Deshalb steckt Social Media Marketing in Deutschland noch in den Kinderschuhen

Soziale Medien und deren Online-Plattformen ziehen eine immer größer werdende Anzahl an Nutzern an. Trotz der hohen Zahl an potentiellen Kunden nutzen die meisten Unternehmen dieses Marketing-Potential kaum. Beispielsweise mithilfe einer Internetagentur wäre es Unternehmen möglich, spezifische Online-Communities zu nutzen. Über diese Portale ist es Unternehmen möglich, sich mit Kunden und Stakeholdern zu vernetzen und durch Austausch den Kundenkontakt zu pflegen, der ebenfalls durch eine Internetagentur erleichtert werden kann.

Potential durch Kundenbindung nutzen

Die Zahlen sprechen dafür, dass Online-Communities von Unternehmen bei Kunden auf großen Anklang stoßen. Kunden-Clubs, die zum Beispiel von einer Internetagentur gepflegt werden, haben bereits 18 Prozent der Social-Media-Nutzer als Mitglieder gewinnen können. Fast 50 Prozent der Menschen, die Social-Media-Plattformen nutzen, können sich die Mitgliedschaft bei einer Kunden-Community vorstellen. Währenddessen sind 22 Prozent der weiblichen Nutzer bereits als Mitglied angemeldet.

Allerdings nutzen die meisten Unternehmen diese Marketing-Möglichkeit nicht. Ein kaum verständlicher Aspekt, da es sich bei den digitalen Plattformen, die Unternehmen beispielsweise mithilfe einer Internetagentur erstellen können, um vielversprechende Werkzeuge handelt, die hinsichtlich des Kundenservices, der Kundenbindung und der Marktforschung von Vorteil sind.

Influencer und Frauen als stärkste Nutzergruppe

Bei Online-Plattformen, für die sich unterschiedliche Unternehmen und Marken als Marketingunterstützung entschieden haben, hat sich ein vorherrschender Kundenstamm hervorgetan. Die meisten Nutzer sind Frauen, aber auch professionelle Influencer nutzen die Angebote. Aus dieser Entwicklung gehen auch die Hauptbereiche hervor, die von einer Kunden-Community profitieren. Dabei handelt es sich vor allem um Konsumgüter und die Lebensmittelbranche. Das Angebot von Marken und Unternehmen, die sich im Gesundheitssektor bewegen, wird ebenfalls verstärkt wahrgenommen. Zwei Drittel der aktiven Profi-Influencer dienen innerhalb der digitalen Gruppen als Vermittler für die Kunden, die die sozialen Medien nutzen.

Unterschiedliche Community-Modelle

Die unterschiedlichen Community-Modelle lassen sich grob in drei Kategorien aufteilen. Unterschieden wird zwischen geschlossenen, halbgeschlossenen und offen zugänglichen Modellen, deren Erstellung beispielsweise bei einer Internetagentur in Auftrag gegeben werden können.

Ein erfolgreiches Modell ist das Board-Modell. Dabei handelt es sich um Informationsforen, die beispielsweise den Aufbau von Kontaktnetzwerken ermöglichen. Dies gelingt mithilfe von persönlichen Kontaktprofilen, Postings und gegenseitiger Kommentarfunktion. Die Mitglieder können sich auf den Plattformen austauschen und vernetzen.

Eine weitere Möglichkeit von Community-Modellen sind die Webblogs. Hier laden Autoren ihre Beiträge hoch, die wiederum von Kunden kommentiert werden können. Auf diese Weise entstehen Diskussionen, die zwischen den Autoren und den Kommentatoren stattfinden. Mit dem Effekt, dass die jeweiligen Leser aktiv an der Produktion von Inhalten beteiligt sind und Teil vom Diskussionsprozess werden.

Kunden in den Vordergrund stellen

Die Kunden-Communities profitieren von der enger werdenden Beziehung zwischen Kunden und Unternehmen. Sie bieten eine Plattform zur Bewertung, über diese Aussagen über die Zufriedenheit der Kunden gemacht werden können. Darüber hinaus können beispielsweise Rückschlüsse auf mögliche Verbesserungen hinsichtlich des Marketings, des Vertriebs und der Produktentwicklung getroffen werden, die den Unternehmen zugutekommen. Unternehmen können demnach durch den direkten Kontakt und damit das direkte Feedback, ihren Service verbessern und von dieser Marketingmaßnahme profitieren.

Quelle: SK Online Marketing – Internetagentur