherige Angebotserstellung per Telefon findet auch nicht statt.

Zwei große Fehler! Kunden wollen immer einen Handwerker vor Ort – um nur geringe oder gar keine Fahrtkosten zu bezahlen. Außerdem sollte man dem Kunden immer ein Angebot per Telefon geben – hier helfen transparente Preisübersichten auf der Internetpräsenz des Unternehmens. Eine gute Seite wie von diesem Duisburger Schlüsseldienst gibt Aufschluss über die gebotenen Dienstleistungen und die Preisgestaltung.

Wann wirkt ein Unternehmen seriös?

Als erstes werden Kunden die Internetpräsenz der Handwerker prüfen – und sich nicht an Vergleichsportale richten. Denn eine ganze Anzahl von Portalen wie „Rohr-Reinigung 24“, „Rohrfrei 24H“ oder „Sanitär-Hilfe-24“ gehören – nach Informationen des Berliner Tagesspiegels – alle einer Hamburger Briefkastenfirma  mit Servern in Russland, auf denen lediglich eine Handynummer hinterlegt ist. Daher warnt die Staatsanwaltschaft vor kriminellen Netzwerken, die die Notlage von Kunden ausnutzen – das hat sich längst herumgesprochen.

Daher steht an erster Stelle die Vollständigkeit der Internetpräsenz. Wenn hier Dienstleistungen, Preise und ein vollständiges Impressum hinterlegt sind, wirkt die Internetseite vertrauenserweckend. Hier sollte dem Kunden eine Preisauskunft geboten werden und die Telefonnummer immer gut sichtbar platziert werden.

Der Kunde muss sein Problem am Telefon so präzise wie möglich erläutern, um auf diese Weise ein verbindliches, telefonisches Angebot zu erhalten.

Vor Ort gelten die üblichen Regeln

Beim Kunden selbst gelten die üblichen Regeln – ein freundliches, kompetentes Auftreten erweckt Vertrauen und wird für weitere Aufträge sorgen. Das Ziel sollte sein, einen Platz im Handyadressbuch des Kunden oder der Kundin zu bekommen. Auch in den Zeiten des Internets ist die beste Werbung die gute alte Mundpropaganda.