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Wissenschaftliche Arbeit zu Maßnahmen im Reputationsmanagement

Handlungsempfehlungen verschiedener Maßnahmen des Reputationsmanagements

Die Bachelorstudentin Mareike Roost hat eine großartige wissenschaftliche Studie durchgeführt, durch deren Erkenntnisse es uns möglich wurde, festzustellen, welche Maßnahmen Zahnärzte in Deutschland einsetzen müssen, um die Anzahl ihrer Bewertungen zu erhöhen und um die damit verbundene Reputation auszubauen. In diesem Zusammenhang wurden unterschiedliche Maßnahmen bei 12 Unternehmen positioniert und angewendet. Es wurde sich dabei auf Zahnarztpraxen spezialisiert. Hierbei ergaben sich ganz überraschende Ergebnisse und gleichzeitig wurden auch noch 3 Gegenprobanden aus anderen Branchen analysiert, um einen Vergleichen ziehen zu können. An dieser Stelle bedanken wir uns auch bei der engen Zusammenarbeit mit Professor Dr. Lippold von der Universität Salzgitter.

► Hier gelangen Sie zu der Bachelorarbeit.

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Auch Offline mit kundentests.com überzeugen

Wie Ihnen sicher bereits bekannt ist, hat das Gütesiegel und Bewertungsportal kundentests.com im Bereich der Onlinereputation, einige große Kernkompetenzen, doch auch Offline können Sie zeigen, wie hoch die Zufriedenheit Ihrer Kunden ist. Das Gütesiegel geht den Schritt von der virtuellen in die reale Welt. Wie Sie davon profitieren können, erfahren Sie im Folgenden:

Möglichkeiten der Offline Reputation

Die klassischen Werbemaßnahmen, wie Flyer oder Printanzeigen, sind bei vielen immer noch sehr beliebt, doch zu Werbeversprechen haben die wenigsten Vertrauen. Ist dem Ganzen ein Nachweis für Kompetenz angehaftet, wird das Vertrauen schnell gesteigert.

Printanzeigen

Um lokal auf sich aufmerksam zu machen, nutzten viele Unternehmen sehr häufig die „klassischen“ Printanzeigen in lokalen Wochenzeitungen oder Flyern. Häufig zeigen diese wenig bis gar keine Wirkung, wenn diese Maßnahme wie jede andere wirkt. Mit dem Gütesiegel von kundentests.com, welches Sie sich mit einer hohen Kundenzufriedenheit erarbeitet haben, können Sie auch dem Betrachter Ihren Printanzeigen vertrauen vermitteln. Mithilfe eines QR-Codes wird den potenziellen Kunden die Gelegenheit geboten sich ins Detail mit den einzelnen Bewertungen auseinander zu setzten.

Physische Auszeichnungen

Auszeichnungen, wie der Top-Dienstleiser des jeweiligen Jahres, kennzeichnen ein Unternehmen als etwas besonders, doch leider hat diese verliehene Auszeichnung keinen Einfluss auf potenzielle Kunden, wenn diese nicht gesehen wird, deshalb hat kundentests.com auch dafür Lösungen. Wenn Sie mehr als 40 positive Bewertungen auf Ihrem Profil gesammelt haben, erhalten Sie einen Aufkleber, der Sie für alle ersichtlich als Top-Dienstleister ausweist. Der Aufkleber kann beispielsweise direkt an der Ladentür präsentieren werden.

Ähnlich verhält es sich mit den Rollup Displays oder unseren kundentests.com Awards. Wird das Gütesiegel auf einem Rollup Display gedruckt, welcher sich innerhalb Ihrer Räumlichkeiten befindet, symbolisiert das Ihren Neukunden von Beginn an, dass die Zusammenarbeit zur vollsten Zufriedenheit verlaufen wird. Denselben Wirkungsgrad verspricht Ihnen auch ein Award von kundentests.com der Ihre tolle Arbeit untermauert. Das, was der Neukunde sieht, ist eindeutig – Sie verstehen Ihre Arbeit und machen Ihre Kunden damit zu zufrieden Kunden.

Unsere Kunden machen es vor

Wir möchten Ihnen gerne die Möglichkeit der Printanzeige visuell verdeutlichen. Das griechische Restaurant „Minoas der Grieche“ aus Hannover macht sehr viele seiner Besucher sehr glücklich und diese danken es mit positiven Rezensionen, was Minoas das Prädikat Top-Dienstleister des Jahres 2016 mit der Note „sehr gut“ eingebracht hat. Anhand einer von unserem Kunden geschalteten Anzeige in einer lokalen Wochenzeitung können Sie erkennen, dass das Gütesiegel von kundentests.com die Anzeige besonders hervorhebt.

Negative Bewertung erhalten? Das können Sie tun!

Bei der Entscheidungsfindung spielen Online-Bewertungen heutzutage eine immer größer werdende Rolle. Ganz gleich ob Internetuser auf der Suche nach einem Hotel, einem Zahnarzt oder einem bestimmten Produkt sind, es wird im Netz nach Informationen gesucht, die die Frage nach der Qualität und Zufriedenheit der bisherigen Kunden beantworten. So werden die Suchenden meist in diversen Bewertungsportalen, wie kundentests.com fündig. Treffen sie dort auf negative Bewertungen, steht außer Frage, dass diese das Geschäft der Unternehmen schädigen. Umsatzeinbußen und eine Schädigung des Rufes sind dann die Folgen. Nun stellt sich die Frage, was ist zu tun, wenn man eine negative Bewertung erhält?

Für Unternehmen sind Bewertungen mittlerweile ein fester Bestandteil der Marketingstrategie. Durch positive Bewertungen können Unternehmen Vertrauen schaffen und haben die Möglichkeit potenzielle Neukunden von der Qualität Ihrer Dienstleistungen oder Produkte zu überzeugen. Folglich führen negative Bewertungen genau zum Gegenteil.

Muss man Bewertungen zulassen?

Viele Unternehmen stellen sich die Frage, ob sie überhaupt Bewertungen tolerieren müssen. Aus der stetigen Rechtsprechung, die sich auf die grundrechtlich geschützte Meinungsfreiheit gemäß Art. 5 des Grundgesetzes beruft, ergibt sich, dass Unternehmen, die aufgrund ihrer geschäftlichen Tätigkeit in der Öffentlichkeit stehen, wertende Äußerungen dulden müssen. Kunden ist es somit erlaubt, die Qualität eines Unternehmens zu bewerten.

Wichtig zu wissen ist allerdings, dass Unternehmen sich nicht jede Bewertung gefallen lassen müssen. Derjenige, der eine Bewertung abgibt, muss sich an bestimmte Regeln halten. So darf die Bewertung weder falsche Behauptungen beinhalten, noch dürfen die Grenzen der sogenannten Schmähkritik überschritten werden. Insbesondere sind also Beleidigungen verboten.

Wie kann man gegen negative Bewertungen vorgehen?

Oftmals geben Unternehmen auf, wenn sie sehen, dass die Bewertung anonym abgeben wurde, da sie glauben, dass sie deswegen niemals an den Verfasser gelangen. Des Weiteren stellen auch Bewertungsportale für Unternehmen ein Hindernis dar, da diese meist nicht bereit sind, negative Bewertungen zu löschen, weil sie diese als legitim erachten. Dennoch sind Unternehmen negativen und imageschädigenden Bewertungen nicht hilflos ausgeliefert. In vielen Fällen besteht die Möglichkeit, auch wenn der Verfasser nicht bekannt ist, dass die negative Bewertung gelöscht wird. Ein Recht auf eine Löschung hat das Unternehmen dann, wenn Behauptungen enthalten sind, die nicht von dem Bewertenden belegt werden können oder wenn die Bewertung beleidigende Äußerungen beinhaltet, die das Persönlichkeitsrecht des Unternehmens verletzen. Ist der Verfasser der Bewertung anonym, kann unter Darlegung der rechtsverletzenden Inhalte eine Entfernung des Kommentars beim Bewertungsportal gefordert werden. In dem Fall, dass der Verfasser bekannt ist, kann direkt beim ihm die Löschung verlangt werden. Um die Wiederholungsgefahr der Rechtsverletzung auszuschließen, kann das Unternehmen den Verfasser auffordern eine strafbewehrte Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung abzugeben. So muss dieser bei Nichteinhaltung der Unterlassungserklärung eine Strafe zahlen.

Wichtig zu beachten

Generell sollte man einen Rechtsanwalt, der sich auf diese Problematik spezialisiert hat, beauftragen, die Bewertung auf die Zulässigkeit zu überprüfen. Meist ist es auch so, dass ein Bewertungsportal eine negative Bewertung eher löscht, wenn sie ein Rechtsanwaltsschreiben eines Rechtsanwaltes erhält, welches den konkreten Sachverhalt darlegt, als wenn ausschließlich das Unternehmen einen Antrag auf Löschung stellt. Außerdem ist es von großer Bedeutung für ein gerichtliches Verfahren alle Beweise mittels Screenshots zu sichern, sodass auch im Nachhinein belegt werden kann, dass die Bewertung wirklich veröffentlicht wurde. Abschließend ist noch zu sagen, dass all diese Maßnahmen möglichst kurz nach Erscheinen der negativen Bewertung vollzogen werden sollten, um deren Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Fazit

Bewertungen, die ein Unternehmen erhält, können nicht nur positive, sondern auch negative Auswirkungen für das Unternehmen haben. Generell ist es erlaubt, Bewertungen abzugeben, da diese der Meinungsäußerungsfreiheit unterliegen. Halten sich die abgegeben Bewertungen an bestimmte Richtlinien, so bieten sie für Kunden, aber auch für Unternehmen einen Mehrwert. Kunden können sie als informative und unterstützende Entscheidungshilfe dienen, Unternehmen können erkennen, was sie bereits sehr gut machen, aber auch wo Verbesserungspotenziale liegen, auf die sie reagieren können. Werden in der Bewertung jedoch falsche Tatsachen behauptet oder das Unternehmen herablassend beleidigt, so fordert dies eine rasche Reaktion des Unternehmens, um die Schädigung des Images möglichst gering zu halten.

Unglaubliche App aus den USA zum Bewerten von Menschen

„Ich kann wirklich gut mit dem Kollegen zusammenarbeiten und ab und zu ist es auch etwas witzig, was jedoch seltener der Fall ist und ich hörte, im Bett ist er nun wirklich kein Held“. So oder durchaus Schlimmeres könnten Menschen vielleicht über sich selbst und auch andere lesen. Bereits im Herbst des Jahres 2015 gab es die ersten Aufschreie, als die Entwickler der App Peeple, Ihre Idee veröffentlichten. Damit es keine beleidigenden und entwürdigenden Kommentare gibt, sollen integrierte Sicherheitsfunktionen davor Schutz bieten. Die Frage, die sich sicherlich den meisten Menschen stellt, wie viel Wahrheit steckt in dieser Aussage?

Bin ich ein 3,8 Mensch?

Wer kennt sie nicht – Bewertungsportale? Praktisch, wenn nach dem passenden Restaurant, Kino oder auch einem Dienstleister gesucht wird, wie bei kundentests.com. Sie erleichtern einem viele Entscheidungen, da andere Personen bereits ihre gemachten Erfahrungen geteilt haben. Doch möchten wir tatsächlich Menschen genauso bewerten können, wie Orte? Um dieser Kritik des Missbrauchs entgegen zu wirken, wird die Wahrnehmung auf Empfehlungen verschoben. Diese Empfehlung soll grundsätzlich nur möglich sein, wenn der Name von Facebook mit der Zustimmung der jeweiligen Person vorgenommen wurde.

Ist ein tatsächlicher Schutz gegen?

Angenommen diese Funktionen zeigen ihre Wirkung, können Nutzer seit April 2016 für einen Dollar ein Zusatzfeature erwerben, mit dem sie die genannten Maßnahmen umgehen können. Einer Pressemitteilung von Peeple zufolge ermöglicht die erworbene „Truth licence“ allen, sämtliche bisher verfassten „Empfehlungen“ lesen zu können, ganz egal, ob die betroffene Person dem zugestimmt hat oder eben auch nicht. Damit wird wohl eher deutlich, dass dieser sogenannte neue Schutz eins ganz sicher schützt – den Umsatz der Entwickler.

Ja, aber…

Die Vorteile, werden seitens der Herausgeber, versucht in den Vordergrund zu rücken. Ermöglicht es doch der personalverantwortlichen Person etwas über den Bewerber zu erfahren oder mehr über den Baby- oder Hundesitter zu wissen. Die User selbst können ihre Peeple Profile mit anderen teilen, um so positives Feedback zu erlangen. In den USA ist diese App für das Apple Betriebssystem iOS seit April 2016 zugänglich. Hierzulande legen die Veröffentlichung glücklicherweise noch die Gesetze lahm. Wir hoffen, dass es auch so bleibt. Wir vertrauen lieber weiterhin auf ehrliche Bewertungen der Kunden von Dienstleistungsunternehmen. Wir sind auch beim  Branchenbuch Frag Christel vertreten.

Online-Bewertungen haben Einfluss auf Offline-Kauf

Haben Online-Bewertungen einen Einfluss auf den Offline-Kauf? Fesselnde Erkenntnisse dazu brachte eine Studie des Kundenbewertungsportals “Bazaarvoice” zum Vorschein.
Was alles dahinter versteckt und wie der sogenannte ROPO-Effekt damit in Verbindung steht, möchten wir Ihnen im Folgenden erläutern.

Die Studie

Rund 2,2 Millionen Datensätze 20 führender Einzelhändler in Nordamerika, Asien und Europa wurden zu diesem Zwecke analysiert. Dabei wurden über 100 Marken und Produktkategorien mit einbezogen. Der Fokus lag hierbei vor allem auf der Frage, ob Kundenbewertung einen maßgeblichen Einfluss auf den ROPO-Effekt (Research Online, Purchase Offline) haben. Dies ist ein gewisser Trend der sich auf das Kaufverhalten von Konsumenten auswirkt. Kunden suchen vermehrt Online-Bewertungen  zu ihren ausgewählten Produkten, um ihre Kaufentscheidung zu stützen und sich zu informieren. Dies alles geschieht, bevor sie einen tatsächlichen Kauf im Laden vor Ort tätigen.

Das Ergebnis

Fast 39 Prozent der Konsumenten gaben an, dass Sie sich vor dem Offline-Einkauf Online-Kundenbewertungen durchgelesen haben. 54 Prozent der Online-Shopper, haben den verbrauchergenerierten Content im Vorfeld zu Rate gezogen, bevor sie online geshoppt haben.
Hierbei gibt es auch merkbare Unterschiede zwischen den einzelnen Produktkategorien. Vor allem in der Kategorie Flachbildfernseher spielen Bewertungen eine große Rolle. Sie wirken sich somit auch auf die Offline-Käufe aus. Spitzenreiter sind jedoch Haushaltsgeräte mit 58 %, Elektronikgeräte mit 54 % sowie Herrenbekleidung mit 49 %. Im Vergleich dazu, recherchieren nur um die 19 % an Konsumenten im Bereich Möbel vorab online. Eine weitere spannende Info:  Jedem ausgegebenen Euro beim Onlinekauf, der durch jeweilige Bewertungen unterstützt wurde, stehen 4,29 US-Dollar (3,90 Euro) bei Offline-Käufen gegenüber.

Das Fazit

Aus der durchgeführten Studie kann man entnehmen, dass Online-Bewertungen in dem Bewusstsein der Konsumenten immer mehr verankert wird und somit stetig an Bedeutung gewinnen. Kaufentscheidungsprozesse der Konsumenten werden zunehmend von den Bewertungen beeinflusst.

Die vollständige Studie kann kostenlos auf bazaarvoice.com heruntergeladen werden.

Google My Business

kundentests.com bei Google My Business

Bei Google My Business sind Ihre Bewertungen sichtbar

Dank des persönlichen Firmenprofils bei Google My Business, haben Internetuser die Gelegenheit, einzelne Unternehmen online leichter zu finden.

Nebst der optimierten Sichtbarkeit im Internet, hält der Google Firmeneintrag ein weiteres großartiges Feature bereit:  Bei Google My Business sind Online-Kundenbewertungen direkt integriert. Warum das so wichtig ist? Weil Bewertungen eine der effektivsten Werbemaßnahmen der heutigen Zeit sind, um neue Kunden zu generieren.

Was uns daher besonders erfreut ist, dass neben den Google Rezensionen sowie weiteren Bewertungen von facebook, jameda und Co., nun Kundenmeinungen von kundentests.com im Brancheneintrag angezeigt werden. Darüber hinaus können User nachvollziehen, auf wie vielen Bewertungen die jeweilige Evaluation zugrunde liegt – mehr Transparenz geht nicht. Und was noch schöner ist: Alle unsere Kunden besitzen zahlreiche, authentische Bewertungen!

Hier ein Beispiel unseres langjährigen und zufriedenen Kunden „Minoas der Grieche“:

my_business_grieche_hannover

 

Eine weitere Erfolgsgeschichte stellt unsere treue Kundin Frau Johnson von Barbara Johnson Hairdesign in Hannover dar: Mit 5 von 5 möglichen Punkten besitzt sie die bestmögliche Bewertung auf kundentests.com, was nun auch in den Google-Ergebnissen sichtbar ist:

my_business_friseur_hannover

 

 

 

Negative Bewertungen – Fluch oder Segen?

Für viele Unternehmen ist die gute Online-Reputation von großer Relevanz. Der erste Eindruck ist entscheidend. Die Nutzer informieren sich meist online Über das Image eines Unternehmens. Schlechte Bewertungen können jedoch im schlimmsten Fall die potenziellen Arbeitnehmer abschrecken.  

Ungefähr jeder fünfte Internetuser, der sich nach einem Job umschaut, weiß wie schwer die Suche nach dem richtigen Beruf sein kann. Grund dafür sind oftmals schlechte Kundenbewertungen, die immer wieder bei Unternehmen auftauchen.  

Die Jobsuche durch das Internet nimmt stetig zu

Die Jobsuche im Internet wird immer beliebter. Knapp 70 Prozent der Bevölkerung schaut sich im Internet nach einem geeigneten Job um. Viele Unternehmen vergessen jedoch, dass schmackhafte Stellenanzeigen oft nicht ausreichen, um einen Arbeitnehmer für sich zu gewinnen, denn ganze 19 von 70 Prozent entscheiden sich bewusst gegen ein Unternehmen, sobald ihnen schlechte Bewertungen entgegenkommen.

Durch eine anerkannte Reputation und positive Bewertungen zeichnet sich ein guter Arbeitgeber aus. Daher bietet die Pflege sowohl im Unternehmen selbst, als auch im Internet einen großen Vorteil.

Negative Bewertungen – doch nicht so schlimm?

Ein Großteil der Bewerber nutzt die bekannten Bewertungsportale, um potenzielle Arbeitgeber zu vergleichen. Schlechte Bewertungen sind hier kein Einzelfall. Kein Grund in Panik auszubrechen. Jede Bewertung ist individuell und eine subjektive Meinung eines Einzelnen. Außerdem können ausschließlich positive und perfekte Bewertungen schnell aufgesetzt und abschreckend wirken. Lieber ein eigenes Bild machen und weitere Bewertungen lesen.

 

Hotelbewertungen – Branche boomt trotz gefälschter Bewertungen

Hotelbewertungen


Branche boomt trotz gefälschter Bewertungen!

Über die Hälfte aller Hotelbuchungen finden über das Internet statt. Dabei wird vor allem auf die Erfahrungen anderer Reisenden vertraut und in Metasuchmaschinen, auf Hotelbewertungsportalen, auf booking.com und HRS nach dem günstigsten Angebot gesucht. Doch ist das wirklich günstiger und sind es wahrheitsgetreue Bewertungen?

Kurz im Internet nach den wichtigsten Kriterien, wie Zeitrahmen, Preis und Ziel geschaut, ein paar Bewertungen gelesen und innerhalb von fünf Minuten ist der nächste Städtetrip oder Sommerurlaub gebucht. Hotelbewertungen über das Internet können große Entscheidungshelfer sein.

Der Markt wächst stetig weiter

Der Wettbewerb in der Hotelbranche wächst stetig weiter und die Bewertungsportale ziehen nach. Jedoch gibt es Platzhirsche in der Branche, die die Marktmacht haben. Auf Platz eins ist Booking.com, welcher deutlicher Marktführer in Deutschland ist. Auf Platz zwei stehen die HRS-Gruppe und die Portale, die zu der Dachmarke Expedia gehören.

Hinter den Kulissen der Hotelbewertungsportale

Welchen Bewertungen über Hotels kann man überhaupt trauen? Internetbewertungen sind in den letzten Jahren enorm wichtig für die Hoteliers geworden und werden aktiv für das Marketing verwendet. Die Anzahl der gefälschten Bewertungen ist leider nicht bekannt.

Leider gibt es keine offiziellen Angaben, wie viele der Internetbewertungen in der Hotelbranche gefälscht sind. Schätzungsweise sind es rund 15 Prozent, die durch Agenturen, die sich auf das Reputationsmanagement fokussiert haben, gefälscht sind. Weitere 15 Prozent gehen auf Bewertungen zurück, die auf einer einseitigen Darstellung basieren, indem eine negative Erfahrung den Gast dazu verleitet, mehrere falsche Bewertungen abzugeben.

Stiftung Warentest hat 2015 verschiedene Hotelbewertungsportale untersucht und ein Ranking, hinsichtlich der Benutzerfreundlichkeit und Transparenz, aufgestellt. Auf Platz eins ist HRS, dicht gefolgt von Expedia und Hotels.com. Deutliche Nachteile waren unter anderem bei Booking.com zu erkennen. Hinter Bewertungsanbietern steckt oft noch mehr, weshalb vor allem das Kleingedruckte der Webseite zu beachten ist.

Eins der größten Mankos ist die fehlende Vergleichbarkeit und die verschiedenen Angebote, die von einem Hotel gefunden werden, wie z.B. ein Doppelzimmer mit all-inclusiv im Vergleich zu dem gleichen Zimmer ohne all-inclusiv, zu dem gleichen Preis. Der Kunde muss also deutlich mehr suchen, um das beste Angebot auch zu finden, was bei den vielen Metasuchmaschinen, wie Kayak oder Trivago,  in der Hotelbranche nicht vermieden werden kann, jedoch die Suche deutlich vereinfacht.

Den Bewertungen der Reisenden vertrauen?

Laut des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) buchen über 31 Millionen Deutsche Ihren Urlaub über das Internet und sieben Millionen planen Ihre Reise über Reiseportale. Dabei wurde auch festgestellt, dass wahrheitsgetreue Bewertungen eines der wichtigsten Kriterien darstellen. Ebenfalls wurde festgestellt, dass Frauen deutlich kritischer damit umgehen.  Bei der Suche wird nicht nur auf die Lage und den Preis geachtet, sondern vor allem ein Augenmerk auf die vorhandenen Bewertungen anderer Gäste gelegt und ein erster Eindruck gebildet. Das dahinter falsche oder sogar gekaufte Bewertungen stecken ist vielen nicht bewusst. Die Beurteilungen sollen als Orientierungshilfe dienen.

Gefälschte von wahrheitsgetreuen Bewertungen zu unterscheiden ist nicht einfach und bedarf Erfahrung. Oft bleibt nichts anderes übrig als den Bewertungen zu trauen und zu hoffen, dass diese auch seitens des Hotelanbieters kontrolliert werden. Die Funktion, dass nur tatsächliche Gäste eine Bewertung abgeben können, ist ein Weg, die Bewertungen transparenter und auch wahrheitsgetreu abzubilden, wie es HRS, Booking.com oder Expedia tun.

Was gilt es zu beachten?

Experten raten, eine gesunde Grundskepsis gegenüber den verschiedenen Bewertungsportalen zu haben und die Bewertungen zu vergleichen. Je mehr Bewertungen vorhanden sind, desto besser ist dies für einen Vergleich. Dabei gilt es auch zu beachten, dass die letzte Bewertung nicht älter als ein halbes Jahr sein sollte und die Art der Formulierung ebenfalls Aufschluss über die Bewertung gibt. Klingt die Bewertung zu perfekt, wird keine Umgangssprache verwendet oder sind keine Rechtschreibfehler vorhanden, ist sie zu detailliert  und zu professionell formuliert, dann ist das oft ein Zeichen einer gefälschten Beurteilung. Außerdem ist es nur von Vorteil, wenn man das Hotel auf verschiedenen Bewertungsportalen miteinander vergleicht.

Bewertungen sind subjektiv und sprechen nicht für die Allgemeinheit. Jeder betrachtet etwas aus einer anderen Sicht und entwickelt eine eigene Meinung. Eine negative Bewertung bedeutet nicht gleich ein schlechtes Hotel. Der Gast, der diese negative Bewertung hinterlassen hat, hat diese Erfahrung gemacht oder sieht die Situation so. Dabei können Sie das dann ganz anders sehen und wahrnehmen. Es gilt auch zu beachten, dass manche Urlauber sehr kritisch und andere eher kritiklos sind. Wenn sich z.B ein negativer Kritikpunkt häuft und in verschiedenen Bewertungen auftaucht, lässt dies auf einen hohen Wahrheitsgehalt schließen.

Experten bewerten die Beurteilungsmöglichkeiten weitestgehend als hilfreich. Trotz der Manipulationstendenz kann es durchaus hilfreich sein und die Portale rüsten auch stetig nach, um qualitative Kontrollen für wahrheitsgetreue Bewertungen möglich zu machen. Empfohlen wird, sowohl mehrere Bewertungsportale als auch die eigene Hotelwebseite unter die Lupe zu nehmen. Auch die Sterne bei Google sagen etwas über die Qualität eines Hotels aus.

Hotels und die branchenbezogenen Portale gehen wirtschaftlich steil bergauf. Die Experten raten dazu, die Suche über die Metasuchmaschinen zu beginnen und die daraus resultierenden Favoriten dann im Anschluss näher zu betrachten und zu vergleichen. Anhand der eigens aufgestellten Kriterien begrenzen sich die Ergebnisse von ganz allein. Trotz der hohen Fälschungsrate sind Onlinebewertungen von Vorteil um sich ein erstes Bild vor der tatsächlichen Buchung zu bilden. Es ist zwar keine Garantie, jedoch bildet es eine Tendenz ab.

Nutzen Sie nicht nur die Metasuchmaschinen

Für eine ausführliche und bestmögliche Suche wird empfohlen, nicht nur auf die verschiedenen Metasuchmaschinen-Anbieter zurückzugreifen, sondern auch aktiv auf den Hotelwebseiten zu schauen. Oft gibt es dort auch die günstigsten Preise und andere Angebote, da der Hotelanbieter dadurch keine Provision an die Metasuchmaschine als Vermittler weitergeben muss. Der Aufschlagspreis liegt bei durchschnittlich 15 Prozent und kann durch ein Direktbuchen wegfallen.