Aufbau und Funktionalität von E-Zigaretten

Urheber : librakv @123rf.de

Durch E-Zigaretten wird Dampf anstatt von Rauch produziert. Dieser hat nicht zwingend einen Tabakgeschmack – hier gibt es die Auswahl zwischen einer Vielzahl unterschiedlicher Geschmackssorten, sowohl mit als auch ohne Nikotin.

Beim Dampfen mit der E-Zigarette entstehen darüber hinaus kaum Abfall und keine Asche. Doch welche Funktionsweise liegt der E-Zigarette im Detail zu Grunde und was steckt hinter dem Aufbau aus Akkuträger, Akku und Verdampfer? Der folgende Artikel zeigt es.

Die einzelnen Bestandteile und ihre Aufgaben

  • Der Verdampfer: Hier wird der Dampf dadurch erzeugt, dass das Liquid in Kontakt mit der Heizspirale kommt
  • Der Akku: Dieser ist zuständig für die Stromversorgung und dient als Energiequelle. Durch die Energie wird die Heizspirale erhitzt.
  • Der Tank: Dieser ist in der Regel mit dem Mundstück verbunden und beinhaltet das jeweilige Liquid.

Darüber hinaus sind noch ein Mikroprozessor und das Mundstück vorhanden. Ohne diese Komponenten könnte die E-Zigarette nicht ordnungsgemäß funktionieren.

Der Aufbau dieser Komponenten entspricht dem Prinzip einer heißen Pfanne, die mit kaltem Wasser in Berührung kommt.

So funktionieren die einzelnen Komponenten

Sobald an dem Mundstück gezogen wird, wird der Akku aktiviert. Durch diesen wird der Verdampfer mit einer gewissen Spannung, abhängig von dem jeweiligen elektrischen Widerstand, versorgt. Sensoren machen diese automatische Aktivierung möglich, da sie den erzeugten Unterdruck wahrnehmen.

Parallel zu dem Ziehen, wird bei dem Großteil der E-Zigaretten auch manuell noch ein Power-Knopf gedrückt, damit der Strom fließen kann. Innerhalb des Verdampfers ist die Heizspirale untergebracht, welche durch den Strom aufgeheizt wird. So entstehen die Temperaturen um die 315 Grad Celsius, die nötig sind, damit das Liquid verdampft.

Der Dampf der E-Zigarette

Innerhalb des Verdampfers der E-Zigarette entsteht allerdings kein typischer Wasserdampf. Bei dem Dampf handelt es sich um eine Mischung aus Glycerin- und Propylenglycol-Dämpfen.

Diese Stoffe nehmen die Aromen und, falls vorhanden, auch das Nikotin in sich auf. Daher spielt der Dampf beim Rauchen der E-Zigarette eine tragende Rolle. In einer normalen Zigarette findet die Verbrennung von Tabak statt, wodurch sich Rauch bildet, der wiederum vom Raucher inhaliert wird. Damit atmet der Raucher ebenfalls alle enthaltenen Schadstoffe der Zigarette mit ein.

Der E-Zigaretten-Dampf zeichnet sich durch Folgendes aus:

 

  • Es handelt sich bei dem Erzeugnis nicht um Rauch, sondern um Dampf
  • In dem Dampf sind keine Kondensate oder Teer enthalten
  • Der Geruch des Dampfes ist angenehmer und hängt von der Zusammensetzung des jeweiligen Liquids ab
  • Der Dampf zieht nicht in Stoffe oder Kleider ein

Die Liquids

Das Angebot an erhältlichen Liquids für die E-Zigaretten ist sehr vielseitig. Diese sind sowohl mit als auch ohne Nikotin erhältlich, sodass jeder Raucher seine ganz bestimmte Nikotindosierung selbst wählen kann. Am besten ist es natürlich, ganz darauf zu verzichten. Ansonsten ist bei den Geschmacksrichtungen wirklich für jeden etwas dabei.