Viel Konkurrenz – aber auch viele Kunden: Marketingtipps für Reinigungsfirmen

Besonders seit der Corona-Pandemie hat die Reinigungsbranche in Deutschland noch einmal einen überaus großen Aufschwung erlebt. Die Reinigungsunternehmen konnten so in den vergangenen Monaten auf prall gefüllte Auftragsbücher schauen. Dies gilt besonders, wenn sie durch ihre professionelle Arbeit auf ganzer Linie überzeugen können, wie etwa die  Tatortreinigung München

Allerdings ist es natürlich wichtig, dass diese gute Auftragslage auch in Zukunft beibehalten werden kann. Aus diesem Grund kommt es auf ein professionelles Marketing an, welches die Neukundengewinnung im höchsten Maße unterstützt. 

Welche Marketingstipps kompetente Reinigungsfirmen in diesem Zusammenhang berücksichtigen sollten, erklärt der folgende Beitrag.

Vermittlungsplattformen und -portale

Viele Reinigungsunternehmen sind auf den bekannten Plattformen und Portalen vertreten, auf denen Dienstleistungen vermittelt werden. Verglichen mit weiteren Marketingmethoden zur Neukundengewinnung, zeigen diese Plattformen jedoch nur eine bedingte Eignung. 

Der Grund dafür besteht darin, dass diese Portale eine überaus große Bekanntheit genießen, sodass der Wettbewerbsdruck sehr groß ist. Daneben müssen Nutzer, die nach einem Unternehmen beziehungsweise einer Dienstleistung suchen, in der Regel im ersten Schritt eine Anmeldung vornehmen, die natürlich mit Aufwand verbunden ist. Daneben gestaltet sich auch die folgende Anzahl der Anfragen sehr hoch, wodurch der Aufwand durch das nötige Aussortieren zusätzlich erhöht wird. 

Dennoch ist es natürlich möglich, über derartige Plattformen Aufträge zu generieren und neue Kunden zu gewinnen. Es muss jedoch berücksichtigt werden, ob die Investition für die Anmeldung und die Erstellung von Anzeigen sowie der damit verbundene Aufwand als lohnenswert zu bewerten ist.

Kostenlose Kleinanzeigen

Kostenfreie Portale für Kleinanzeigen zeichnen sich grundsätzlich durch eine sehr hohe Reichweite aus. Für die bloße Erstellung der Anzeigen werden grundsätzlich keine Kosten fällig, zumindest, wenn sich die Anzahl in einem normalen Rahmen bewegt. Daneben existieren jedoch auch kostenpflichtige Optionen, durch welche die Sichtbarkeit der eigenen Anzeige maßgeblich erhöht und ein enormer Wettbewerbsvorteil geschaffen werden kann. 

Dennoch ist auch die Konkurrenzsituation auf diesen kostenfreien Portalen nicht zu unterschätzen. Es ist nicht ganz einfach, sich aus der Masse an Angeboten hervorzutun. Allerdings werden die Kleinanzeigen von sehr vielen Menschen und auch von einer großen Anzahl an Unternehmen genutzt, sodass die Generierung von lukrativen Aufträgen durchaus möglich ist. 

Reinigungsunternehmen, die auf den Kleinanzeigen-Portalen Erfolg haben möchten, sollten unbedingt von den kostenpflichtigen Optionen zum Hervorheben der Anzeige Gebrauch machen und mindestens eine Anzeige wöchentlich schalten. Daneben sollten verschiedene Texte in den Anzeigen verwendet werden, um zu verhindern, dass diese aufgrund von Spam gelöscht werden.

Prospekte und Flyer

Auch in den heutigen digitalen Zeiten können Prospekte und Flyer durchaus noch eine großartige Möglichkeit darstellen, um kontinuierlich neue Kunden zu gewinnen. Zudem zeigt sich diese Marketingmaßnahme im Vergleich sehr kostengünstig. 

Eine große Bedeutung geht dabei jedoch natürlich von dem Design der Printwerbung aus. Dieses sollte einfach und verständlich gehalten werden. Um möglichst viele Orte und Geschäfte zu finden, an denen die Flyer ausgelegt werden dürfen, ist es empfehlenswert, beispielsweise Rabatte für diejenigen anzubieten, welche die Flyer in ihren Räumlichkeiten auslegen. So können wiederum gleichzeitig neue Aufträge akquiriert werden. 

Prospekte und Flyer sind besonders für Reinigungsunternehmen zu empfehlen, die ihre Dienstleistungen auch für private Haushalte anbieten. Um herauszufinden, ob die Verteilung der Flyer die gewünschte Wirkung zeigt, ist es außerdem sinnvoll, diese mit einem speziellen Rabattcode oder einer separaten Internetadresse auszustatten.

CBD und Marketing: Ein schmaler Grad

CBD ist ein Produkt, welches innerhalb kürzester Zeit die Aufmerksamkeit eines großen Verbrauchermarktes erhalten hat. Der Grund dafür ist, dass Wissenschaftler inzwischen 113 der chemischen Verbindungen erfolgreich isoliert haben. Längst wird CBD nicht mehr nur auf seinen psychoaktiven Bestandteil THC (Tetrahydrocannabinol) beschränkt, sondern hat auch therapeutisches potenzial. Daher entwickelt sich der Markt ständig weiter.

Laut Studien geben zirka 40 Prozent der Befragten ab 21 Jahren an, dass sie CBD ausprobieren würden. Man ist sicher, dass diese Zahl steigen wird. Daher ist der CBD Markt ein Markt mit Wachstumspotenzial, auf dem sich viel Geld verdienen lässt.

 

Werbung noch stark reguliert

 

Trotz dessen, dass Donald Trump den CBD Konsum im Dezember 2018 legalisiert hatte, sind die Werbemöglichkeiten noch immer begrenzt. Seitens der Bundesregierung gibt es derzeit noch eine klare Haltung gegen Marihuana. Derzeit werden CBD-Produkte überwiegend über Empfehlungsmarketing und Erstellung von Inhalten, zum Beispiel über einen Blog, vermarktet.

Werbedienstleister wie Google und Facebook lassen es derzeit noch nicht oder nur eingeschränkt zu, für die Begriffe wie CBD oder Marihuana Werbung zu schalten. Facebook und auch Google haben jedoch das Marktpotenzial erkannt und zwischenzeitlich Testprojekte zum Bewerben von CBD zugelassen.

 

Die CBD Werbemöglichkeiten

 

Trotz der Werbeeinschränkungen lässt sich CBD durchaus vermarkten. Immerhin liegt der geschätzte Einzelhandelsumsatz bis zum Jahr 2025 bei 16 Milliarden Dollar. Es ist davon auszugehen, dass auch die Werbeindustrie im Laufe der Zeit Druck auf die Bundesregierung ausüben wird und weitere Werbemöglichkeiten zugelassen werden. Derzeit müssen sich Unternehmen wie beispielsweise marylane.com noch auf Alternativen beschränken, um ihre Produkte an den „Mann“ zu bringen.

Zu einer der Möglichkeiten gehört beispielsweise SEO, bei dem versucht wird, zu einem oder mehreren CBD Themen auf natürliche Weise in den Google Suchergebnissen zu erscheinen. Dazu werden in der Regel suchmaschinenoptimierte Unterseiten erstellt oder Blogartikel geschrieben. Mit der Zeit gelangen Informationssuchende Menschen auf diese Seiten und können darüber dann direkt in den Shop weitergeleitet werden.

Auch das Empfehlungs- oder Affiliate-Marketing hat sich gut etabliert. Hierbei werden Personen an den Umsätzen beteiligt, wenn Sie dem Online-Shop neue Kunden bringen. Bei jedem erfolgreichen Verkauf bekommt der empfehlende eine Provision des verkauften Warenwertes. Dabei konzentriert sich das Empfehlungsmarketing eher auf die Mund-zu-Mund-Propaganda, während sich das Affiliate-Marketing online abspielt.

Eine ebenfalls sehr beliebte Werbemöglichkeit, um CBD zu vermarkten, ist das Influencer-Marketing. Inzwischen investieren Unternehmen teilweise bis zu 50 Prozent ihres Werbebudgets in Influencer Marketing. Der Influencer bekommt für seine Promotion, je nach Reichweite seines Kanals, in der Regel eine feste Vergütung oder ist an den Umsätzen beteiligt.

 

Zukunft der CBD Vermarktung

 

Wie erwähnt ist die Vermarktung von CBD derzeit noch stark eingeschränkt. Durch Lockerungen seitens der Bundesregierung kann sich dies in den kommenden Jahren noch verändern. Unternehmer haben über Social Media und Content-Marketing aber schon jetzt potenzial, die CBD Produkte zu vermarkten. Aufpassen sollte man hingegen, dass die Werbeaussagen wissenschaftlich fundiert und nicht aggressiv formuliert sind. Dies könnte sonst zu einer Sperrung im Social Media Bereich oder dem Ausschluss aus dem Google Index führen. Jeder der CBD vermarkteten möchte, sollte sich daher vorher informieren, was derzeit erlaubt und was nicht erlaubt ist und keine unnötigen Risiken eingehen.

 

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